Fussball aus aller Welt

Zahlen und Fakten der Woche

Melbourne City celebrate scoring versus Western Sydney Wanderers
© Getty Images
  • Ein südamerikanisches Wunderkind
  • Das Ende einer langen Siegesserie
  • Jubel bei Fluminense, Mohun Bagan und Zenit
48

Punkte von 48 möglichen – mit dieser Ausbeute startete Al Ahly in die Saison 2019/20 der ägyptischen Premier League. Dann endete die Siegesserie mit einem überraschenden 1:1-Remis gegen Smouha. Das Tor durch Youssef Diop von Smouha war erst das zweite Gegentor, das Al Ahly in Liga-Heimspielen in den letzten 20 Stunden und 25 Minuten kassierte. Mit dem Unentschieden endete eine seit insgesamt 18 Partien andauernde Siegesserie in der Liga.

27

Jahre nachdem Fluminense in einer Saison des Campeonato Carioca die drei großen Rivalen Botafogo, Flamengo und Vasco besiegen konnte, gelang dieser historische Erfolg dem Team nun erneut. Dazu trugen Muriel, der Bruder von Alisson, und der 38-jährige Nene maßgeblich bei.

16

Punkte Vorsprung hat Mohun Bagan vor dem nächsten Rivalen und hat damit den Titel in der indischen I-League bereits nach 16 von 20 Spieltagen in der Tasche. So früh hatte noch nie ein Team die Meisterschaft gewonnen. Mit Joseba Beitia, Baba Diawara, Fran Gonzalez und Fran Morante stellte Bagan den Rekord von fünf indischen Meistertiteln ein, den bislang der SC Dempo allein hielt.

8

Spiele in Folge ist Antalyaspor mittlerweile ungeschlagen, nachdem Lukas Podolski und Co. überraschend gegen Sivasspor siegten. Die Erfolgsserie begann kurioserweise nach elf sieglosen Spielen in Folge.

7

Tore in vier Spielen hat Esperanza Pizarro erzielt und damit maßgeblich dazu beigetragen, dass Uruguay bei seiner neunten Teilnahme an der U-20-Frauen-Südamerikameisterschaft erstmals die Gruppenphase überstanden hat. Sechs ihrer sieben Treffer erzielte die 18-jährige in der zweiten Halbzeit.

7

Tore in einem Spiel der russischen Premier Liga hat Zenit Sankt Petersburg erstmals seit 2014 wieder erzielt. Damals hatte das Team mit Spielern wie Hulk, Aleksandr Kerzhakov, Salomón Rondón und Axel Witsel gegen Torpedo Moskau ein Schützenfest gefeiert. Sardar Azmoun gelang gegen den FC Ural ein Hattrick. Zwischen seinen letzten sechs Toren in der Meisterschaft lagen somit rechnerisch jeweils nur 81 Minuten.

4

Tore haben gleich zwei Spieler in den sechs Spielen der costa-ricanischen Liga FPD am Wochenende erzielt. Dies hatte es in diesem Jahrhundert erst ein Mal an einem Spieltag gegeben. Der 19-jährige Jurgens Montenegro von Jicaral beendete seine Torflaute nach zehn Spielen ohne Torerfolg mit vier Treffern innerhalb von nur 36 Minuten. Der Klub brachte es bei dem 6:2-Sieg gegen Santos de Guapiles auf drei Mal so viele Tore wie in den letzten sechs Partien zusammen. Jonathan Moya von Alajuelense schnürte ebenfalls einen Viererpack.

4

Tore Vorsprung erspielte sich Melbourne City gegen die Western Sydney Wanderers und spazierte damit ins Grand Final der W-League. Damit stellte das Team den Rekord des höchsten Sieges in einem Playoff-Spiel ein. Der FC Sydney und Perth Glory hatten 2011 beziehungsweise 2017 ebenfalls 5:1-Siege im Halbfinale eingefahren. Melbourne City und die Western Sydney Wanderers treffen nun im Grand Final aufeinander. Das siegreiche Team wird mit dann vier Titeln neuer alleiniger Rekordhalter der australischen Frauenliga.

3

Tore Rückstand holte Chittagong Abahani in der Premier League von Bangladesch in den letzten 25 Minuten im Auswärtsspiel bei den Bashundhara Kings auf und bejubelte am Ende einen unglaublichen 4:3-Sieg. Das Team von Abahani hatte seit 14 Spielen in allen Wettbewerben jeweils höchstens die Hälfte der Tore erzielt wie in diesen letzten 25 Minuten.