Die FIFA begrüßt Aktionen, die dazu beitragen können, Fehlverhalten im Fussball aufzudecken. Die heutigen Aktionen des Schweizer Bundesamtes für Justiz im Auftrag der U.S.-Behörden und der Schweizer Bundesanwaltschaft (von der FIFA durch das Einreichen des Berichts zum Bewerbungsverfahren für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaften 2018/2022™ eingeleitet) stehen im Zusammenhang mit unterschiedlichen Angelegenheiten.

Die Festnahme von sechs Einzelpersonen heute Morgen in Zürich betrifft die Untersuchung durch die Staatsanwaltschaft Bezirk Ost von New York. Die Schweizer Behörden nahmen im Auftrag der amerikanischen Behörden die Einzelpersonen aufgrund von Handlungen im Zusammenhang mit Geschäften der CONCACAF und CONMEBOL fest.

Die zweite Angelegenheit betrifft die Initiative der FIFA, im November 2014 den Bericht zum Bewerbungsverfahren für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaften 2018/2022™ bei der Schweizer Bundesanwaltschaft einzureichen. Die Behörden benutzen die Gelegenheit des FIFA-Kongresses, um diejenigen FIFA-Exekutivkomiteemitglieder zu befragen, die ihren Wohnsitz nicht in der Schweiz haben, 2010 abstimmten und noch im Amt sind. 

Die Schweizer Bundesanwaltschaft gab heute bekannt, dass sie im Zusammenhang mit der Vergabe der FIFA Fussball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022™ ein Strafverfahren gegen unbekannt eröffnet hat. Die FIFA kooperiert mit der Untersuchung und ist bei der Sicherstellung von Beweismitteln behilflich. Gemäß Schweizer Behörden fand eine begleitete Edition statt.

Wir sind erfreut, dass die Untersuchung zum Wohle des Fussballs vorangetrieben wird, und glauben, dass sie dazu beitragen wird, die von der FIFA bereits getroffenen Maßnahmen zu verstärken.