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Governance

Zweiter Bericht des FIFA-Beratungsausschusses für Menschenrechte

(FIFA.com)
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Pressemitteilung

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Die FIFA hat heute den zweiten Bericht ihres Beratungsausschusses für Menschenrechte veröffentlicht, dem acht internationale Experten der Vereinten Nationen, von Gewerkschaften, der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft angehören. Dieser berät die FIFA dabei, wie sie ihre menschenrechtlichen Verpflichtungen, die in Art. 3 der FIFA-Statuten und der FIFA-Menschenrechtspolitik verankert sind, noch besser erfüllen kann. Dieser zweite offizielle Bericht des Ausschusses umfasst den Zeitraum von Oktober 2017 bis September 2018.

Der Bericht besteht aus zwei Teilen, wobei Teil A vom Ausschuss und Teil B von der FIFA verfasst wurde. Ausgehend von den Ausführungen und Empfehlungen im ersten Bericht präzisiert Teil A die Empfehlungen, die der FIFA in verschiedenen Bereichen seit Oktober 2017 abgegeben wurden. Teil B enthält Erläuterungen der FIFA zur Umsetzung der Empfehlungen des Ausschusses im Rahmen ihres allgemeinen Engagements für die Menschenrechte.

FIFA-Generalsekretärin Fatma Samoura betonte: "Dieser zweite Bericht veranschaulicht das enorme Engagement der FIFA in den letzten beiden Jahren zur Erfüllung ihrer menschenrechtlichen Verpflichtungen. Wir sind stolz, in der Welt des Sports hier eine Vorreiterrolle zu haben. Der Bericht bietet zudem eine einmalige transparente Darstellung externer und interner Experten zu den Musterlösungen und Herausforderungen, die sich für eine internationale Sportorganisation wie die FIFA weltweit zur Bewältigung menschenrechtlicher Risiken tagtäglich ergeben können.“

Stellungnahme des Ausschusses zu seinem Bericht:

"Wir anerkennen die fortwährenden Fortschritte der FIFA in verschiedenen Bereichen, wie dem Verfahren mit konkreten Fällen zu Menschenrechtsaktivisten, der Vertiefung der Beziehungen zu kritischen Interessengruppen und der Integration einer Analyse menschenrechtlicher Risiken in das Bewerbungsverfahren für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026 und darüber hinaus.

Wir haben beschlossen, 33 der 44 Empfehlungen, die der Ausschuss der FIFA bislang abgegeben hat, als erledigt zu betrachten. Gleichzeitig werden wir die offenen Empfehlungen weiterverfolgen und den Dialog mit der FIFA dazu fortsetzen. Wir rufen die FIFA insbesondere dazu auf, sich zu unserer offenen Empfehlung zum abschließenden Vermächtnis der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2018 für die beim Turnier beschäftigten Bauarbeiter zu äußern, indem sie die Ergebnisse ihrer Bemühungen zur Minderung der Risiken für die Bauarbeiter noch stärker offenlegt."

Siehe auch

Zweiter FIFA-Bericht des Beratungsausschusses für Menschenrechte

"Alle Interessengruppen sind eingeladen, die ausführlichen Erläuterungen der FIFA in Teil B zu den Maßnahmen, die sie im Anschluss an unsere Empfehlungen getroffen hat, zu lesen. Eine vollständige Auflistung der Empfehlungen des Ausschusses samt Angabe des Stands der Umsetzung ist in Anhang 1 des Berichts zu finden.

Neben unseren Empfehlungen vom Mai zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland beinhaltet der Bericht 16 neue Empfehlungen an die FIFA zu Schlüsselthemen wie Menschenrechten von Spielern und Frauendiskriminierung in der IR Iran. Ebenfalls angeschnitten wird die Vorbereitung auf die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar, insbesondere das Erfordernis eines stärkeren Risikomanagements zum Schutz der Bauarbeiter vor physischen Gefahren.

Im Oktober hielten wir in Doha unsere vierte persönliche Sitzung ab, bei der wir eingehend eine Reihe von Menschenrechtsfragen im Zusammenhang mit dem Turnier, die beträchtliche Arbeit, die in verschiedenen menschenrechtsbezogenen Bereichen geleistet wurde, und die anstehenden Herausforderungen erörterten. Zu dieser Sitzung haben wir hier eine kurze Stellungnahme veröffentlicht. Unser nächster Bericht wird eine vollständige Auflistung unserer Empfehlungen an die FIFA zu den laufenden Arbeiten in Katar beinhalten.

Unsere Beziehung zur FIFA hat sich insgesamt dahingehend verstärkt, dass die FIFA die externen Ansichten des Ausschusses vermehrt in ihr tägliches Engagement für die Menschenrechte integriert, um dieses zu stärken und weiter auszubauen.

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit der FIFA, damit unsere Empfehlungen für die Menschen im Umfeld des Fussballs – Bauarbeiter, Spieler, Fans, lokale Gemeinschaften und andere, deren Rechte gewahrt werden müssen, – noch mehr bewirken."

Weitere Informationen sind den folgenden Dokumenten zu entnehmen:

Alle verwandten Dokumente

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