FIFA‑Präsident Joseph S. Blatter hat heute (12. Juni) ernste Bedenken und akute Besorgnis angesichts der mutmaßlich illegalen Inhaftierung palästinensischer Fussballspieler geäußert.

In mehreren der FIFA vorliegenden Berichten heißt es, dass mehrere palästinensische Fussballspieler unter offensichtlicher Missachtung ihres Rechts auf körperliche Unversehrtheit und ihrer Menschenrechte von israelischen Behörden mutmaßlich illegal in Haft gehalten und ihnen das Recht auf einen ordentlichen Prozess (Gerichtsverfahren) verweigert werde. Die genannten Berichte beziehen sich insbesondere auf den palästinensischen Fussballspieler Mahmoud Sarsak, dessen Gesundheitszustand sehr schlecht ist, da er sich seit ca. 90 Tagen aus Protest gegen seine mutmaßlich illegale Inhaftierung im Hungerstreik befindet.

Angesichts der Dringlichkeit der Situation fordert die FIFA den israelischen Fussballverband dringend auf, die Aufmerksamkeit der zuständigen israelischen Behörden auf diesen Fall zu lenken, mit dem Ziel, die körperliche Unversehrtheit der betroffenen Spieler sowie ihr Recht auf einen ordentlichen Prozess zu gewährleisten. Die FIFA wurde durch einen Briefwechsel mit dem palästinensischen Fussballverband, mehrere internationale Medienberichte über den Fussballspieler Mahmoud Sarsak sowie eine Pressemitteilung der FIFPro auf diesen Fall aufmerksam.