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FIFA lanciert Beschwerdemechanismus für Menschenrechtsaktivisten und Journalisten

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Pressemitteilung

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Die FIFA hat heute einen Beschwerdemechanismus für Menschenrechtsaktivisten und Medienvertreter lanciert, die das Gefühl haben, bei ihrer Arbeit im Zusammenhang mit FIFA-Tätigkeiten in ihren Rechten unangemessen eingeschränkt zu werden (siehe). Der Mechanismus wird von einer detaillierten Erklärung begleitet, die die in Art. 11 der FIFA-Menschenrechtspolitik verankerte Pflicht der FIFA zur Achtung und zum Schutz der Rechte von Menschenrechtsaktivisten und Medienvertretern ausführt.

Der Beschwerdemechanismus und die Erklärung sind das Resultat eines fast einjährigen Prozesses und beinhalten Kommentare von einer Vielzahl von Interessengruppen und Expertenorganisationen, einschliesslich des FIFA-Menschenrechtsbeirats.

FIFA-Generalsekretärin Fatma Samoura betonte: „Dieser einzigartige Mechanismus ist ein wichtiger Meilenstein im Bestreben, bei unseren Tätigkeiten die Achtung der Grundfreiheiten zu gewährleisten. Die FIFA ist fest entschlossen, ihren Teil zur Unterstützung von Menschenrechtsaktivisten und der Pressefreiheit im Zusammenhang mit FIFA-Tätigkeiten beizutragen. Dies zeigt sich auch am Bekenntnis der FIFA, dass sich alle, die sich im Zusammenhang mit FIFA-Tätigkeiten für Menschenrechte einsetzen, frei äussern können und keine Vergeltungsmassnahmen befürchten müssen.“

Über den webbasierten Beschwerdemechanismus, der von einem externen Fachanbieter betrieben wird und höchste Standards hinsichtlich Datenschutz und -sicherheit erfüllt, kann anonym Anzeige erstattet werden. Die FIFA wird gemäss ihren Verpflichtungen nach Massgabe ihrer Menschenrechtspolitik und der neuen Erklärung zu Menschenrechtsaktivisten und Medienvertretern auf alle Beschwerden antworten.

Zur Unterstützung von Menschenrechtsaktivisten und Journalisten hat die FIFA schon zuvor eine Reihe von Massnahmen ergriffen, wie die Garantie der Pressefreiheit bei ihren eigenen Verfahren zur Medienakkreditierung, die Intervention in konkreten Fällen, die ihr im Zusammenhang mit ihren Tätigkeiten gemeldet wurden, sowie die Aufnahme von Vorgaben hinsichtlich Menschenrechtsaktivisten und Pressefreiheit in die neuen Bewerbungs- und Veranstaltungsvorgaben für FIFA-Turniere, einschliesslich der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™.

Weitere Informationen zum Engagement der FIFA für die Menschenrechte:

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