Geburtstage der Woche

Herzlichen Glückwunsch!

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FIFA.com stellt Ihnen die prominentesten Geburtstagskinder aus der Welt des Fussballs vor. Sehen Sie selbst, wer seinen Ehrentag in der kommenden Woche feiern wird.

28. Jan Ceulemans (59) nahm mit Belgien an drei FIFA WM-Endrunden in Folge teil, nämlich 1982 in Spanien, 1986 in Mexiko, wo er mit seiner Mannschaft Vierter wurde, und 1990 in Italien. Dabei steuerte er in insgesamt 16 Einsätzen vier Tore bei. Zuvor hatte er bei der Europameisterschaft 1980 das Finale erreicht – ein Erfolg, an den er bei der nachfolgenden Auflage des kontinentalen Turniers nicht mehr anknüpfen konnte. In seiner langjährigen Vereinskarriere war Ceulemans nur für zwei Klubs aktiv. Nach seinem Profidebüt bei Lierse SK wechselte er zum FC Brügge, mit dem er drei Mal Meister wurde sowie zwei Mal im nationalen Pokalwettbewerb und sechs Mal im belgischen Supercup triumphierte. In Belgien wurde der Ex-Stürmer drei Mal zum Fussballer des Jahres gewählt.

29. Benedikt Höwedes (28) kann voller Stolz auf seinen Beitrag zum Titelgewinn der DFB-Auswahl bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™ verweisenBei der Endrunde in Südamerika stand er in in allen Begegnungen der DFB-Elf auf dem Platz. Als Juniorenspieler hatte er 2007 an der UEFA U-19-Europameisterschaft und 2009 an der UEFA U-21-Europameisterschaft, bei der die deutsche Auswahl die kontinentale Krone gewann, teilgenommen. Der aus der Nachwuchsabteilung von Schalke 04 stammende Verteidiger spielt in Gelsenkirchen derzeit seine achte Profi-Saison. Bislang steht für ihn je ein Titel im DFB-Pokal und im deutschen Supercup zu Buche.

1. Nkiru Okosieme (44) zählt aufgrund ihrer Teilnahme an den ersten vier Auflagen der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ von 1991 bis 2003, bei denen sie für Nigeria in insgesamt elf Spielen drei Treffer erzielte, zu den Pionierinnen des afrikanischen Frauenfussballs. Darüber hinaus vertrat sie ihr Land auch bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney.

2. Ciriaco Sforza (46) gelang mit der Schweiz 1994 nach sechs verpassten WM-Teilnahmen die Rückkehr auf die große Bühne des Weltfussballs. Bei dem in den USA ausgetragenen Turnier erreichte er mit den *Eidgenossen *das Achtelfinale. Zwei Jahre später vertrat er seine Landesfarben bei der UEFA EURO in England, für die sich die Schweiz erstmals qualifiziert hatte. Zu Beginn seiner Vereinskarriere wurde Sforza mit dem Grasshopper Club Zürich ein Mal Landesmeister. Danach ging er zum 1. FC Kaiserslautern und gewann dort einen deutschen Meistertitel. Weitere Stationen waren Inter Mailand und Bayern München. Im Dress des deutschen Rekordmeisters feierte der Schweizer mit je einem Triumph in der Meisterschaft, in der UEFA Champions League, im UEFA-Pokal und im Interkontinental-Pokal seine größten Erfolge. Nach dem Ende seiner Spielerkarriere arbeitete der frühere Mittelfeldspieler als Trainer für den FC Luzern, den Grasshopper Club Zürich, den FC Wohlen und seit 2015 für den FC Thun.

3. Fernando (24) hat für Brasilien mit dem Titelgewinn bei der FIFA U-20-Weltmeisterschaft Kolumbien 2011, wo er in allen Spielen seines Teams zum Einsatz kam, ein Stück Fussballgeschichte mitgeschrieben. Danach vertrat er sein Land auch beim FIFA Konföderationen-Pokal 2013, wo die *Seleção *nach einer beeindruckenden Vorstellung Turniersieger wurde. Zuvor hatte er mit der brasilianischen Nachwuchsauswahl die südamerikanische U-17-Meisterschaft 2009 und 2011 das kontinentale U-20-Turnier gewonnen. Nachdem er im Trikot von Grêmio Porto Alegre in der Meisterschaft des Bundesstaates Rio Grande do Sul erstmals auf sich aufmerksam gemacht hatte, unterschrieb Fernando bei Shakhtar Donetsk, wo er einen Titelgewinn im ukrainischen Supercup feiern konnte. Seit Beginn der laufenden Saison steht er bei Sampdoria Genua unter Vertrag.

4. Mladen Krstajic (42) war für Serbien und Montenegro bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ im Einsatz und absolvierte dort alle drei Spiele seiner Mannschaft. Im Verlauf seiner zwei Engagements bei Partizan Belgrad konnte er nicht weniger als fünf Meistertitel und zwei Trophäen im nationalen Pokal bejubeln. Mit Werder Bremen gelang ihm das Double aus deutscher Meisterschaft und DFB-Pokal. Im Trikot von Schalke 04 holte Krstajic ein Mal den deutschen Ligapokal.

5. Vladimir Bessonov (58) hat sich mit drei WM-Teilnahmen in Folge (1982 in Spanien, 1986 in Mexiko und 1990 in Italien), bei denen er es auf insgesamt zehn Einsätze brachte, im Nationaltrikot der UdSSR einen Namen gemacht. Überdies vertrat er sein Land auch bei der UEFA-Europameisterschaft 1988, wo er und seine Mannschaft bis ins Finale kamen und dort gegen die Niederlande unterlagen. Bereits 1977 hatte Bessonov mit der UdSSR die erste Turnierauflage der FIFA U-20-Weltmeisterschaft gewonnen. Er selbst wurde dabei als bester Spieler des Turniers mit dem Goldenen Ball von adidas ausgezeichnet. Bei den Olympischen Spielen 1980 holte er mit der sowjetischen Auswahl die Bronzemedaille. Seine größten Erfolge als Vereinsspieler feierte Bessonov mit seinem Heimatklub Dynamo Kiew, mit dem er sechs Mal Meister der UdSSR und fünf Mal sowjetischer Pokalsieger wurde. Hinzu kommen ein Triumph im Europapokal der Pokalsieger und drei Siege im ukrainischen Supercup. Als Trainer betreute Bessonov bislang ZSKA Kiew, den FC Charkiw und Dnipro Dnipropetrovsk.

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