Die besten Sprüche

Romários beste Sprüche

Brazilian star Romario drapes himself in his country's flag after Brazil won the World Cup 1994
© Getty Images

Der Brasilianer Romário wurde vor 43 Jahren in Rio de Janeiro geboren und hatte schon immer eine außergewöhnliche Begabung für den Fussball. Obwohl er weder besonders groß gewachsen war, noch durch athletischen Körperbau hervorstach, verfügte er über außergewöhnliche Torjägerqualitäten.

Das ist besonders in einem Land beachtlich, in dem es gute Fussballer wie Sand am Meer gibt. Er besticht jedoch nicht nur durch seine ungeheure Torgefährlichkeit auf dem Rasen. O *Baixinho* (der Kleine) erwies sich mit seinem Scharfsinn auch am Mikrofon als glanzvolle Erscheinung.

Das ist wohl unbestritten. Seine Tore und zahllosen Auszeichnungen sind genauso um die Welt gegangen wie seine berühmten und teils auch strittigen Aussagen. Romário war alles in einer Person: Weltmeister, extrovertierte Persönlichkeit, genialer Torjäger und Nachtschwärmer.

Nachfolgend lässt FIFA.com einige der brillantesten Sprüche des Brasilianers noch einmal Revue passieren, der nach eigenen Angaben die 1.000-Tore-Schallmauer durchbrochen hat.

"An dem Tag, an dem ich geboren wurde, blickte Gott mich an und sagte: ‘Das ist der Typ'."
Romário über sich selbst, nachdem er 1998 mit Flamengo Rio de Janeiro brasilianischer Meister geworden war.

"Ich bin wie das Geld. Im Grunde lieben mich alle ein bisschen."*
*Romário und ein ganz besonderes Selbstbild.

"Der Torjäger hat immer einen gewissen Verdienst, aber dieses Mal nicht. So wie ich geschossen habe, hätte selbst meine Mutter ihn gehalten."*
*Romário gibt sich selbstkritisch.

"Ich bin wie alle Brasilianer: Ich liebe die Frauen, gehe gern aus und amüsiere mich. Deshalb identifizieren sich die Leute mit mir. Ich war schon immer ein Nachtmensch. Wenn ich ausgehe, bin ich zufrieden und schieße Tore."
Romário über seinen Hang zum Nachtleben.

"Weil ich aus einer 'Favela' stamme, kenne ich Not und Elend und weiß, was es heißt, Opfer zu bringen. Ich war auch einmal arm und musste viele Entbehrungen hinnehmen. Damals hat sich leider niemand gefunden, der mir eine hilfreiche Hand gereicht hätte. Deshalb bin ich jetzt glücklich darüber, selbst helfen zu können."*
Romário bei der Vorstellung seiner Stiftung *Romarinho.

"Ich sehe keinen Nachfolger. Es gab nur einen Pelé und auch nur einen Maradona. Ich bin sicher, dass es auch nur einen Romário geben wird. Im Strafraum bin ich der Beste. Ich finde, dass ich der Beste bin."
Romário über seine Qualitäten als Fussballer.

"Der Fussball ist das, was mir am meisten Spaß macht... einmal abgesehen vom Sex."
Romário über seine persönlichen Vorlieben.

"Im Zusammenhang mit meinem Namen gibt es immer Ärger. Aber mir gefällt das. Ich mag Ärger und Chaos. Ich bin wie die Indianer: Ich greife nur an, wenn ich selbst angegriffen werde."
Romário über seine regelmäßige Verwicklung in diverse Streitigkeiten.

"Um ein gutes Bild muss sich nur der Fernsehapparat Sorgen machen, ich nicht."
Romário zeigt sich gleichgültig gegenüber Gerüchten über sein Nachtleben.

"Ob ich später Trainer werden will? Nein, ich könnte nie solche Plagegeister wie mich selbst ertragen."
Romário über die Gründe dafür, dass er nie als Trainer fungieren möchte. Später trainierte er dann Vasco Da Gama.

"Wie es sich anfühlt, diesen Pokal in den Händen zu halten? Kalt, das Ding ist eiskalt!"
Romário lachend in einem Interview mit FIFA.com, nachdem er den WM-Pokal entgegen genommen hat.

"Einige glauben, ich hätte die Kontrolle verloren, aber sie wissen nicht, dass Romário eben auch ein emotionaler Mensch ist. Wenn Pelé und Oscar [Anm. d. Red.: bester brasilianischer Basketballspieler] Emotionen zeigen dürfen, warum dann nicht auch Romário?"
Romário, nachdem er auf einer Pressekonferenz in Tränen ausgebrochen war, auf der er Luiz Scolari ohne Erfolg darum gebeten hatte, ihn für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2002 in Korea/Japan zu nominieren.

"Ich habe so viel Spaß gehabt wie irgend möglich, aber ich konnte nicht mehr mit meinen Mannschaftskameraden mithalten. Ich habe im Fussball alles gemacht, was ich wollte."
Romário erklärt seinen Rückzug aus dem Profifussball. Derzeit versucht er sein Comeback beim kleinen brasilianischen Klub América.

"Hoffentlich werde ich von Gott erleuchtet, damit ich nicht mehr so viel Blödsinn erzähle wie früher."
Romário mit der für ihn typischen selbstkritischen Einstellung.

"Ich habe weder Michael Jackson umgebracht noch die Schweinegrippe nach Rio de Janeiro eingeschleppt. Ich habe nie jemandem etwas weggenommen. Ich scheine hier zum Schurken der Nation geworden zu sein, aber das bin ich nicht."
Romário kürzlich in einer Pressekonferenz, in der bestritt, in Finanzskandale verwickelt zu sein.

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