STATISTIK-RÜCKBLICK

Zahlen und Fakten der Woche

Monterrey celebrate winning the Concacaf Champions League
© Getty Images
  • Ein Argentinier im Alleingang gegen England
  • Ein torgefährlicher Verteidiger
  • Zehn Akteure für fünf Tore
43

Jahre und einen Monat ist Richard Pellejero alt und seit seinem Doppelpack beim 3:1-Sieg von CA Cerro gegen UTC der älteste Torschütze in der Geschichte der Copa Sudamericana. Der Mittelfeldspieler löste Diego Scotti (41) ab und sorgte dafür, dass auch Rogerio Ceni (39) und Rivaldo (39) jeweils um einen Platz nach hinten rutschten.

25

Tore bei seinen letzten 23 Einsätzen gegen englische Klubs hat Lionel Messi erzielt, zuletzt einen Doppelpack gegen den FC Liverpool. Damit erreichte der 31-Jährige zudem die Marke von 600 Toren für den FC Barcelona, für den er auf den Tag genau 14 Jahre zuvor erstmals getroffen hatte. Messi hat in der UEFA Champions League jetzt 26 Treffer gegen englische Vertreter zu Buche stehen. Er zog mit Cristiano Ronaldo gleich, der seinerseits 26 Mal gegen Teams aus Deutschland traf.

18

Auflagen benötigte Spanien, um als siebte Nation im Finale der UEFA Champions League der Frauen vertreten zu sein. Dies gelang dem Frauenteam von Barcelona, das sich im Halbfinale gegen Bayern München durchsetzte. Die anderen Nationen sind Deutschland (15 Finalteilnahmen), Frankreich (10), Schweden (7), Dänemark (1), England (1) und Russland (1). Barças Torhüterin Sandra Panos hat in der Königsklasse seit elf Stunden keinen Gegentreffer mehr kassiert.

12

Siege in Folge hatte Club León eingefahren und damit einen neuen Rekord für die mexikanische Liga MX aufgestellt, bis die Serie mit einer überraschenden Niederlage bei CD Guadalajara endete, das seinerseits sechs Mal in Folge verloren hatte. Kurioserweise waren die Schützlinge von Ignacio Ambriz in den ersten vier Spielen Clausura-Meisterschaftsrunde sieglos geblieben. Dann jedoch übertrafen Luis Montes, Joel Campbell, Jean Meneses, Angel Mena, José Macias und Co. die bisherige Rekordserie von zehn Siegen in Folge, die Cruz Azul 1972 geschafft hatte.

10

oder mehr Tore für drei verschiedene Klubs in drei Saisons in Folge hat Serge Gnabry als erst dritter Spieler in der Geschichte der Bundesliga erzielt. Er traf 2016/17 elf Mal für Werder Bremen, in der vergangenen Saison dann zehn Mal für Hoffenheim und erreichte diese Marke nun auch in den Reihen von Bayern München. Dies war bisher nur Erwin Kostedde in den 1970er Jahren und Jürgen Wegmann in den 1980ern gelungen.

10

Spieler trugen sich beim 5:0-Sieg von Lille gegen Nimes in die Liste der Torschützen und Vorlagengeber ein. Damit ist es das erste Ligue-1-Spiel in diesem Jahrhundert, bei dem hier eine zweistellige Zahl erreicht wurde. Lille erzielte zudem erstmals seit 1958 in zwei Heimspielen in Folge mehr als vier Tore. Damals war dies dem Team mit Yvon Douis gelungen, der im gleichen Jahr auch beim packenden 6:3-Sieg Frankreichs gegen die BR Deutschland bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ in Schweden traf.

8

Tore hat Aleksandar Kolarov von AS Rom in der Serie-A-Saison 2018/19 bereits erzielt. So viele schaffte seit Lazio Roms Freistoßspezialist Sinisa Mihajlovic in der Saison 1998/99 kein Verteidiger mehr in der höchsten italienischen Spielklasse.

5

Mal hat eine Mannschaft alle Auswärtsspiele in der K.o.-Phase des Europapokals bzw. der UEFA Champions League gewonnen. Ajax Amsterdam trat in die Fußstapfen von Real Madrid (1961/62), Liverpool (1983/84), Bayern München (2012/13) und erneut Real Madrid (2017/18). Donny van de Beek, der Torschütze des vierfachen europäischen Champions beim 1:0-Sieg bei Tottenham Hotspur, war noch nicht einmal geboren, als Ajax 1996 letztmals das Auswärtsspiel eins K.o.-Duells gewann. Damals hatten Edgar Davids und Patrick Kluivert die Treffer zu einem 2:0-Sieg bei Borussia Dortmund erzielt.

3.13

Tore pro Spiel wurden in der regulären australischen A-League-Saison 2018/19 erzielt. Die neue Rekordmarke liegt damit nun um 0,1 Tore pro Spiel höher. Roy Krishna aus Fidschi gewann den Goldenen Schuh für den besten Torjäger der Liga. Die Auszeichnung ging damit in den letzten sechs Jahren an Spieler aus sechs Nationen. In den vorangegangenen Spielzeiten waren der Brasilianer Bobo, der Australier Jamie Maclaren, der Kosovare Besart Berisha, der Uruguayer Bruno Fornaroli und der Österreicher Marc Janko die jeweils besten Torjäger.

2

Klubs hat Diego Alonso als erster Trainer zum Titelgewinn in der CONCACAF Champions League geführt. Mit CF Monterrey holte er die Trophäe dank eines 2:1-Gesamtsiegs gegen den Erzrivalen UANL Tigres. 2017 hatte der frühere uruguayische Nationalstürmer den Wettbewerb mit Pachuca gewonnen. Torhüter Marcelo Barovero gehört nun zum kleinen, erlauchten Kreis derjenigen Spieler, die sowohl die Copa Libertadores als auch die CONCACAF Champions League gewonnen haben. Kurioserweise war auch bei seinem Finalsieg 2015 mit River Plate der mexikanische Klub Tigres der Gegner.

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