CAN 2021

Das Teilnehmerfeld ist fast komplett

Mohamed Elneny, Mohamed Salah and Ramadan Sobhi of Egypt pose for a portrait
© Getty Images
  • Die Qualifikation für den CAF Afrikanischen Nationen-Pokal 2021 ist auf der Zielgeraden
  • Benin und Sierra Leone kämpfen um das letzte Ticket
  • Die Komoren und Gambia stehen vor ihrem Turnierdebüt - Südafrika und die DR Kongo sind nicht dabei

Während in der CONCACAF, der UEFA und der AFC die WM-Qualifikation fortgesetzt wurde, kämpften die afrikanischen Teams um die letzten verbleibenden Plätze beim CAF Afrikanischen Nationen-Pokal 2021 im kommenden Januar in Kamerun. Mittlerweile ist nur noch ein Platz zu vergeben, um den Benin und Sierra Leone spielen werden.

18 Teams stießen zu den vier Mannschaften, die sich bereits vorzeitig qualifiziert hatten. Kamerun ist als Gastgeber des Turniers automatisch dabei. Die Komoren und Gambia schlugen mit der erstmaligen Qualifikation für die Afrikameisterschaft ein neues Kapitel in ihrer Fussballgeschichte auf.

Zu den großen Verlierern zählen Südafrika, Sambia, Uganda, die DR Kongo und Kongo, die bei der 33. Auflage der afrikanischen Kontinentalmeisterschaft fehlen werden.

FIFA.com berichtet über die Ereignisse in Afrika in den letzten Tagen der Qualifikation für den CAF Afrikanischen Nationen-Pokal.

Die qualifizierten Teams

Ägypten, Algerien, Äquatorial-Guinea, Äthiopien, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kap Verde, Komoren, Malawi, Mali, Marokko, Mauretanien, Nigeria, Senegal, Simbabwe, Sudan, Tunesien

Wissenswertes

  • Keine Mannschaft konnte all ihre Qualifikationsspiele gewinnen. Tunesien kam der perfekten Bilanz mit fünf Siegen und einem Unentschieden am nächsten.
  • Sofern es im Duell zwischen Sierra Leone und Benin nicht zu einer großen Überraschung kommt, werden der Sambier Patson Daka und der Nigerianer Victor Osimhen die Torjägerwertung mit jeweils fünf Toren an der Spitze abschließen.
  • Vier der sechs besten Torjäger der Qualifikation werden bei der Endrunde fehlen, nämlich Percy Tau (Südafrika, 4 Tore), Louis Mafouta (Zentralafrikanische Republik, 4), Saidi Ntibazonkiza (Burundi, 4) und auch Patson Daka (Sambia, 5)
  • Senegal, die in der FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste bestplatzierte afrikanische Nation, beendete die Qualifikation mit einem überaus mühevollen Unentschieden (90+6. Minute) im Heimspiel gegen Eswatini, das Platz 153 der Weltrangliste belegt.
  • Madagaskar, das bei der letzten Turnierauflage dabei war, hätte gegen Niger einen Sieg benötigt, um sich zum zweiten Mal in Folge für die Endrunde zu qualifizieren. Doch das Team kam nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Lachender Dritter der Punkteteilung war Äthiopien, das damit qualifiziert war.
  • Uganda hatte ähnliches Pech wie Madagaskar: den Kranichen fehlte vor dem letzten Spiel gegen Malawi nur noch ein Punkt zur Qualifikation. Doch am Ende setzte sich Malawi mit 1:0 durch und erreichte damit die Endrunde.
  • Nach dem Unentschieden zwischen Kenia und Ägypten, mit dem die letzte Hoffnung Kenias auf eine Qualifikation zerplatzten, ging Mohamed Salah persönlich in die Kabine der Kenianer, um die Gegner zu trösten. Die Bilder gingen um die Welt.

Statistik

43 – Mohamed Salah erzielte beim 4:0-Sieg gegen die Komoren zwei Treffer und belegt in der ewigen Torschützenliste Ägyptens mit 43 Toren in 70 Länderspielen Platz zwei hinter dem legendären Hossam Hassan, der es in 176 Länderspielen auf 68 Tore brachte.

24 – Algerien hat wettbewerbsübergreifend seit 24 Spielen nicht mehr verloren. Bleiben die Wüstenfüchse noch zwei weitere Partien ungeschlagen, ziehen sie mit der Elfenbeinküste gleich, die den aktuellen afrikanischen Rekord hält.

8 – Acht Mannschaften blieben in der gesamten Qualifikation ungeschlagen, nämlich **Ägypten, Algerien, Burkina Faso, Kap Verde, Marokko, Nigeria, Senegal und Tunesien.

2 – Zwei Teams stehen vor ihrer Feuertaufe, nämlich **Gambia und die Komoren. Malawi feiert die Rückkehr zur Kontinentalmeisterschaft, nachdem sich das Team 2010 letztmals qualifiziert hatte.

Zitat…

"Das Team muss noch einige Automatismen und Abstimmungen finden. Wir sind seit über einem Jahr dabei, dieses Team aufzubauen. Wir haben viele Spieler eingesetzt. Heute sind wir nicht mehr von dem Kader entfernt, der uns bei allen WM-Qualifikationsspielen vertreten wird."Vahid Halilhodzic (Trainer, Marokko)

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