FIFA Congress

Kongress befürwortet neuen Ansatz des FIFA-Reglements bezüglich Spieleragenten

Geoff Thompson, Chairman of the Dispute Resolution Chamber and Member of the Player`s Status Committee
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Tagesordnungspunkt 11.1 des 63. FIFA-Kongresses sah aktuelle Informationen und einen Bericht zu strategischen und sportpolitischen Angelegenheiten vor.

Geoff Thompson, der Vorsitzende der Kammer zur Beilegung von Streitigkeiten der FIFA und Mitglied der Kommission für den Status von Spielern, informierte die Delegierten über den aktuellen Stand des tiefgreifenden Revisionsprozesses des FIFA-Reglements bezüglich Spieleragenten.

Die Revision der derzeitigen Rahmenbedingungen war Gegenstand der Diskussion und umfassender Konsultationen aller relevanten Parteien innerhalb der internationalen Fussballgemeinschaft. Vorrangiges Ziel bleibt es, ein neues System zu erarbeiten und vorzuschlagen, das transparenter sowie einfacher in der Umsetzung und Verwaltung ist und bei den hauptsächlich betroffenen Parteien auf große Akzeptanz stößt.

In diesem Kontext waren die jüngsten Entwicklungen die Diskussionen im Unterausschuss für Klubfussball am 13. Februar 2013 – eingerichtet durch Entscheidung des Komitees für Klubfussball vom 8. Januar 2013 – in der die seit Beginn des Revisionsprozesses erarbeiteten möglichen Optionen erneut vorgelegt und intensiv bewertet wurden.

Die Mitglieder des Unterausschusses kamen einstimmig zu dem Ergebnis, dass der derzeitige Reglemententwurf basierend auf dem Konzept von Mittelsleuten die Grundlage für weitere Entwicklungen bilden könne. Die folgenden drei Hauptergebnisse sollten indes dem FIFA-Exekutivkomitee und dem FIFA-Kongress vorgelegt werden:

  • Das derzeitige Lizenzierungssystem sollte abgeschafft werden;
  • In künftigen FIFA-Reglement müssen bestimmte Mindeststandards und –anforderungen festgeschrieben werden;
  • ein Registrierungssystem für Mittelsleute muss eingerichtet werden.

Nach der Befürwortung durch das FIFA-Exekutivkomitee im März 2013 befürwortete auch der FIFA-Kongress mit überwältigender Mehrheit den neuen Ansatz und die Befolgung des diesbezüglich auf den drei Ergebnissen des Unterausschusses basierten Zeitplans, nämlich die Einrichtung einer Arbeitsgruppe, die sicherstellen soll, dass 2014 ein neues Reglement vorgestellt und gebilligt werden kann.

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