FIFA.com stellt Ihnen die prominentesten Geburtstagskinder aus der Welt des Fussballs vor. Sehen Sie selbst, wer seinen Ehrentag in der kommenden Woche feiern wird.

6. Andy Carroll (24) nahm mit der englischen Nationalmannschaft an der UEFA EURO 2012 teil, die für ihn das erste große Turnier auf der internationalen Fussballbühne war. Er brachte es auf drei Einsätze und erzielte einen Treffer. In diesem Jahr wird er weiter um seinen Platz bei den Three Lions und damit um die aktive Teilnahme an der Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014™ kämpfen. Carroll startete seine Profi-Karriere bei Newcastle United. Bei den Magpies erlebte der hoch gewachsene Angreifer sowohl schlechte wie auch gute Zeiten: Nach dem bitteren Gang in die zweite Liga schafften er und sein Team in der Saison darauf den sofortigen Wiederaufstieg. Zuvor war er für eine Spielzeit an Preston North End ausgeliehen. Ende Januar 2011 wechselte er zum FC Liverpool, mit dem er den Ligapokal gewann. In der aktuellen Saison spielt er auf Leihbasis für West Ham United, um dort mehr Spielpraxis zu sammeln.

7. Kaïs Ghodhbane (37) verhalf Tunesien zur Qualifikation für die WM 1998 in Frankreich und damit zur zweiten Endrundenteilnahme nach Argentinien 1978. Danach war er auch bei den Turnierauflagen 2002 in Korea/Japan und 2006 in Deutschland mit von der Partie. Außerdem vertrat Ghodhbane die Farben seines Landes beim Olympischen Fussballturnier Atlanta 1996 und beim FIFA Konföderationen-Pokal 2005. Auf kontinentaler Ebene nahm der Mittelfeldspieler an sechs aufeinander folgenden Auflagen des CAF Afrikanischen Nationen-Pokals teil. Nachdem er 1996 das Finale erreicht und zu seinem Leidwesen verloren hatte, konnte er bei der Turnierauflage 2004 vor heimischem Publikum endlich den kontinentalen Titel bejubeln. Als Vereinsspieler machte Ghodhbane erstmals beim Traditionsklub Étoile du Sahel von sich reden, mit dem er zahlreiche nationale und internationale Titel gewann. Anschließend wechselte er für mehrere Jahre in die Türkei, wo er für Diyarbakirspor, Samsunspor und Konyaspor aktiv war. Danach kehrte er zu Étoile du Sahel zurück, um dort seine Karriere zu beenden.

8. Hanna Ljungberg (34) ist eine der erfolgreichsten Torjägerinnen in der Geschichte des schwedischen Frauenfussballs. Sie nahm an drei aufeinander folgenden Endrunden der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ teil. Bei der Auflage 2003 in den USA wurde sie mit Schweden Vize-Weltmeister. Ebenfalls drei Mal in Serie vertrat sie die schwedischen Landesfarben bei Olympischen Fussballturnieren, wobei sie 2004 in Athen nur knapp die Bronzemedaille verpasste. Als Klubspielerin feierte Ljungberg ihre größten Erfolge bei Umeå IK, wo sie drei Meistertitel, vier Pokalsiege und zwei Triumphe im schwedischen Supercup feiern konnte. Hinzu kommen zwei kontinentale Titel in der UEFA Champions League der Frauen, in der sie insgesamt drei Mal im Finale stand. Sie wurde ein Mal als Torschützenkönigin der schwedischen Liga und zwei Mal als beste Torschützin der UEFA Champions League der Frauen geehrt. Seit Kurzem ist Ljungberg als Assistenztrainerin ihres Heimatklubs tätig.

9. Gennaro Gattuso (35) hatte wesentlichen Anteil daran, dass sich die Squadra Azzurra bei der FIFA Fussball-WM Deutschland 2006™ mit der begehrten WM-Krone schmücken konnte. Der Mittelfeldspieler kam in allen Spielen seiner Mannschaft zum Einsatz. Vier Jahre später bestritt er bis zum vorzeitigen Turnier-Aus Italiens in Südafrika 2010 nur eine einzige Partie. Zuvor hatte er auch am FIFA Konföderationen-Pokal 2009 sowie an zwei Auflagen der UEFA EURO teilgenommen. Als Juniorenspieler hatte er mit Italien bei der UEFA U-21-Europameisterschaft 2000 den kontinentalen Titel gewonnen. Gattuso gab sein Profidebüt bei AC Perugia. Danach spielte er jeweils für eine Saison bei den Glasgow Rangers und Salernitana Calcio. Sein Wechsel zum AC Mailand erwies sich als der entscheidende Wendepunkt in seiner Karriere. Im Trikot des lombardischen Traditionsvereins konnte er neben zwei Meistertiteln und einem Triumph im Pokal auch zwei Siege im italienischen Supercup, vor allem aber je zwei Trophäen in der UEFA Champions League und im europäischen Supercup sowie einen Titel bei der FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2007 bejubeln. Nachdem sein Vertrag in Mailand ausgelaufen war, unterschrieb Gattuso zu Beginn der laufenden Saison beim FC Sion.

10. Edu (34) hat sich auf beiden Seiten des Atlantiks einen Namen gemacht. Nachdem er seine Profikarriere beim FC São Paolo begonnen hatte, war er vier Jahre für Celta Vigo aktiv. Anschließend wechselte er zum Ligakonkurrenten Betis Sevilla, mit dem er die Copa del Rey gewann. Nach fünf Spielzeiten in Andalusien kehrte er nach Brasilien zurück, um zunächst für Internacional Porto Alegre, danach für EC Vitória aufzulaufen. In der vergangenen Saison stand er bei Colorado Rapids unter Vertrag. Edu nahm im Jahr 2000 in Sydney mit Brasilien am Olympischen Fussballturnier teil. In der A-Nationalmannschaft seines Landes kam er nur ein Mal zum Einsatz.

11. Emile Heskey (35) zählt zu den besten englischen Stürmern des vergangenen Jahrzehnts. Er vertrat sein Land bei den Endrunden der FIFA WM 2002 in Korea/Japan und 2010 in Südafrika und bestritt bei beiden Turnieren sämtliche Spiele seiner Mannschaft. Zudem war der Angreifer auch bei zwei Auflagen der UEFA EURO (2000 und 2004) mit von der Partie. Heskey machte erstmals bei seinem Heimatklub Leicester City, mit dem er zwei Mal den Ligapokal gewann, auf sich aufmerksam. Von Leicester wechselte er zum FC Liverpool, wo er seine Titelsammlung enorm aufstocken konnte. Davon zeugen ein Triumph im FA Cup, zwei Siege im Ligapokal und ein Community Shield ebenso wie der Gewinn des UEFA-Pokals und der Trophäe im europäischen Supercup. Nach seiner erfolgreichen Zeit an der Anfield Road stürmte Heskey für Birmingham City, Wigan Athletic und Aston Villa. Seit dem Sommer 2012 steht er beim australischen Klub Newcastle Jets unter Vertrag.

12. Robert Prosinečki (44) genießt im kroatischen wie auch im Fussball des früheren Jugoslawiens den Status einer lebenden Legende. Bereits in jungen Jahren hatte er entscheidend zum Titelgewinn der damaligen jugoslawischen Auswahl bei der FIFA U-20-Weltmeisterschaft Chile 1987 beigetragen. Zwei Jahre danach belegte er mit Jugoslawien bei der UEFA U-21-Europameisterschaft den zweiten Platz. Im gleichen Jahr wurde er in die jugoslawische A-Nationalmannschaft berufen und nahm mit ihr an der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Italien 1990™ teil. Später verhalf er Kroatien sowohl zur historisch ersten Qualifikation für die Europameisterschaft (1996) als auch für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ (1998). In Frankreich sorgten die Kroaten dann für eine Sensation, als sie es auf Anhieb auf Platz drei des bedeutendsten Turniers im Weltfussball schafften. Seine zweite und zugleich letzte FIFA WM bestritt Prosinečki 2002 in Korea/Japan. Seine Klubkarriere hatte er bei Dinamo Zagreb begonnen, bevor er zu Roter Stern Belgrad wechselte. Mit dem damaligen jugoslawischen Hauptstadtklub gewann er neben drei Meistertiteln und einer Trophäe im nationalen Pokalwettbewerb auch den Europapokal der Landesmeister 1991. Damals setzte sich sein Team im Finale gegen Olympique Marseille durch. Danach war Prosinečki einer der ersten Spieler überhaupt, die den Mut aufbrachten, für die beiden größten spanischen Klubs zu spielen. Während er mit Real Madrid im spanischen Pokal und im nationalen Supercup triumphierte, gewann er im Trikot des Erzrivalen FC Barcelona ein weiteres Mal den spanischen Supercup. Dazwischen lag ein einjähriges Engagement bei Real Oviedo. Von Barcelona wechselte er noch für eine Saison zum FC Sevilla, bevor er in seine Heimat zurückkehrte und mit Croatia Zagreb drei Mal kroatischer Meister wurde und je einen Sieg im Pokal und im nationalen Supercup feierte. Danach zog es ihn erneut ins Ausland, um in den folgenden Jahren für Standard Lüttich, den FC Portsmouth und NK Olimpija Ljubljana, wo er slowenischer Pokalsieger wurde, aktiv zu werden. Er beendete seine Karriere beim kroatischen Hauptstadtklub NK Zagreb. Danach startete er eine zweite Laufbahn als Trainer und führte seinen Ex-Klub Roter Stern Belgrad zum Sieg im serbischen Pokal. Seit Oktober 2012 arbeitet Prosinečki als Coach des türkischen Erstligisten Kayserispor.