FIFA Congress

"Handschlag für den Frieden" zwischen FIFA und Nobel Peace Centre

FIFA President Joseph S Blatter watches Bente Erichsen Director of Nobel Peace Centre
© Getty Images

Zu den Entscheidungen, die am zweiten Tag des FIFA-Kongresses 2012 in Budapest getroffen wurden, gehört auch der Beschluss einer neuen Partnerschaft mit dem Nobel Peace Centre. Danach wird bei Fussballspielen ein neues Prozedere eingeführt, der so genannte "Handschlag für den Frieden."

Danach kommen Schiedsrichter und Mannschaftskapitäne nicht nur vor Beginn eines Spiels zu einem Handschlag zusammen, sondern an gleicher Stelle auf dem Platz auch noch einmal unmittelbar nach Abpfiff des Spiels, bei dem sie das Spiel mit dem "Handschlag für den Frieden" beschließen. "Diese Partnerschaft verbindet zwei der stärksten Markenzeichen der Welt", sagte FIFA-Präsident Joseph S. Blatter. "Der Handschlag für den Frieden im Fussball ist eine großartige Initiative. Aber er sollte nicht nur im Fussball, sondern in der gesamten Gesellschaft beispielhaft sein."

Das neue Prozedere wird in Zukunft bei allen FIFA-Turnieren eingeführt, also auch bei der FIFA Klub-Weltmeisterschaft im Dezember, beim FIFA Konföderationen-Pokal im kommenden Jahr und bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™. Kalusha Bwalya, der ehemalige sambische Fussballstar und jetzige Präsident des Fussballverbandes von Sambia, sprach sich auf der Bühne für diese Initiative aus. Er sagte: "Fussball sollte auf diese Weise instrumentalisiert werden, denn aufgrund seiner enormen Popularität kann er dazu beitragen, einen noch besseren Sportsgeist zu entwickeln. Ich hoffe und glaube, dass diese neue Initiative dazu beiträgt."

Bente Erichsen, die geschäftsführende Direktorin des Nobel Peace Centre, sprach sich ebenfalls für die Partnerschaft aus. Sie brachte dem Publikum die zahlreichen Gemeinsamkeiten zwischen FIFA und dem Nobel Peace Centre ins Gedächtnis und sagte dann, die Vereinbarung könne "der Beginn einer engen und soliden Beziehung mit enormem Potenzial" sein. Sie führte aus: "Ich hoffe, dass wir auch Bildungsprogramme entwickeln und umsetzen können. Ich bin sicher, dass diese Partnerschaft zum Wohle des Fussballs beitragen und Respekt aufbauen kann. Solche Symbole haben die Macht, Einstellungen zu ändern. Daher sind wir überzeugt, dass ein Handschlag zum Ende eines Spiels ein großartiges Beispiel für junge Leute sein kann."

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