Geburtstage der Woche

Herzlichen Glückwunsch!

Ruud Gullit
© Getty Images

FIFA.com stellt Ihnen die prominentesten Geburtstagskinder aus der Welt des Fussballs vor. Sehen Sie selbst, wer seinen Ehrentag in der kommenden Woche feiern wird.

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1.

Ruud Gullit* (51) ist in die Geschichte des niederländischen Fussballs eingegangen, als er bei der Europameisterschaft 1988 mit dem *Oranje-Team* den bislang einzigen kontinentalen Titel für die Niederlande gewann. Danach vertrat er die Farben seines Landes auch bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Italien 1990™, bevor er mit der Europameisterschaft 1992, bei der seine Mannschaft im Halbfinale ausschied, sein letztes großes Turnier bestritt. Gullit begann seine Profikarriere beim HFC Haarlem, mit dem er Meister der zweiten Liga wurde. Anschließend wechselte er zu Feyenoord Rotterdam, wo er das Double aus Meisterschaft und Pokal gewann. Nachdem er im Trikot von PSV Eindhoven zwei weitere Meistertitel geholt hatte, wurde er vom AC Mailand verpflichtet. Beim lombardischen Traditionsklub feierte er mit drei Meisterkronen, drei Siegen im italienischen Supercup sowie vor allem mit je zwei Triumphen im Europapokal der Landesmeister, im europäischen Supercup und im Interkontinental-Pokal seine größten Erfolge. Mit Sampdoria Genua wurde er italienischer Pokalsieger. Danach verließ Gullit Italien in Richtung London, wo er mit dem FC Chelsea als Spielertrainer den FA Cup gewann. Als weitere Trainerstationen folgten *Newcastle United, Feyenoord Rotterdam, Los Angeles Galaxy und Terek Grozny. Gullit wurde 1987 und 1989 zum Weltfussballer des Jahres gekürt und in seiner niederländischen Heimat zwei Mal zum Fussballer des Jahres gewählt.

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2.

Javier Martínez* (25) hat gerade seine bislang beste Saison in seiner noch jungen Profikarriere erlebt. Denn nach den beiden Triumphen mit der *Roja bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ und bei der UEFA EURO 2012 konnte er mit Bayern München ein historisches Triple aus Meisterschaft, DFB-Pokal und UEFA Champions League bejubeln. Überdies wurde er mit Spanien Zweiter beim FIFA Konföderationen-Pokal Brasilien 2013. Als Juniorenspieler war er mit der spanischen Auswahl U-19-und U-21-Europameister geworden. Nach seinem Profidebüt im B-Team von CA Osasuna spielte Martínez sechs Jahre bei Athletic Bilbao. Mit dem baskischen Klub erreichte er je ein Mal das Finale der Copa del Rey, des spanischen Supercups und der UEFA Europa League.

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3.

Samuel Kuffour** (37) verhalf der ghanaischen Nationalmannschaft in der Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ zu ihrer historisch ersten WM-Teilnahme. Zudem nahm er mit den *Black Stars *an fünf Auflagen des CAF Afrikanischen Nationen-Pokals teil. Mit der Olympia-Aauswahl seines Landes gewann er beim Olympischen Fussballturnier 1992 in Barcelona die Bronzemedaille. Bei der folgenden Turnierauflage 1996 in Atlanta war er erneut für Ghana im Einsatz. Mit der ghanaischen Juniorenauswahl war er bei der FIFA U-20-Weltmeisterschaft 1993 erst im Finale gescheitert, nachdem er bei der FIFA U-17-Weltmeisterschaft 1991 den WM-Titel geholt und bei der FIFA WM 1993 in der gleichen Altersklasse den zweiten Platz belegt hatte. Auf der europäischen Bühne startete Kuffour seine Vereinskarriere beim FC Turin, wo er schon bald sein ganzes Talent entfaltete. Danach stand er über ein Jahrzehnt lang bei Bayern München unter Vertrag. Im Trikot des deutschen Rekordmeisters gewann er nicht weniger als sechs Meistertitel, vier Mal den DFB-Pokal und fünf Mal den Ligapokal sowie je ein Mal die UEFA Champions League und den Interkontinental-Pokal. Anschließend wechselte er zum AS Rom, der ihn nach einem Jahr zunächst an AS Livorno, danach an Ajax Amsterdam auslieh, bevor er seine Karriere beim ghanaischen Klub Asante Kotoko beendete. Kuffour wurde drei Mal zu Ghanas Fussballer des Jahres gewählt.

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4.

Fatih Terim** (60) zählt zu den Galionsfiguren im türkischen Fussball, den er als Spieler ebenso mitprägte wie später als Trainer. Nachdem er seine Karriere bei Adana Demirspor begonnen hatte, erlebte Terim danach bei Galatasaray Istanbul mit drei Pokalsiegen und einem Titelgewinn im türkischen Supercup die beste Zeit seiner aktiven Laufbahn. Als er seine Spielerkarriere infolge einer schweren Verletzung vorzeitig beenden musste, entschied er sich, sein Talent künftig als Trainer einzusetzen. Bei der Europameisterschaft 1996 betreute er die Türkei ebenso als Nationalcoach wie bei der UEFA EURO 2008, wo er mit seiner Mannschaft das Halbfinale erreichte. Als Vereinstrainer war Terim bislang für die einheimischen Klubs MKE Ankaragücü, Göztepe Izmir und Galatasaray Istanbul tätig. Mit Galatasaray fuhr er die mit Abstand größten Erfolge ein. Davon zeugen insgesamt sechs Meistertitel, zwei Trophäen im Pokal und vier Siege im türkischen Supercup sowie ein Triumph im UEFA-Pokal. Nachdem sich sein taktisches Geschick auch im Ausland herumgesprochen hatte, wurde er nacheinander vom AC Florenz und vom AC Mailand als Trainer verpflichtet. Danach kehrte er zu Galatasaray zurück, um dort eine konkurrenzfähige Mannschaft für die europäischen Wettbewerbe aufzubauen. Vor wenigen Tagen wurde Terim mit der Mission, die laufende Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014™ so erfolgreich wie möglich abzuschließen, erneut in das Amt des türkischen Nationaltrainers berufen.

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5.

Leonardo** (44) holte mit Brasilien bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft USA 1994™ den vierten WM-Titel für sein Land, bevor er sich im Finale der FIFA WM Frankreich 1998™ den gastgebenden Franzosen beugen musste. Dazwischen triumphierte er mit der *Seleção *beim FIFA Konföderationen-Pokal 1997, nachdem er im gleichen Jahr die Copa América gewonnen hatte. Zuvor war er mit Brasilien bei der FIFA U-20-Weltmeisterschaft 1989 Dritter geworden. Als Klubspieler gewann Leonardo mit Flamengo Rio de Janeiro neben der brasilianischen Meisterschaft auch den nationalen Pokalwettbewerb, bevor er zum FC São Paolo wechselte und dort Meister des Bundesstaates São Paolo wurde. Hinzu kamen auf der kontinentalen Bühne ein Triumph in der Copa Sudamericana, zwei Trophäen im südamerikanischen Supercup (Recopa Sudamericana) und ein Sieg im Interkontinental-Pokal. Danach zog es Leonardo auf die andere Seite des Atlantiks, wo er beim FC Valencia unterschrieb. Von dort ging es weiter nach Fernost, wo er mit Kashima Antlers japanischer Meister wurde. Zurück in Europa spielte er zunächst für Paris Saint-Germain, danach für den AC Mailand, mit dem er das Double aus Meisterschaft und Pokal gewann. Anschließend kehrte Leonardo nach Brasilien zurück, um seine Karriere beim FC São Paolo und bei Flamengo Rio de Janeiro ausklingen zu lassen. Sein endgültiges Karriereende erlebte er indes im Trikot des AC Mailand, für den er seine letzte Partie als Spieler bestritt. Danach war er als Trainer sowohl beim AC Mailand als auch für den Stadtrivalen Inter Mailand tätig, den er zum Triumph im italienischen Pokal führte. Nach zwei Jahren als Sportdirektor von Paris Saint-Germain gab Leonardo kürzlich seinen Rücktritt von diesem Posten bekannt.

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6.

Ivan Hašek** (50) vertrat die Farben der damaligen Tschechoslowakei bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Italien 1990™, wo seine Mannschaft das Viertelfinale erreichte, und bei der FIFA U-20-Weltmeisterschaft 1983, bei der sein Team ebenfalls im Viertelfinale stand. Mit Sparta Prag wurde er fünf Mal Landesmeister und drei Mal tschechoslowakischer Pokalsieger. Danach war er noch für Racing Strasbourg, Sanfrecce Hiroshima und JEF United Ichihara Chiba in Japan aktiv, bevor er seine Karriere bei seinem Heimatverein Sparta Prag beendete und dort seine zweite Laufbahn als Trainer startete. Nach zwei Meistertiteln mit dem Verein seiner Jugend folgten weitere Trainerstationen bei Racing Strasbourg, AS Saint-Étienne und beim VAE-Klub Al Ahli, mit dem er die Meisterschaft und den Supercup der Vereinigten Arabischen Emirate gewann. Im vergangenen Jahr triumphierte er mit dem saudiarabischen Klub Al-Hilal Riyadh im Crown Prince Cup.

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7.

Javad Nekounam** (33) machte den Traum seines Lebens wahr, als er mit Iran die Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014™ schaffte. Zuvor war er bereits in Deutschland 2006 für die iranische Nationalmannschaft im Einsatz gewesen. In einem Zeitraum von etwas mehr als zehn Jahren verhalf Nekounam seinem Land zur Goldmedaille bei den Asien-Spielen 2002, zum Triumph bei der Westasien-Meisterschaft 2004 und zum dritten Platz beim AFC Asien-Pokal 2004. Als Vereinsspieler wurde er mit Pas Teheran iranischer Meister, bevor er in die Vereinigten Arabischen Emirate wechselte und dort für Al-Wahda und Al-Sharjah spielte. Mit seinem Transfer zum spanischen Erstligisten CA Osasuna, bei dem er jahrelang Stammspieler war und als Publikumsliebling galt, erreichte seine Karriere eine neue Dimension. Zu Beginn der vorigen Saison kehrte er in seine Heimat zurück, wo er seitdem bei Esteghlal Teheran unter Vertrag steht und sich auf Anhieb mit einem weiteren iranischen Meistertitel schmücken konnte.

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