Geburtstage der Woche

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Spain's coach Vicente del Bosque arrives on stage with the trophy
© AFP

FIFA.com stellt Ihnen die prominentesten Geburtstagskinder aus der Welt des Fussballs vor. Sehen Sie selbst, wer seinen Ehrentag in der kommenden Woche feiern wird.

18. Shui Qingxia (50) war für die VR China bei den ersten beiden Auflagen der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ im Einsatz, nämlich 1991 bei der Turnierpremiere vor heimischem Publikum und 1995 in Schweden. 1996 nahm sie zudem an der Erstauflage des Olympischen Fussballturniers der Frauen in Atlanta teil, wo sie und ihre Mannschaft im Finale gegen die USA unterlagen und die Silbermedaille gewannen. Danach gehörte sie auch dem chinesischen Kader für die Olympischen Spiele 2000 in Sydney an, kam dort jedoch nicht zum Einsatz.

19. Ali Adnan (23) zählt im irakischen Fussball dank seiner Teilnahme am AFC U-19-Asien-Pokal 2012, bei dem Irak Vize-Meister wurde, und an der FIFA U-20-Weltmeisterschaft Türkei 2013, bei der die irakische Nachwuchsauswahl den vierten Platz belegte, derzeit zu den besten Spielern seines Landes. Darüber hinaus holte Adnan bei den Asien-Spielen ein Mal Bronze, bevor er beim AFC Asien-Pokal 2015 in Australien Vierter wurde. Nach seinem Klubdebüt in Bagdad brachten ihm seine guten Leistungen im irakischen Nationaltrikot schon bald eine Verpflichtung durch den türkischen Erstligisten Çaykur Rizespor ein. Zwei Jahre später wechselte er zu Udinese Calcio, wo er derzeit seine zweite Saison spielt. 2013 wurde Adnan zu Asiens bestem Nachwuchsfussballer gewählt.

20. Fabienne Humm (30) verhalf der Schweiz im vergangenen Jahr zur ersten Teilnahme an einer FIFA Frauen-WM-Endrunde. Nachdem die Angreiferin bereits in der WM-Qualifikation der Europa-Zone acht Tore beigesteuert hatte, gelang ihr in Kanada 2015 im zweiten Gruppenspiel gegen Ecuador mit drei Treffern binnen fünf Minuten der schnellste Hattrick in der Turniergeschichte. Überdies erreichte sie mit ihrer Mannschaft auf Anhieb die zweite Runde – ein Erfolg, den sie im nächsten Sommer bei der UEFA EURO der Frauen natürlich gern wiederholen würde. Ihre Vereinskarriere startete Humm beim einheimischen FC Schlieren. Danach wechselte sie zum FC Zürich, mit dem sie bislang nicht weniger als sechs Meistertitel und vier Trophäen im Pokal der Schweiz gewinnen konnte. Außerdem wurde sie bisher ein Mal Torschützenkönigin der heimischen Liga.

21. Cristian Zaccardo (35) kann voller Stolz auf das Jahr 2006 zurückblicken. Denn damals leistete er seinen Beitrag dazu, dass sich Italien bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ in Deutschland zum vierten Mal mit der globalen Krone schmücken konnte. Er selbst stand dort in drei Begegnungen der *Squadra Azzurra *auf dem Platz. Zuvor hatte er bereits 2004 bei der ebenfalls in Deutschland ausgetragenen U-21-Europameisterschaft den kontinentalen Titel gewonnen. Zaccardo verbrachte den überwiegenden Teil seiner Vereinskarriere in Italien, wo er für FC Bologna, US Palermo, FC Parma, AC Mailand und FC Carpi spielte. Dazwischen stand er für eine Saison beim VfL Wolfsburg unter Vertrag, mit dem er ein Mal deutscher Meister wurde.

22. Dan Petrescu (49) nahm mit Rumänien an der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft USA 1994™ teil und absolvierte dort alle fünf Partien seiner Mannschaft. Im letzten Gruppenspiel gegen Gastgeber USA erzielte er den 1:0-Siegtreffer. 1998 in Frankreich kam er erneut in allen vier Spielen der Südosteuropäer zum Einsatz und traf in der Gruppenphase gegen England zum 2:1-Endstand. Darüber hinaus vertrat er sein Land auch bei der UEFA Europameisterschaft 1996 und bei der UEFA EURO 2000. Als Vereinsspieler wurde er mit Steaua Bukarest drei Mal Landesmeister und zwei Mal rumänischer Pokalsieger. Seine ersten Engagements im Ausland hatte er bei US Foggia und CFC Genua in Italien. Später feierte er im Dress des FC Chelsea je einen Triumph im FA Cup, im Ligapokal, im Europapokal der Pokalsieger und im europäischen Supercup. In England war er außer für den FC Chelsea auch für Bradford City, den FC Southampton und Sheffield Wednesday aktiv. Als Trainer führte Petrescu Unirea Urziceni zu einem Meistertitel und ASA Târgu Mures zu einem Triumph im rumänischen Supercup. In Russland wurde er mit Kuban Krasnodar ein Mal Meister der zweiten Liga. Zuvor hatte er Dynamo Moskau als Trainer betreut. Weitere Trainerstationen des rumänischen Ex-Nationalspielers waren Wisla Krakau (Polen), Al Arabi (Katar) und Jiangsu Suning, wo er Pokalsieger der VR China wurde. Aktuell ist Petrescu als Cheftrainer von Al Nasr (Vereinigte Arabische Emirate) tätig.

23. Vicente del Bosque (66) hat erst vor wenigen Monaten sein Amt als Trainer der spanischen A-Nationalmannschaft niedergelegt. Damit gingen acht erfolgreiche Jahre im Dienst des spanischen Fussballs zu Ende. Davon zeugen die Titelgewinne bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ und der UEFA EURO 2012 ebenso wie der Turniersieg beim FIFA Konföderationen-Pokal 2013. Überdies stand er auch in Brasilien 2014 und bei der UEFA EURO 2016 als Trainer der Roja *an der Seitenlinie, auch wenn er dort nicht an die vorherigen Erfolge anknüpfen konnte. Seine Karriere als Spieler begann er in der B-Mannschaft von Real Madrid. Nach einer Leihstation beim FC Córdoba gewann er mit dem A-Team von Real Madrid fünf spanische Meistertitel und vier Mal die Copa del Rey. 1980 nahm er im spanischen Auswahltrikot an der UEFA Europameisterschaft teil. Nachdem er seine Fussballschuhe an den Nagel gehängt hatte, wurde er zunächst als Trainer des B-Teams, später dann als Cheftrainer von Real Madrid tätig. In dieser Funktion führte er die *Königlichen zu zwei Meistertiteln, einem Sieg im spanischen Supercup, zwei Titeln in der UEFA Champions League sowie zu je einer Trophäe im europäischen Supercup und im Interkontinental-Pokal. Außerdem hatte der erfahrene Trainerfuchs ein mehrmonatiges Engagement bei Beşiktaş Istanbul.

24. Michael Babatunde (24) kam für Nigeria beim FIFA Konföderationen-Pokal 2013 in einer Begegnung zum Einsatz. In Brasilien 2014 stand er in zwei Gruppenspielen der *Super Eagles *auf dem Feld und schaffte mit ihnen den Einzug in die K.o.-Runde. Nach dem Start seiner Klubkarriere beim nigerianischen FC Heartland ging Babatunde in die Ukraine, wo er bei Kryvbass Kryvyi, Volyn Lutsk und Dnipro Dnipropetrovsk unter Vertrag stand. Als nächste Stationen folgten Raja Casablanca und SC Katar.

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