Grosse Namen und starke Worte

Zitate der Woche

Joachim Low, Manager of Germany looks on 
© Getty Images

Die Welt hat ein kollektives Burnout erlebt. Ich habe den Eindruck, dass sich die Welt wehrt. Wir müssen jetzt auf die wichtigen Dinge schauen. Es ist wichtig, dass wir aufeinander schauen und achtsam sind. Wir müssen uns an die Regeln halten. Jeder einzelne Mensch muss nun ein Vorbild sein.

Bundestrainer Joachim Löw zur Corona-Krise

"Guardiola ist einer der Hauptgründe, warum ich 2016 bei Manchester City unterschrieben habe und warum ich meinen Vertrag im letzten Jahr verlängert habe. Pep hat so viel Charisma, dass man immer mehr als 100 Prozent gibt, nicht nur in Spielen, sondern auch im Training. Seine Spielphilosophie passt auch perfekt zu meinem Stil. Ich habe während meiner Karriere als Spieler schon viel gelernt und lerne immer noch viel, weil ich sagen kann, dass ich das Privileg hatte, die besten Trainer zu haben. Guardiola, Klopp, Tuchel, Löw... Wie viele Spieler können das sagen? Also ja, ich könnte in Zukunft eine Trainerkarriere haben."
Ilkay Gündogan

"Sie haben kein Leben wie die anderen. Ich habe Angst, dass sie kleine Idioten werden. Ich will nicht, dass Reichtum und alles, was ich darstelle, alles, was um mich herum passiert, sie in die Irre führt. Ich möchte, dass sie gute Menschen sind."
Zinedine Zidane macht sich Sorgen um seine vier Söhne Enzo (24), Luca (21), Théo (17) und Elyaz (14)

"Wir Finnen haben über 80 Jahre darauf gewartet, an einer Endrunde eines großen Fussball-Turniers teilzunehmen. Da kommt es auf ein paar Monate nicht an."
Bayer Leverkusens finnischer Nationaltorwart Lukas Hradecky zur Verlegung der EM 2020 in den Sommer 2021

"Er ist ein besonderer Typ. Es gab so viele Tage, an denen man dachte: 'Toller Typ!', aber manchmal dachte man: 'Was für ein Egozentriker! Einmal rief mich Jakub Blaszczykowski an, als er von der [polnischen] Nationalmannschaft zurückkam. Er sagte, er könne wegen einer Muskelverletzung nicht trainieren, würde aber trotzdem zur Mannschaftsbesprechung kommen. Vor der Sitzung ging ich mit Kuba [Blaszczykowski] zu Klopp und erzählte ihm, was los war. Er wurde dann ziemlich verrückt, wahrscheinlich weil er in diesem Moment erst von Kubas Verletzung erfahren hatte. Zeljko Buvac [Klopps ehemaliger Assistent] erschien oft in solchen Momenten und sagte: 'Kloppo, rauch jetzt eine Zigarette und beruhige dich! Er war einer der besten Assistenztrainer, unter dem ich je gearbeitet habe. Aber Kloppo hatte den Mut, sich zu entschuldigen, wenn die Art und Weise, wie er jemanden behandelte, zu viel war."
Borussia Dortmunds Physiotherapeut Frank Zollner

"Saubazi! Das gefällt mir besonders gut, das gibt es nur im Bayerischen. Es ist nicht zu 100 Prozent positiv, aber beschreibt einen Schlawiner, einen Typen den man mag aber gleichzeitig auch ein bisschen kitzeln will."
Thomas Müller über sein bayerisches Lieblingswort