FIFA U-17-Weltmeisterschaft

Japan gewinnt U-16-Asienmeisterschaft – Vier Teams für Peru 2019 qualifiziert

(FIFA.com)
Japan celebrate winning the 2018 AFC U-16 Championship
© AFC
  • Vier Teams als Vertreter Asiens für Peru 2019 qualifiziert
  • Japan feiert dritten asiatischen Titel
  • Tadschikistan schreibt mit erstmaligem Finaleinzug Fussballgeschichte

Am Sonntag ging in Malaysia die AFC U-16-Asienmeisterschaft 2018 zu Ende. Vier Mannschaften qualifizierten sich dabei für die FIFA U-17-Weltmeisterschaft 2019 in Peru. Japan feierte nach einem knappen 1:0-Finalsieg gegen Tadschikistan seinen dritten kontinentalen Titelgewinn.

Die Republik Korea ist nach dem Erreichen der Vorschlussrunde zum sechsten Mal bei der WM-Endrunde vertreten. Nach drei Siegen in der Gruppenphase feierten die Koreaner einen 1:0-Sieg gegen Indien und buchten damit das Ticket nach Peru. Australien musste sich nach einer überraschenden 0:3-Auftaktniederlage gegen die Republik Korea ins Turnier zurück kämpfen. Mit Siegen in den verbleibenden beiden Gruppenspielen schafften die Australier den Einzug ins Viertelfinale, das sie nach zwischenzeitlichem Rückstand noch mit 3:2 gegen Indonesien gewannen.

Die wichtigsten Themen
Nishikawa zum wertvollsten Spieler gewählt
Japan bringt immer wieder kreative Talente hervor. So auch bei dieser Jugend-Kontinentalmeisterschaft, bei der insbesondere Jun Nishikawa glänzte. Japans Nummer 10 überzeugte mit toller Ballbehandlung und guter Übersicht und hatte damit maßgeblichen Anteil am Erreichen der Halbfinalrunde und der damit verbundenen Qualifikation für Peru. Auch im Finale gegen Tadschikistan glänzte der 16-Jährige und erzielte das spielentscheidende Tor. Damit sicherte er Japan den kontinentalen Titel und sich selbst die Auszeichnung als wertvollster Akteur.

Tadschikistan sorgt für Schlagzeilen
Aus dem Nichts heraus stürmten die Tadschiken erstmals bis ins Finale des Turniers. Der historische Finaleinzug ist zum einen dem entschlossenen Auftreten des gesamten Teams zu verdanken, insbesondere jedoch Torhüter Mukhriddin Khasanov, der zwei Elfmeterschießen zugunsten seines Teams entschied und damit eine Schlüsselfigur war.

Korea Republik mit Bruchlandung
Eigentlich waren die Südkoreaner als Favorit in das Turnier gestartet. Diesen Status untermauerten sie auch in der Gruppenphase, in der sie drei Siege holten und im Schnitt vier Tore pro Spiel erzielten. Nach einem knappen 1:0-Sieg gegen Indien, mit dem die WM-Teilnahme unter Dach und Fach war, riss aber offenbar der Faden – das Halbfinale gegen Tadschikistan verlor das Team im Elfmeterschießen.

Australien wendet das Blatt
Australien ging mit einem Rückstand in die zweite Halbzeit des wichtigen Viertelfinalspiels gegen Indonesien. Während die Indonesier auf einen weiteren Treffer drängten, gelang Daniel Walsh per Kopfball der enorm wichtige Ausgleich. Dann brachte Adam Leombruno die Australier in Führung, bevor Noah Botic den Sieg mit einem späten Treffer endgültig besiegelte.

Statistik

2 – Von den vier qualifizierten asiatischen Teams ist Australien bei FIFA U-17-Weltmeisterschaften das erfolgreichste. Bei der Turnierauflage 1999 in Neuseeland belegten die Australier den zweiten Platz. Den größten Erfolg für Asien feierte indes Saudiarabien, das 1989 in Schottland den Titel holte.

3 – Japan ist mit dem dritten kontinentalen Titelgewinn nun das erfolgreichste Land bei diesem Turnier. Es folgen vier Teams mit je zwei kontinentalen Titeln, nämlich die DVR Korea DPR, die VR China, Saudiarabien und Oman.

13 – Australien ist in Peru bereits zum 13. Mal bei einer FIFA U-17-Weltmeisterschaft dabei.

14 – Die Republik Korea war mit 14 Treffern in fünf Spielen das torgefährlichste Team im Wettbewerb. Besonders beeindruckend war die Bilanz aus der Gruppenphase: Hier trafen die Südkoreaner zwölf Mal und kassierten kein einziges Gegentor.

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