FIFA.com stellt Ihnen die prominentesten Geburtstagskinder aus der Welt des Fussballs vor. Sehen Sie selbst, wer seinen Ehrentag in der kommenden Woche feiern wird.

15. Hossam Ghaly (32) hat sich um den ägyptischen Fussball sowohl im Nationaltrikot wie auch als Vereinsspieler verdient gemacht Im Juniorenalter qualifizierte er sich mit der Nachwuchsauswahl seines Landes für die FIFA U-20-Weltmeisterschaft 2001, bei der Ägypten den dritten Platz belegte. Für die A-Nationalmannschaft war er 2004 und 2010 beim CAF Afrikanischen Nationen-Pokal im Einsatz. Bei seiner zweiten Teilnahme trug er dazu bei, dass Ägypten zum dritten Mal in Folge den kontinentalen Titel holte. Zudem weist die Erfolgsbilanz von Ghaly eine Goldmedaille bei den Arabien-Spielen aus. Mit Al Ahly gewann er drei Meistertitel, zwei Mal den ägyptischen Pokal und ein Mal die CAF Champions League. Danach zog es ihn ins Ausland, wo er zunächst bei Feyenoord Rotterdam und Tottenham Hotspur unter Vertrag stand, bevor er an Derby County ausgeliehen wurde. Nach einer weiteren Saison beim saudiarabischen Klub Al-Nasr kehrte er zu seinem Heimatverein Al Ahly zurück und verhalf den Roten Teufeln zur Titelverteidigung in der nationalen Meisterschaft sowie zu zwei Trophäen im ägyptischen Supercup. Vor zwei Jahren triumphierte er mit Al Ahly erneut in der CAF Champions League, wodurch sich sein Team für die FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2012 qualifizierte. Dort traf ihn dann allerdings das Verletzungspech. Nach seiner Genesung suchte er im Sommer dieses Jahres eine neue Herausforderung und wechselte zum belgischen Erstligisten Lierse SK.

16. Mats Hummels (25) hat sich in den letzten Jahren zu einem der besten Abwehrspieler Deutschlands entwickelt. Nach seinem Karrierestart im B-Team von Bayern München und einer Ausleihe an Borussia Dortmund wurde er von den Westfalen fest unter Vertrag genommen. Dank seines außergewöhnlichen Talents verhalf er dem BVB zur Rückkehr an die Spitze des deutschen Fussballs und gewann mit den Borussen zwei Meistertitel in Folge sowie je ein Mal den DFB-Pokal und den deutschen Supercup. In der vergangenen Saison erreichte er mit seiner Mannschaft das Finale der UEFA Champions League, das er gegen seinen Ex-Klub verlor. Mit der deutschen A-Nationalmannschaft kam er bei der UEFA EURO 2012 bis ins Halbfinale. 2009 war Hummels mit der DFB-Nachwuchsauswahl U-21-Europameister geworden. Zuletzt qualifizierte sich der Innenverteidiger mit dem deutschen A-Nationalteam souverän für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™.

17. Jung-Won Seo (43) hat für die Republik Korea Fussballgeschichte geschrieben, als er sich mit der Nationalmannschaft seines Landes für die FIFA-WM-Endrunden USA 1994 und Frankreich 1998 qualifizierte und bei beiden Turnieren alle sechs Partien seines Teams bestritt. Bei der Auflage 1994 erzielte er in den Schlussminuten der Partie gegen Spanien den wichtigen Treffer zum 2:2-Ausgleich. Zuvor war Seo bereits beim Olympischen Fussballturnier 1992 mit von der Partie gewesen. Außerdem vertrat er die südkoreanischen Farben auch beim AFC Asien-Pokal 1996. Nach seinem Profidebüt beim einheimischen Klub Anyang wechselte er zu Racing Strasbourg. Zurück in seiner Heimat feierte er mit den Suwon Samsung Bluewings einen Meistertitel und einen Triumph im nationalen Pokal sowie den Gewinn von je zwei Trophäen in der AFC Champions League und im asiatischen Supercup. Danach ging er nach Österreich, wo er bei Austria Salzburg und SV Ried unter Vertrag stand. Nach einer Übergangsphase, in der er bei Austria Salzburg als Spielertrainer aktiv war, wurde er zum Nationaltrainer der südkoreanischen U-23-Auswahl berufen, bevor er das Training des A-Nationalteams seines Landes übernahm. Anschließend wurde er als Co-Trainer für die Suwon Samsung Bluewings tätig, bei denen er später Cheftrainer wurde.

18. John Moshoeu (48) war einer der Hauptakteure der südafrikanischen Nationalmannschaft, die dem Land am Kap das Tor zur Weltbühne des Fussballs öffneten. Denn ihm und seinem Team gelang 1998 erstmals die Qualifikation für eine WM-Endrunde. Zuvor hatte er mit den Bafana Bafana beim CAF Afrikanischen Nationen-Pokal 1996 erstmals den ersten kontinentalen Titel gewonnen. 1997 vertrat er sein Land beim FIFA Konföderationen-Pokal. 1998 erreichte er mit Südafrika das Finale der afrikanischen Kontinentalmeisterschaft, an der er auch 2000 und 2004 wieder teilnahm. Als Klubspieler begann Moshoeu seine Karriere bei den Kaizer Chiefs, mit denen er zahlreiche nationale Titel gewann. Danach ging er in die Türkei, wo er zunächst für Gençlerbirliği,Ankara, später dann für Kocaelispor spielte. Mit Fenerbahçe Istanbul feierte er den Gewinn eines Meistertitels. Nach einer weiteren Station beim türkischen Erstligisten Bursaspor kehrte er noch einmal zu den Kaizer Chiefs zurück, bevor er seine Karriere bei AmaZulu Durban beendete.

19. Alexis Sánchez (25) ist binnen weniger Jahre zu einem der weltweit besten Angreifer gereift. Mit der chilenischen A-Nationalmannschaft nahm er an der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ teil und schaffte unlängst die erneute Qualifikation für Brasilien 2014. Im Juniorenalter belegte er bei der FIFA U-20-Weltmeisterschaft 2007 Platz drei des Turniers. Auf der kontinentalen Bühne vertrat er sein Land bei der Copa América 2011. Sánchez startete seine Profikarriere bei CD Cobreloa, bevor in die italienische Serie A zu Udinese Calcio wechselte und von dort an Colo Colo Santiago de Chile ausgeliehen wurde. Im Trikot des chilenischen Traditionsvereins wurde er zwei Mal Landesmeister. Anschließend folgte eine weitere Ausleihe an River Plate Buenos Aires, wo er ein weiteres Mal zu Meisterehren kam. Nach seiner Rückkehr nach Italien spielte Sánchez drei Jahre für Udinese Calcio, bevor der FC Barcelona auf ihn aufmerksam wurde und sich seine Dienste sicherte. Im Camp Nou konnte der chilenische Nationalstürmer inzwischen einen Triumph in der Meisterschaft und der Copa del Rey sowie zwei Trophäen im spanischen Supercup, einen Sieg im europäischen Supercup und einen Titelgewinn bei der FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2011 bejubeln.

20. Ashley Cole (33) hat sich bei den letzten drei WM-Endrunden (2002, 2006 und 2010), bei denen er jeweils in allen Spielen der Three Lions zum Einsatz kam, als Stammspieler der englischen Nationalmannschaft bewährt. Nach seiner Teilnahme an der UEFA EURO 2004 und 2012 konnte er sich zuletzt mit seinem A-Nationalteam auch für die FIFA WM Brasilien 2014 qualifizieren. Cole hat seine gesamte bisherige Karriere in London verbracht. In den sechs Jahren, die er beim FC Arsenal unter Vertrag stand, spielte er kurzzeitig auf Leihbasis für Crystal Palace. Mit den Gunners gewann er zwei Mal die englische Premier League, drei Mal den FA Cup und zwei Mal den Community Shield. Danach unterschrieb er beim FC Chelsea, für den er mittlerweile seine achte Saison aktiv ist. Im Trikot der Blues triumphierte er bislang ein Mal in der Meisterschaft und drei Mal im FA Cup sowie je ein Mal im Ligapokal und im Community Shield. Auf kontinentaler Ebene feierte er 2012 den Gewinn der UEFA Champions League und in diesem Jahr den Finalsieg in der UEFA Europa League. Überdies wurde der linke Außenverteidiger bei der FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2012 mit dem FC Chelsea Turnierzweiter.

21. Ahmed Bahja (43) nahm mit Marokko an der FIFA WM USA 1994 sowie an den Auflagen 1998 und 2000 des CAF Afrikanischen Nationen-Pokals teil. Zudem war er für sein Land beim Olympischen Fussballturnier Barcelona 1992 im Einsatz. Nachdem er seine Karriere bei Kawkab Marrakesch begonnen hatte, wechselte Bahja zum saudiarabischen Klub Al-Ittihad, mit dem er neben zwei Meistertiteln auch den asiatischen Pokal der Pokalsieger gewann. Im Finale dieses kontinentalen Wettbewerbs gegen den südkoreanischen Vertreter Chunnam Dragons steuerte er zwei Tore für seine Mannschaft bei. Im Jahr 2000 war er im Trikot von Al-Nasr bei der ersten Auflage der FIFA Klub-Weltmeisterschaft mit von der Partie und verhalf dem Traditionsklub aus Saudiarabien im Spiel gegen Raja Casablanca zum einzigen Sieg (4:3) bei diesem Turnier. Anschließend unterschrieb Bahja beim saudiarabischen Hauptstadtrivalen Al-Hilal, mit dem er einen Triumph im asiatischen Supercup feierte. Nach einem erneuten Engagement bei Al-Nasr kehrte er nach Marokko zurück, wo er fortan für Raja Casablanca spielte, bevor er seine Karriere bei Maghreb Fès beendete.