FIFA Congress

CPP der FIFA bietet abgestimmte Lösung für die internationale Fussballpyramide

Sandor Csanyi, President of the Hungary Football Association speaks during the 62nd FIFA Congress
© Getty Images

Das neue FIFA-Programm zum Schutz der Klubs (Club Protection Programme -CPP), das jetzt umgesetzt werden kann, stand auch auf der Tagesordnung des 62. FIFA-Kongresses.

Das Programm zum Schutz der Klubs stellt nach langjährigen Beratungen mit allen Mitgliedern der internationalen Fussballfamilie einen wichtigen Schritt dar. Dabei geht es um eine Entschädigung für Klubs, deren Spieler sich bei A-Länderspielen verletzen, die im internationalen Spielkalender der FIFA verzeichnet sind. Das Thema hat für die FIFA fundamentale Bedeutung, die nun nach einer langen Debatte zwischen der FIFA, den Klubs und den Mitgliedsverbänden eine nachhaltige Lösung gefunden hat.

Das FIFA-Programm zum Schutz der Klubs im Namen der Mitgliedsverbände wird weltweit Gültigkeit haben, und zwar in Form einer Versicherung für Spieler bei allen Länderspielen, die für den Zeitraum vom 1. September 2012 bis zum 31. Dezember 2014 im internationalen Spielkalender verzeichnet sind (Das Programm umfasst auch das Olympische Fussballturnier 2012 in London.).

Die Versicherungssumme ist das feste Jahresgehalt des Spielers mit einem maximalen Tagessatz von etwa USD 27.000 (€ 20.548), der von der Versicherung für maximal 365 Tage ausgezahlt wird. Das entspricht einem Gesamtbetrag von USD 9,7 Millionen (€ 7,5 Millionen) pro Spieler. Die geschätzten Gesamtkosten des Programms belaufen sich auf etwa USD 75 Millionen.

Über das Programm zum Schutz der Klubs bietet die FIFA eine globale, abgestimmte Lösung für die Frage der Spielerversicherung, die Konföderationen, Mitgliedsverbänden, Spielern und Klubs gleichermaßen zugutekommt. Mit diesem Programm tut die FIFA einen wichtigen Schritt zum Wohle der gesamten Fussballfamilie - im Geiste von Dialog und Solidarität.

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