STATISTIK-RÜCKBLICK

Zahlen und Fakten der Woche

© Getty Images
  • Ein unaufhaltsamer Edeljoker
  • Katalonien wird erobert
  • Bei PSG gibt es mehr als nur eine 20-jährige Sensation
70

Einsätze für América hatte Edson Alvarez ohne ein einziges Tor absolviert, bis er seine Durststrecke endlich beenden konnte – und zwar ausgerechnet im entscheidenden Final-Rückspiel der Liga MX, in dem er gleich beide Tore zum 2:0-Sieg gegen Cruz Azul beisteuerte. Damit überflügelte América den Erzrivalen Guadalajara und ist nun mit 13 Titeln alleiniger Rekordmeister in der Ära des mexikanischen Profifussballs.

53

Jahre waren vergangen, seitdem ein Klub letztmals in einer Saison der spanischen Liga drei Auswärtsspiele in der Region Katalonien gewonnen hatte. Nun gelang Real Betis nach Siegen beim FC Girona (1:0) und beim FC Barcelona (4:3) auch ein Erfolg bei Espanyol Barcelona (3:1). Luis Aragonés hatte in der Saison 1965/66 mit Atlético Madrid das Gleiche erreicht. Mittelfeldspieler Giovani Lo Celso hat bei seinen letzten neun Einsätzen für Real Betis sieben Tore erzielt und damit mehr als in insgesamt 54 Spielen für Paris Saint-Germain.

50

lautet die positive Tordifferenz des Tabellenführers PSV Eindhoven und des Tabellenzweiten Ajax Amsterdam in der niederländischen Eredivisie. Dies ist die drittbeste Bilanz aller Zeiten nach dem 16 Spieltag. In der Saison 1987/88 hatten Akteure wie Eric Gerets, Frank Arnesen, Sören Lerby, Gerald Vanenburg und Wim Kieft Eindhoven an den ersten 16 Spieltagen zu einer Tordifferenz von +53 verholfen. Ajax Amsterdam erreichte mit Frank und Ronald de Boer, Finidi George, Marc Overmars, Jari Litmanen, Kanu und Patrick Kluivert in der Saison 1995/96 ebenfalls eine Tordifferenz von +53.

31

europäische Nationen beenden das Jahr 2018 in den Top 50 der FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste – mehr als je zuvor zum Ende eines Kalenderjahres. Ein wichtiger Faktor auf dem Weg dorthin war die Tatsache, dass sechs der acht Viertelfinalisten – und alle vier Halbinalisten – bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Russland 2018™ europäische Teams waren. Frankreich sorgt dafür, dass dieses Jahr zum sechsten Mal in Folge der Aufsteiger des Jahres aus Europa kommt.

20

Tore in 17 Spielen für Paris Saint-Germain lautet die Bilanz von Marie-Antoinette Katoto seit Saisonbegin. Die Stürmerin, die im vergangenen Monat ihren 20. Geburtstag und ihr Debüt in der Nationalmannschaft Frankreichs, dem Gastgeber der nächsten FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™, feierte, verhalf Paris Saint-Germain zu einer Zwischenbilanz von 16 Siegen und zwei Unentschieden.

14

Niederlagen in Folge kassierte Crystal Palace ohne Wilfried Zaha, bevor das Team sich mit 1:0 gegen Leicester City durchsetzen konnte, obgleich der Glücksbringer des Teams gesperrt war.

11

Minuten reichten Gareth Bale in der Halbfinalpartie gegen die Kashima Antlers für den dritten Hattrick in der Geschichte der FIFA Klub-Weltmeisterschaft nach Luis Suárez 2015 und Cristiano Ronaldo im Jahr darauf. Damit zog der Waliser in der Torjägerliste des Turniers an 14 Spielern vorbei, darunter Romario, Nicolas Anelka, Wayne Rooney, Ronaldinho und Lionel Messi. Nun belegt er in dieser Wertung den zweiten Platz hinter Ronaldo, der sieben Treffer zu Buche stehen hat.

10

Tore als Einwechselspieler hat Paco Alcacer als erster Spieler in der Geschichte der Bundesliga in einer Saison erzielt. Dafür benötigte er lediglich sieben Einsätze. Der 25-jährige spanische Nationalstürmer trug maßgeblich dazu bei, dass erstmals seit acht Jahren die inoffizielle Herbstmeisterschaft nicht an Bayern München sondern an Borussia Dortmund geht.

6

Tore Vorsprung hatte Sporting Cristal am Ende des Finales der peruanischen Primera Division gegen Alianza Lima. Damit fiel der Sieg drei Mal so hoch aus wie beim bislang klarsten Duell um den Titel in dem südamerikanischen Land. Der argentinische Stürmer Emmanuel Herrera trug sich auch beim 7:1-Kantersieg in die Torschützenliste ein und erreichte damit als erster Spieler in der 106-jährigen Geschichte des Wettbewerbs die magische Marke von 40 Toren.

3

Elfmeter hielt Khalid Eisa bei der FIFA Klub-Weltmeisterschaft gegen Team Wellington und River Plate. Mit dem neuen Turnierrekord trug er maßgeblich dazu bei, dass Al Ain als erstes Team aus den Vereinigten Arabischen Emiraten das Finale eines FIFA-Wettbewerbs erreichte.

Mehr zu diesem Thema erfahren

Empfohlene Artikel