FIFA Futsal-Weltmeisterschaft 2016

Großes Interesse an Ausrichtung der FIFA Futsal-WM 2020

A general view prior to the FIFA Futsal World Cup Group E match between Czech Republic and Kuwait
© Getty Images

Mitgliedsverbände aus allen Ecken der Welt, von Costa Rica bis Kasachstan, haben zu Beginn des Bewerbungsverfahrens ihr Interesse an der Ausrichtung der FIFA Futsal-Weltmeisterschaft 2020 zum Ausdruck gebracht.

Die Verbände konnten ihr Interesse an der Ausrichtung des Turniers in vier Jahren anmelden. 13 Verbände aus fünf Konföderationen, von den USA bis nach Neuseeland, taten am Ende diesen Schritt. Neben den vier bereits genannten Verbänden erklärten auch Ägypten, Georgien, Japan, Kroatien, Litauen, die Niederlande, Tschechien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Iran ihr Interesse.

Einzig aus Südamerika ist kein Land im Rennen. Hier findet die nächste Auflage des Turniers statt, nämlich im September in Kolumbien. Bei den beiden jüngsten Turnierauflagen war das Interesse noch nicht so enorm. Für 2016 hatten sich sechs Nationen beworben, 2012 waren es acht Mitgliedsverbände gewesen, von denen schließlich Thailand den Zuschlag erhalten hatte.

Nachdem sie ihr grundsätzliches Interesse erklärt haben, wird den entsprechenden Mitgliedsverbänden in Kürze das Bewerbungspaket zugestellt. Der nächste Schritt besteht dann in der formalen Erklärung zur Bereitschaft zur Ausrichtung des Turniers, die bis 6. Mai vorliegen muss.

Die FIFA Futsal-WM 2020 wird die neunte Auflage des wichtigsten Futsal-Turniers der Welt, das seit seiner Erstauflage 1989 bereits in vier der sechs Konföderationen stattgefunden hat. 122 Teilnehmernationen sorgten in der Qualifikation für Kolumbien 2016 für einen neuen Rekord. Im Turnier werden die 24 weltweit stärksten Teams um den Titel kämpfen, den Rekordweltmeister Brasilien vor vier Jahren in Thailand zum fünften Mal gewann.

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