Fussball aus aller Welt

Die Fussball-Welt trauert um Pape Diouf

Olympic of Marseille football club president Pape Diouf
© AFP

Während die FIFA und die Welt des Fussballs ihre ganze Energie mobilisieren, um gegen die Pandemie zu kämpfen, steigt die Anzahl der Opfer durch COVID-19 rund um den Globus weiterhin an.

Am Montag, den 31. März 2020, musste der Name Pape Diouf zu dieser zu langen Liste hinzugefügt werden. Der ehemalige Präsident von Olympique de Marseille (2005-2009), eine charismatische Figur in der Landschaft des französischen und afrikanischen Fussballs, verstarb im Alter von 68 Jahren, nachdem er in einem Krankenhaus in Dakar wegen einer Erkrankung am Coronavirus behandelt worden war.

Der in Tschad geborene Französisch-Senegalese kannte den Fussball nach einer abwechslungsreichen Karriere nicht nur auf dem grünen Rasen in- und auswendig. Als OM-Oberhaupt prägte er über Jahre eine Ära des französischen Traditionsverein.

Es ist daher nicht überraschend, dass nach der Nachricht von seinem Tod zahlreiche Beileidsbekundungen eingingen, darunter von Jean-Michel Aulas, Präsident von Ligarivale Olympique Lyonnais, Noël Le Graët, Präsident des französischen Fussballverbandes, Vereinen in Frankreich, ehemaligen Weggefährten oder aktuellen Spielern, Trainern, Managern, Beratern sowie FIFA-Präsident Gianni Infantino.

"Pape Diouf war ein Mann des Herzens, offen für Dialoge. Er war eine engagierte und fürsorgliche Persönlichkeit, geschmückt mit den Insignien der Ehrenlegion, der von Spielern und Anhängern gleichermaßen geschätzt wurde und seine Spuren in der Geschichte von Olympique de Marseille hinterlassen hat", schrieb er an OM-Präsident Jacques-Henri Eyraud.

"Er wird für immer einer der großen Namen in der Geschichte des Clubs sein. Er wird nie in Vergessenheit geraten und wir werden ihn alle sehr vermissen.Im Namen der internationalen Fussballgemeinschaft möchte ich Olympique de Marseille sowie der Familie, Freunden und Angehörigen von Pape Diouf unser tief empfundenes Mitgefühl aussprechen. Unsere Gedanken sind bei Ihnen allen", schließt der FIFA-Präsident seinen Brief.

"Pape wird auf ewig als einer der größten Architekten in der Geschichte des Klubs im Herzen der Marseille-Fans bleiben", teilte OM mit, und Senegals Präsident Macky Sall kondolierte: Diouf sei "eine große Figur des Sports" gewesen. "In Namen der gesamten Nation spreche ich seiner Familie mein Beileid aus."

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