FIFA Weltmeisterschaft™

Nervosität und Unsicherheit bestimmen das Geschehen

Die Folge des 13. Spieltages der Südamerika-Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Russland 2018™ ist eine enge Tabellensituation, in der sechs Teams, die um vier direkte Qualifikationsplätze und einen Startplatz in der Playoff-Runde kämpfen, lediglich fünf Punkte trennen.

Unter ihnen befindet sich auch Uruguay, das sich zuvor auf Platz zwei einen kleinen Vorsprung erarbeitet hatte, der jedoch nach der deutlichen Niederlage gegen Brasilien in Montevideo zusammengeschrumpft ist. Die Seleção von Nationaltrainer Tite rangiert mit sieben Zählern Vorsprung an der Tabellenspitze und steht bereits mit einem Bein auf der Weltbühne.

Die restlichen Partien hatten einen gemeinsamen Nenner: die Angst vor einem Ausrutscher. Dies wurde bei den knappen Siegen Argentiniens, Kolumbiens und Paraguays deutlich, nach denen Ecuador und Chile schwer angeschlagen zurückblieben. Der zweimalige Südamerikameister wäre nach derzeitigem Tabellenstand aus dem Rennen.

Die Ergebnisse des 13. Spieltages
23. März

Kolumbien – Bolivien 1:0
Paraguay – Ecuador 2:1
Uruguay – Brasilien 1:4
Argentinien – Chile 1:0
Venezuela – Peru 2:2
*
Das Topspiel
Argentinien – Chile 1:0
*Tor: Lionel Messi (16. Elfmeter) *

Auch die frühe Führung der Argentinier durch den Treffer von Lionel Messi konnte ihre Nerven nicht beruhigen. Sie hatten die Partie zu keinem Zeitpunkt unter Kontrolle und mussten bis zum Schluss gehörig zittern. Dank des vierten Sieges in Folge gegen Chile im Rahmen der WM-Qualifikation kletterte die *Albiceleste auf den dritten Tabellenplatz. Damit steht das Team seit September 2016 zum ersten Mal wieder am Ende eines Spieltages auf einem direkten Qualifikationsplatz.

Die anderen Spiele*
*
Brasilien fügte Uruguay die erste Niederlage in Montevideo zu, und zwar mit einem beeindruckenden Ergebnis. Dabei waren die Uruguayer zunächst durch einen Treffer von Edinson Cavani in Führung gegangen. Doch ein hervorragender Neymar, Schütze eines Tores, sowie ein brillanter Paulinho, der drei Treffer erzielte, brachten Brasilien im Qualifikationswettbewerb den siebten Sieg in Folge – alle unter dem seit Juni 2016 im Amt befindlichen Tite.

Die Celeste rangiert weiterhin auf dem zweiten Platz, hat jedoch an Boden verloren. Zu den Nutznießern zählt Kolumbien, das ebenfalls nicht gut spielte, doch am Ende sein Ziel erreichte und sich zu Hause gegen Bolivien durchsetzte. James Rodríguez, mit 18 Treffern bester Torschütze unter José Pekerman, erzielte kurz vor Schluss durch einen Nachschuss nach einem vergebenen Elfmeter den einzigen Treffer der Partie.

Der gute Torriecher von Bruno Valdez und Junior Alonso, die nach unglücklichen Abwehraktionen des ecuadorianischen Schlussmanns Esteban Dreer abstaubten, brachten Paraguay den dringend benötigten Sieg gegen Ecuador. Felipe Caicedo erzielte per Elfmeter den Anschlusstreffer für die Gäste, die damit auf den fünften Platz zurückfielen. Die Ecuadorianer hatten zuvor seit September 2016 durchgehend auf einem direkten Qualifikationsplatz gestanden.

Peru ließ mit dem 2:2 in Venezuela möglicherweise eine seiner letzten Chancen ungenutzt verstreichen. Zwar holte das Team dank der Treffer von André Carillo und Paolo Guerrero einen 0:2-Rückstand auf, doch nach diesem Remis beträgt der Rückstand auf den Playoff-Platz bereits fünf Punkte. Mikel Villanueva und Rómulo Otero trafen für die Gastgeber.

Der Spieler des Tages*
*
Paulinho (Brasilien)

Der 28-jährige Mittelfeldspieler, der beim FIFA Konföderationen-Pokal 2013 mit dem Bronzenen Ball von adidas ausgezeichnet worden war, spielt derzeit für Guangzhou Evergrande in der chinesischen Super League. Gegen Uruguay erzielte er gleich drei Treffer – drei Mal so viele wie in den fünf vorherigen Qualifikationsspielen.

Das Zitat*
"In der Halbzeit habe ich den Spielern gesagt, dass dies eine tückische Partie ist, denn sie waren mit der Erwartung hergekommen, mit schönem Fussball einen hohen Sieg erzielen zu können. Doch das funktioniert im Fussball nicht immer."
*
José Pekerman (Trainer, Kolumbien), nach dem hart erkämpften 1:0 gegen Bolivien

Chile's forward Alexis Sanchez reacts after missing a chance of goal
© AFP

Die Folge des 13. Spieltages der Südamerika-Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Russland 2018™ ist eine enge Tabellensituation, in der sechs Teams, die um vier direkte Qualifikationsplätze und einen Startplatz in der Playoff-Runde kämpfen, lediglich fünf Punkte trennen.

Unter ihnen befindet sich auch Uruguay, das sich zuvor auf Platz zwei einen kleinen Vorsprung erarbeitet hatte, der jedoch nach der deutlichen Niederlage gegen Brasilien in Montevideo zusammengeschrumpft ist. Die Seleção von Nationaltrainer Tite rangiert mit sieben Zählern Vorsprung an der Tabellenspitze und steht bereits mit einem Bein auf der Weltbühne.

Die restlichen Partien hatten einen gemeinsamen Nenner: die Angst vor einem Ausrutscher. Dies wurde bei den knappen Siegen Argentiniens, Kolumbiens und Paraguays deutlich, nach denen Ecuador und Chile schwer angeschlagen zurückblieben. Der zweimalige Südamerikameister wäre nach derzeitigem Tabellenstand aus dem Rennen.

Die Ergebnisse des 13. Spieltages
23. März

Kolumbien – Bolivien 1:0
Paraguay – Ecuador 2:1
Uruguay – Brasilien 1:4
Argentinien – Chile 1:0
Venezuela – Peru 2:2
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Das Topspiel
Argentinien – Chile 1:0
*Tor: Lionel Messi (16. Elfmeter) *

Auch die frühe Führung der Argentinier durch den Treffer von Lionel Messi konnte ihre Nerven nicht beruhigen. Sie hatten die Partie zu keinem Zeitpunkt unter Kontrolle und mussten bis zum Schluss gehörig zittern. Dank des vierten Sieges in Folge gegen Chile im Rahmen der WM-Qualifikation kletterte die *Albiceleste auf den dritten Tabellenplatz. Damit steht das Team seit September 2016 zum ersten Mal wieder am Ende eines Spieltages auf einem direkten Qualifikationsplatz.

Die anderen Spiele*
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Brasilien fügte Uruguay die erste Niederlage in Montevideo zu, und zwar mit einem beeindruckenden Ergebnis. Dabei waren die Uruguayer zunächst durch einen Treffer von Edinson Cavani in Führung gegangen. Doch ein hervorragender Neymar, Schütze eines Tores, sowie ein brillanter Paulinho, der drei Treffer erzielte, brachten Brasilien im Qualifikationswettbewerb den siebten Sieg in Folge – alle unter dem seit Juni 2016 im Amt befindlichen Tite.

Die Celeste rangiert weiterhin auf dem zweiten Platz, hat jedoch an Boden verloren. Zu den Nutznießern zählt Kolumbien, das ebenfalls nicht gut spielte, doch am Ende sein Ziel erreichte und sich zu Hause gegen Bolivien durchsetzte. James Rodríguez, mit 18 Treffern bester Torschütze unter José Pekerman, erzielte kurz vor Schluss durch einen Nachschuss nach einem vergebenen Elfmeter den einzigen Treffer der Partie.

Der gute Torriecher von Bruno Valdez und Junior Alonso, die nach unglücklichen Abwehraktionen des ecuadorianischen Schlussmanns Esteban Dreer abstaubten, brachten Paraguay den dringend benötigten Sieg gegen Ecuador. Felipe Caicedo erzielte per Elfmeter den Anschlusstreffer für die Gäste, die damit auf den fünften Platz zurückfielen. Die Ecuadorianer hatten zuvor seit September 2016 durchgehend auf einem direkten Qualifikationsplatz gestanden.

Peru ließ mit dem 2:2 in Venezuela möglicherweise eine seiner letzten Chancen ungenutzt verstreichen. Zwar holte das Team dank der Treffer von André Carillo und Paolo Guerrero einen 0:2-Rückstand auf, doch nach diesem Remis beträgt der Rückstand auf den Playoff-Platz bereits fünf Punkte. Mikel Villanueva und Rómulo Otero trafen für die Gastgeber.

Der Spieler des Tages*
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Paulinho (Brasilien)

Der 28-jährige Mittelfeldspieler, der beim FIFA Konföderationen-Pokal 2013 mit dem Bronzenen Ball von adidas ausgezeichnet worden war, spielt derzeit für Guangzhou Evergrande in der chinesischen Super League. Gegen Uruguay erzielte er gleich drei Treffer – drei Mal so viele wie in den fünf vorherigen Qualifikationsspielen.

Das Zitat*
"In der Halbzeit habe ich den Spielern gesagt, dass dies eine tückische Partie ist, denn sie waren mit der Erwartung hergekommen, mit schönem Fussball einen hohen Sieg erzielen zu können. Doch das funktioniert im Fussball nicht immer."
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José Pekerman (Trainer, Kolumbien), nach dem hart erkämpften 1:0 gegen Bolivien

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