Rückblick auf das Jahr 2019

#WeLiveFootball rund um den Globus

#WeLiveFootball Collage 2019
© FIFA.com
  • Weltweit leben die Menschen den Fussball
  • Lernen sie tolle Aktionen rund um unseren Lieblingssport kennen
  • Geschichten, die sonst keiner hat

Die USA haben 2019 ihren Titel bei der FIFA Frauenfussball-WM verteidigt, Liverpool FC gewann die UEFA Champions League und Lionel Messi wurde bei The Best erneut als FIFA-Weltfussballer ausgezeichnet. Doch auch abseits der großen Stadien und neben den weltbekannten Namen hat der Fussball im abgelaufenen Jahr tolle Geschichten geschrieben, denn wir alle lieben und leben den Fussball!

Hier finden Sie einige der schönsten Storys, die uns im letzten Jahr aufgefallen sind.

Starke Frau, starkes Mädchen

Da gibt es zum Beispiel die Brasilianerin Natalia Guitler, die eine der besten Teqball-Spielerinnen überhaupt ist. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus Fussball und Tischtennis - und Guitler nahm es hierbei eines Tages mit niemand Geringerem als Neymar auf. Es ging ganz, ganz knapp aus - wer gesiegt hat, können Sie hier nachlesen.

Eine Frau wie Guitler kann sicher auch ein Vorbild für ein junges Mädchen wie Candelaria Cabrera sein. Wobei die achtjährige Argentinierin bereits in sehr jungen Jahren dafür sorgte, dass die Regeln für Fussball spielende Mädchen in ihrem Heimatland zum Positiven verändert wurden.

Die Kinder haben es verstanden

Es ist nicht überraschend, dass es oft Kinder und Jugendliche sind, die den Sinn von Sportlichkeit und Fairness begriffen haben und dies im Fussball immer wieder demonstrieren. Da ist zum Beispiel der Elfjährige aus Spanien, der seinen Gegenspieler in einem Spiel verletzte und sich dann mit einem Brief und einem Buch-Geschenk dafür entschuldigte. Bemerkenswert ist auch die Geschichte des deutschen Jugendteams, das sich mit einem gegnerischen Klub in einem spannenden Aufstiegsrennen befand und auf die Meisterschaft verzichtete, als sich mehrere Spieler des Gegners bei einem Autounfall schwer verletzten.

Luis y Camilo
© Ruben Losada, courtesy of CD Ebro

"#VamosAlEstadio" heißt so viel wie "Lasst uns ins Stadion gehen" und ist eine tolle Initiative aus Chile, bei der sich die Macher nicht damit abfinden wollten, dass man in Fussballstadien die rivalisierenden Fanlager durch leere Sicherheitszonen trennen musste. Die Idee, die ein voller Erfolg wurde? Man füllte diese leeren, hässlichen Zonen kurzerhand mit Kindern aus beiden Fanlagern!

Wenn man sich durch nichts aufhalten lässt

"Es hieß, dass ich mein Leben lang im Rollstuhl sitzen würde" - das hielt den jungen Brasilianer Getulio Felipe aber nicht davon ab, den Rollstuhl zu verlassen, zu gehen, Fussball-Torwart zu werden, mit Manuel Neuer zu trainieren und sogar seine eigene Radio-Show zu bekommen. Diese Geschichte ist nur eines von vielen Beispielen dafür, wie Menschen mit körperlichen oder geistigen Beinträchtigungen sich nicht davon abhalten lassen, trotzdem im Fussball aktiv zu werden (weitere finden Sie ganz unten bei den Links).

Kann man mit Down Syndrom für einen Profiverein arbeiten? "Sicher nicht" - lautet wohl die erste Reaktion vieler Menschen. Alex O'Donnell und Celtic FC zeigen, dass genau das eben doch möglich ist.

Alex O'Donnell and Marie Rowan lead the Celtic Park tour.
© FIFA.com

Ein Teenager ließ sich in seinem Traum vom internationalen Fussball ebenfalls nicht aufhalten: Er schoss ein Traumtor, nutzte dieses für eine Email-Bewerbung und lief wenig später für eine Nationalmannschaft in der EM-Qualifikation auf.

Volunteers Media Day - 2018 FIFA World Cup Russia 
© Getty Images

Ohne Schiedsrichter keinen Fussball - lernen Sie hier die älteste Schiedsrichterin in Deutschland kennen, die auch im Alter von 75 Jahren noch Spiele leitet.

Wer einmal bei einem großen Turnier war weiß, dass ohne Volunteers nicht viel laufen würde. Hubert Bihler, ebenfalls über 70, hat fast 50 Großereignisse als Volunteer begleitet, während Ketsia Nkumbu bereits in sehr jungen Jahren ihre Volunteer-Premiere feierte.

Der Fussball hat schon oft bewiesen, dass er als Instrument eingesetzt werden kann, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen. So steht Soccer in the Streets aus den USA, unterstützt von der FIFA-Stiftung, hier stellvertretend für unzählige Organisationen, die durch Fussball erfolgreiche Flüchtlingspolitik betreiben - dieses Mal sogar mit einer ganz besonderen Überraschung.

In Südafrika hat sich die Wohltätigkeitsorganisation Ubuntu das Ziel gesetzt, "andere Sorten von Männern zu entwickeln, die diesen Ort verändern werden" - auch dazu bedient man sich des Fussballs.

In Asien derweil haben wir den "Kaiser" der chinesischen Fans getroffen - und der hatte eine Menge zu erzählen. Schauen Sie mal auf diesem Foto, wen er bereits getroffen hat!

Chinese football fan Li Wengang(L), nicknamed the fans' emperor, poses for a picture with Diego Maradona
© Others

Zu guter Letzt zeigen wir, dass man sich dem Fussballsport nicht immer mit einem Ball nähern muss: Es geht auch, indem man ganz besondere Schuhe kreiert, die dann sogar von den Stars selbst getragen werden, oder indem man die besonderen Talente innerhalb des FIFA Fan Movements in den Dienst der Sache stellt - wie es ein Fan aus Japan getan hat.

Wir hoffen auch 2020 wieder auf ganz viele tolle Geschichten abseits der großen Namen!

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