FIFA Weltmeisterschaft™

Suarez mit Paukenschlag zurück im Nationalteam

Tor für Uruguay. Tor durch Luis Suarez. 640 Tage sind seit der Disziplinarstrafe im Anschluss an die Partie der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™ gegen Italien vergangen, die für Suarez eine Sperre von neun Pflichtspielen zur Folge hatte. Nun feierte er im Rahmen der südamerikanischen Qualifikation für Russland 2018 ausgerechnet auf brasilianischem Boden seine Rückkehr in die uruguayische Nationalelf.

El Pistolero nutzte die Gelegenheit, um das zu zeigen, was er am besten kann. Beim Stande von 1:2 zog er auf der linken Seite in den Strafraum, Alvaro Pereira servierte ihm eine perfekte Vorlage in den Lauf und der Ball zappelte im Netz. Torhüter Alisson blieb keine Abwehrchance. Ein typischer Treffer für den Torjäger, der gegen diesen Gegner in den wichtigen Spielen noch nicht getroffen hatte.

"Eine schönere Rückkehr hätte ich mir nicht erträumen können. Ich versuche immer, das Beste für das Team zu geben. Wenn es in diesem Fall dazu beitrug, ein Unentschieden zu retten, bin ich zufrieden", sagte Suarez im Anschluss an das 2:2 in Recife. La Celeste konnte einen Zwei-Tore-Rückstand aufholen und einen wichtigen Punkt sichern, durch den das Team in der Tabelle der südamerikanischen Vorausscheidung der ärgste Verfolger von Spitzenreiter Ecuador bleibt.

Häufiger Torjubel
Die Arena Pernambuco scheint Suarez ohnehin zu liegen. In der Gruppenphase des FIFA Konföderationen-Pokals 2013 erzielte er in dieser Spielstätte drei Tore: eines bei der 1:2-Niederlage gegen Spanien und zwei weitere beim 8:0-Erfolg gegen Tahiti. Mit seinem Treffer gegen Brasilien untermauerte er nicht nur seine Spitzenposition als Rekordtorschütze der uruguayischen Nationalelf mit 45 Toren. Er schloss außerdem mit nunmehr 17 Treffern zu Ivan Zamorano als drittbestem Torschützen in der Geschichte der südamerikanischen WM-Qualifikation auf.

"Es war ein sehr bewegendes Erlebnis für mich, aber auch für meine Familie. Ich widme dieses Tor meiner Frau, meinen Töchtern und dem, der von uns ging", sagte Lucho unter Verweis auf den Physiotherapeuten der Nationalmannschaft, Walter Ferreira, der im Januar verstarb. Ferreira hatte es Suarez zu verdanken, dass er rechtzeitig zur WM in Brasilien fit wurde, weshalb er ihm schon damals einen Treffer gewidmet hatte. Nun erneuerte er beim Torjubel seine Widmung.

Suarez hatte sogar den Siegtreffer auf dem Fuß, als er einmal mehr gefährlich in den Strafraum gezogen war und allein auf das Tor zulief. In dieser Situation aber gelang es Alisson, den Ball mit der rechten Fußspitze abzulenken. "Ehrlich gesagt war ich schon müde und schloss die Augen. Das Wichtigste ist aber, dass die Mannschaft trotz des frühen Rückstands aufbegehrt hat und die Partie drehen konnte. Wir haben nicht verloren und stehen immer noch dort oben", sagte der Stürmer, der in Abwesenheit von Diego Godin die Kapitänsbinde trug.

Schmerzhaft vermisst
Suarez, der nach dem Schlusspfiff noch zwischen seinem Freund und Teamkameraden beim FC Barcelona, Neymar, und Jorge Fucile schlichten musste, verdiente sich erneut ein Extralob von seinem Trainer Oscar Tabarez. "Er hat die Schwierigkeiten nach seinen Fehlern gemeistert, und das muss man anerkennen. Er hatte heute drei Chancen: eine nutzte er zu seinem Treffer und auch bei der letzten schloss er eigentlich gut ab. Er kam aus vollem Lauf, war schon sehr müde und suchte trotzdem das Tor."

Uruguay hat während der Sperre von Suarez 16 Partien ohne den Stürmer bestritten und dabei zehn Siege, ein Unentschieden und fünf Niederlagen verbucht. Die erfolgreichsten Torschützen in dieser Zeit waren Edinson Cavani mit sechs Treffern sowie Abel Hernandez, Diego Rolan und Godin, die jeweils drei Mal erfolgreich waren. Angesichts der Tatsache, dass Lucho in der vorherigen Qualifikation mit elf Treffern in 14 Spielen der erfolgreichste Torschütze der Celeste war, wird verständlich, wie sehr er seinem Team gefehlt hat. Doch nicht nur sein Torinstinkt wurde vermisst.

"Abgesehen von seiner Torgefährlichkeit ist Luis auch ständig anspielbar", ergänzte Tabarez. "Er spielt nicht nur, sondern kämpft auch, und zwar im positiven Sinne des Wortes. Ich habe von Anfang gesagt, dass Uruguay in der Qualifikation nach Ablauf seiner Sperre die beste Verstärkung bekommt. Kein anderes Team wird einen Spieler mit dem Können von Luis hinzubekommen."

© AFP

Tor für Uruguay. Tor durch Luis Suarez. 640 Tage sind seit der Disziplinarstrafe im Anschluss an die Partie der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™ gegen Italien vergangen, die für Suarez eine Sperre von neun Pflichtspielen zur Folge hatte. Nun feierte er im Rahmen der südamerikanischen Qualifikation für Russland 2018 ausgerechnet auf brasilianischem Boden seine Rückkehr in die uruguayische Nationalelf.

El Pistolero nutzte die Gelegenheit, um das zu zeigen, was er am besten kann. Beim Stande von 1:2 zog er auf der linken Seite in den Strafraum, Alvaro Pereira servierte ihm eine perfekte Vorlage in den Lauf und der Ball zappelte im Netz. Torhüter Alisson blieb keine Abwehrchance. Ein typischer Treffer für den Torjäger, der gegen diesen Gegner in den wichtigen Spielen noch nicht getroffen hatte.

"Eine schönere Rückkehr hätte ich mir nicht erträumen können. Ich versuche immer, das Beste für das Team zu geben. Wenn es in diesem Fall dazu beitrug, ein Unentschieden zu retten, bin ich zufrieden", sagte Suarez im Anschluss an das 2:2 in Recife. La Celeste konnte einen Zwei-Tore-Rückstand aufholen und einen wichtigen Punkt sichern, durch den das Team in der Tabelle der südamerikanischen Vorausscheidung der ärgste Verfolger von Spitzenreiter Ecuador bleibt.

Häufiger Torjubel
Die Arena Pernambuco scheint Suarez ohnehin zu liegen. In der Gruppenphase des FIFA Konföderationen-Pokals 2013 erzielte er in dieser Spielstätte drei Tore: eines bei der 1:2-Niederlage gegen Spanien und zwei weitere beim 8:0-Erfolg gegen Tahiti. Mit seinem Treffer gegen Brasilien untermauerte er nicht nur seine Spitzenposition als Rekordtorschütze der uruguayischen Nationalelf mit 45 Toren. Er schloss außerdem mit nunmehr 17 Treffern zu Ivan Zamorano als drittbestem Torschützen in der Geschichte der südamerikanischen WM-Qualifikation auf.

"Es war ein sehr bewegendes Erlebnis für mich, aber auch für meine Familie. Ich widme dieses Tor meiner Frau, meinen Töchtern und dem, der von uns ging", sagte Lucho unter Verweis auf den Physiotherapeuten der Nationalmannschaft, Walter Ferreira, der im Januar verstarb. Ferreira hatte es Suarez zu verdanken, dass er rechtzeitig zur WM in Brasilien fit wurde, weshalb er ihm schon damals einen Treffer gewidmet hatte. Nun erneuerte er beim Torjubel seine Widmung.

Suarez hatte sogar den Siegtreffer auf dem Fuß, als er einmal mehr gefährlich in den Strafraum gezogen war und allein auf das Tor zulief. In dieser Situation aber gelang es Alisson, den Ball mit der rechten Fußspitze abzulenken. "Ehrlich gesagt war ich schon müde und schloss die Augen. Das Wichtigste ist aber, dass die Mannschaft trotz des frühen Rückstands aufbegehrt hat und die Partie drehen konnte. Wir haben nicht verloren und stehen immer noch dort oben", sagte der Stürmer, der in Abwesenheit von Diego Godin die Kapitänsbinde trug.

Schmerzhaft vermisst
Suarez, der nach dem Schlusspfiff noch zwischen seinem Freund und Teamkameraden beim FC Barcelona, Neymar, und Jorge Fucile schlichten musste, verdiente sich erneut ein Extralob von seinem Trainer Oscar Tabarez. "Er hat die Schwierigkeiten nach seinen Fehlern gemeistert, und das muss man anerkennen. Er hatte heute drei Chancen: eine nutzte er zu seinem Treffer und auch bei der letzten schloss er eigentlich gut ab. Er kam aus vollem Lauf, war schon sehr müde und suchte trotzdem das Tor."

Uruguay hat während der Sperre von Suarez 16 Partien ohne den Stürmer bestritten und dabei zehn Siege, ein Unentschieden und fünf Niederlagen verbucht. Die erfolgreichsten Torschützen in dieser Zeit waren Edinson Cavani mit sechs Treffern sowie Abel Hernandez, Diego Rolan und Godin, die jeweils drei Mal erfolgreich waren. Angesichts der Tatsache, dass Lucho in der vorherigen Qualifikation mit elf Treffern in 14 Spielen der erfolgreichste Torschütze der Celeste war, wird verständlich, wie sehr er seinem Team gefehlt hat. Doch nicht nur sein Torinstinkt wurde vermisst.

"Abgesehen von seiner Torgefährlichkeit ist Luis auch ständig anspielbar", ergänzte Tabarez. "Er spielt nicht nur, sondern kämpft auch, und zwar im positiven Sinne des Wortes. Ich habe von Anfang gesagt, dass Uruguay in der Qualifikation nach Ablauf seiner Sperre die beste Verstärkung bekommt. Kein anderes Team wird einen Spieler mit dem Können von Luis hinzubekommen."

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