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Zahlen und Fakten der Woche

Robert Lewandowski celebrates scoring against Latvia in UEFA EURO 2020 qualification
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  • The European sixties club
  • Neymar makes history
  • Germany-Argentina, Iran and that 31-0 feature
216

Tore in 387 Spielen hat Esteban Paredes in der chilenischen Liga erzielt und ist damit der erfolgreichste Torjäger in der Geschichte der Liga. Der bisherige Rekordhalter 'Chamaco' Valdes (215 Treffer in 472 Spielen) hatte den Rekord 1975 von Honorino Landa (193 Tore) übernommen. Der 39-jährige Paredes hatte bereits daran gedacht, seine Karriere zu beenden, bevor er 2009 dann doch zu Colo Colo wechselte.

100

Länderspiele für Brasilien – diese magische Marke hat Neymar bereits im Alter von 27 Jahren als jüngster Spieler aller Zeiten erreicht. Sein Vorgänger war Roberto Carlos, der sein 100. Länderspiel allerdings erst kurz vor seinem 31. Geburtstag bestritt. In der Liste der brasilianischen Rekordspieler liegt Neymar nun gleichauf mit Robinho (je 100 Länderspiele) auf Platz sechs. Davor rangieren nur noch Cafu (142), Roberto Carlos (125), Dani Alves (116), Lucio (105) und Taffarel (101).

67

Länderspieltore für Norwegen hat Isabell Herlovsen mit einem Hattrick gegen Färöer erreicht und damit Marianne Pettersen (66 Tore) als Rekord-Torjägerin des Landes abgelöst. Das 13:0 war der dritthöchste Sieg, den die norwegische Frauen-Nationalmannschaft jemals eingefahren hat. Pettersen hatte sechs Treffer zum bis heute gültigen Rekordsieg beigetragen: einem 17:0 gegen die Slowakei wenige Monate nach Norwegens Titelgewinn bei der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Schweden 1995™.

60

Länderspieltore – diese Marke hat Robert Lewandowski als achter europäischer Fussballer der Geschichte mit einem Hattrick gegen Lettland erreicht. Er liegt jetzt nur noch hinter Cristiano Ronaldo (93 Tore), Ferenç Puskás (84), Sandor Kocsis (75), Gerd Müller (68), Robbie Keane (68) und Zlatan Ibrahimovic (62). Seit Beginn der Saison 2019/20 hat Lewandowski in 14 Einsätzen für Bayern München und Polen 18 Treffer erzielt.

59

Jahre nach dem ersten Länderspiel hat Zypern endlich einen Sieg in einem Spiel geholt, in dem das Team zur Halbzeit noch zurück lag. Pieros Sotiriou sorgte mit seinem vierten Tor in seinen letzten sechs Länderspielen für einen 2:1-Sieg in Kasachstan. Sein erstes Tor war ihm erst im 19. Länderspiel für Zypern gelungen.

17

Siege in Folge hatte die U.S.-Frauen-Nationalmannschaft eingefahren, davon 13 ohne Gegentor. Dabei hatten die Stars and Stripes 61 Tore erzielt. Nun endete die Serie mit einem 1:1-Unentschieden im letzten Spiel unter der beispiellos erfolgreichen Trainerin Jill Ellis. Drei Tage zuvor hatte sie noch den 106. Sieg als Trainerin des Teams erlebt, das sie zwei Mal in Folge zum Weltmeistertitel geführt hatte. Damit wurde Tony DiCiccos Rekord gebrochen.

14

Tore erzielte die IR gegen Kambodscha, das torlos blieb, und fuhr damit ihren dritthöchsten Sieg aller Zeiten ein. 1997 hatte das Team Melli mit Karim Bagheri und Ali Daei ein 17:0 gegen die Malediven gefeiert und 2000 gar ein 19:0 gegen Guam. Die Iraner blieben mit Alireza Beiranvand im Tor in 14 ihrer letzten 15 WM-Qualifikationsspiele ohne Gegentreffer.

7

Torvorlagen hat Kosovare Asllani in ihren letzten drei Länderspielen gespielt, allein drei davon beim 7:0-Sieg gegen die Slowakei. Die 30-Jährige hatte bei der FIFA Frauen-WM Frankreich 2019™ im Achtelfinale gegen Kanada mustergültig den einzigen Treffer der Partie durch Stina Blackstenius vorbereitet.

4

Tore in der ersten Halbzeit eines WM-Qualifikationsspiels hat Yang Xu als erster Spieler seit achtzehneinhalb Jahren beim 7:0-Sieg der VR China gegen Guam erzielt. Archie Thompson und David Zdrilic hatten dies beide 2001 beim historischen 31:0-Sieg Australiens gegen Amerikanisch-Samoa geschafft. Dank des Viererpacks schob sich Yang (jetzt 28 Länderspieltore) an Li Jinyu (24) und Su Maozhen (27) vorbei und belegt nun in der Liste der besten Torjäger der VR China Platz zwei hinter Hao Haidong (41).

0

Weltmeister von Brasilien 2014 standen erstmals seit jenem Turnier in der Anfangsformation Deutschlands bei einem Länderspiel. Kurioserweise war der Gegner Argentinien, der Endspielgegner im Maracanã-Stadion vor gut fünf Jahren. Dieses Mal trennten sich die Teams mit einem 2:2-Remis.

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