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FIFA Congress

Auftakt zum ersten FIFA-Kongress in Sydney

A FIFA logo next to the entrance at the FIFA headquarters
© Getty Images

Heute (Donnerstag, 29. Mai 2008) erfolgte im weltbekannten Opernhaus von Sydney der Auftakt zum 58. FIFA-Kongress. Für das oberste, gesetzgebende Organ der FIFA ist es die erste Zusammenkunft in Australien.

Über 1000 Besucher, darunter Vertreter der FIFA-Mitgliedsverbände, der Konföderationen, weitere Funktionäre, Gäste und Beobachter, wurden zusammen mit FIFA-Präsident Joseph S. Blatter, dem australischen Ministerpräsidenten Kevin Rudd und dem Präsidenten des australischen Fussballverbands (FFA), Frank Lowy, Zeuge einer farbenfrohen Zeremonie, die ganz im Zeichen der drei Säulen der FIFA-Mission "das Spiel entwickeln, die Welt berühren und eine bessere Zukunft gestalten" (weitere Informationen zur FIFA-Mission über die Links rechts) stand.

Joseph S. Blatter, der einen besonderen Willkommensgruß an den Ehrenpräsidenten der FIFA, Dr. João Havelange, richtete, begrüßte das Publikum mit folgenden Worten: "Ich danke Australien, dem Bundesstaat New South Wales, der Stadt Sydney und der hiesigen Bevölkerung für den herzlichen Empfang. Wir sind hier im Opernhaus von Sydney, einem UNESCO-Weltkulturerbe, versammelt. Kann man sich für unseren Kongress eine bessere Kulisse wünschen? Die Entwicklung des australischen Fussballs in den letzten Jahren ist bemerkenswert. Dahinter stehen Verbandspräsident Frank Lowy und sein Team, die ihre Bemühungen in Zukunft zweifellos noch ausbauen werden. Mit 260 Millionen Aktiven und einer Milliarde Menschen, die direkt oder indirekt mit dem Fussball in Kontakt sind, genießt unser Sport weltweit eine einmalige Popularität. Dem Fussball kommt deshalb eine enorme Verantwortung zu. Wir müssen alles daran setzen, dass der Fussball von den Problemen dieser Welt verschont bleibt. Fussball bedeutet Hoffnung und Emotionen. Gestalten wir gemeinsam eine bessere Zukunft."

Der australische Ministerpräsident Kevin Rudd, der von Joseph S. Blatter die Präsidentenmedaille erhielt, wandte sich seinerseits mit folgenden Worten an den Kongress: "Kein Sport ist globaler als der Fussball. Er führt die Menschen weltweit zusammen. Australien ist ethnisch und kulturell ein unglaublich vielseitiges Land, worauf wir sehr stolz sind. Australien ist auch Heimat zahlreicher Einwanderer, die von zu Hause ihre Leidenschaft für den Fussball mitgebracht haben. Die nationale Regierung steht voll hinter Australiens Kandidatur für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2018. Die Australier wollen an weltweiten Festen teilhaben. Die Olympischen Spiele 2000 in Sydney waren für uns ein einmaliges Ereignis."

Frank Lowy, der Präsident des australischen Fussballverbands (FFA), erklärte seinerseits: "Für den australischen Fussballverband ist es eine grosse Ehre, Gastgeber des 58. FIFA-Kongresses zu sein. Australien will seinen Beitrag zum Wohl des Weltfussballs leisten. Wir haben große Ziele, doch vor uns liegt noch viel Arbeit, bis wir unser Potenzial wirklich ausschöpfen können. Wir wollen dabei sowohl mit der Asiatischen Fussballkonföderation, der wir seit zwei Jahren angehören, als auch mit unseren Freunden in Ozeanien zusammenarbeiten."

Renommierte Künstler aus Australien, u. a. James Morrison, der mit mehreren Instrumenten auftrat, Didgeridoo-Spieler William Barton, Trommler Michael Askill, Musikdirektor Ken Laing und Kreativdirektor Greg Bowman, sowie Darbietungen aus verschiedenen Regionen der Welt gaben der Veranstaltung eine festliche Note. Zu den Höhepunkten zählten u. a. der Aborigine-Auftritt "Welcome to Country" und das spektakuläre Finale des Opernorchesters unter der Leitung von Tommy Tycho, das mit einer phänomenalen Neuinterpretation der FIFA-Hymne aufwartete.

Großen Applaus ernteten auch die diesjährigen Empfänger des FIFA-Verdienstordens: Alpha Oumar Konaré (Mali), ehemals Präsident von Mali und Vorsitzender der Kommission der Afrikanischen Union, Paolo Maldini (Italien), Italiens Rekordnationalspieler, Isaac David Sasso Sasso (Costa Rica), während 17 Jahren Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees, Nicolás Abumohor (Chile), ehemaliger Präsident des chilenischen Fussballverbands, Zhang Jilong (China VR), Vizepräsident des chinesischen und des ostasiatischen Fussballverbands, Mohammed Yusuf (Fidschi), erster Vizepräsident des fidschianischen Fussballverbands, sowie Helen Petermann, während über 30 Jahren die rechte Hand von Joseph S. Blatter, einst Technischer Direktor, dann Generalsekretär und heute Präsident der FIFA.

Der 58. FIFA-Kongress wird morgen mit dem zweiten Teil zu Ende gehen. Auf der Tagesordnung stehen u. a. die Ansprache des FIFA-Präsidenten, "6+5", der Welt-Anti-Doping-Kodex, die Spielberechtigung für Verbandsmannschaften und der Grundsatz von Auf- und Abstieg (die vollständige Tagesordnung ist über die Links rechts zu finden).

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