FIFA eWorld Cup

Zehn Dinge, die wir aus dem FIFA eWorld Cup gelernt haben

(FIFA.com)
FIFA eWorld Cup Grand Final 2018 - MSDossary celebrates with the trophy
© Getty Images
  • Mehrere historische Neuerungen beim FIFA eWorld Cup 2018
  • Zahlreiche Favoriten scheiterten im Viertelfinale – 'MsDossary' triumphiert
  • Preisgelder in Rekordhöhe, Livestreams in vier Sprachen und weitere Rekorde

'MsDossary' feierte beim FIFA eWorld Cup einen weiteren Triumph und gewann das im Finale in London im Gesamtresultat klar mit 4:0 gegen Stefano 'StefanoPinna' Pinna aus Belgien. Der Gamer aus Saudiarabien setzte sich gegen die starke Konkurrenz der 32 besten FIFA-Spieler durch und darf sich nun EA Sports FIFA 18-Weltmeister nennen.

Im "The O2" erlebten die Fans drei spannende und unterhaltsame Tage voller Dramatik und mit vielen Toren. Damit endete die aktuelle eSports-Saison auf einer überaus beeindruckenden Bühne.

FIFA.com fasst das diesjährige Grand Final zusammen, das eine ganze Reihe historischer Neuerungen brachte – von einem neuen Pokal und Preisgeldern in Rekordhöhe bis hin zur Einführung von Maßnahmen gegen Doping und Spielmanipulationen.

1. Eine weitere Trophäe für 'MsDossary'
2018 war für 'MsDossary' ein außergewöhnlich gutes FIFA-Jahr. Der Gamer aus Saudiarabien gewann im April den FUT Champions Cup in Manchester und setzte sich nun auch in London durch. Der Triumph beim Grand Final ist ein weiterer wichtiger Meilenstein in der bereits überaus beeindruckenden Karriere des erst 18-Jährigen. Ist dies der Beginn einer von 'MsDossary' dominierten Ära?

2. Erneute Erhöhung der Preisgelder
2017 wurde für den Gesamtsieger ein Preisgeld von USD 200.000 festgelegt und damit ein wichtiger Meilenstein für das FIFA-Gaming erreicht. Dieses Jahr war das Preisgeld sogar noch höher. Beim Grand Final 2018 ging es um die höchsten Preisgelder aller Zeiten in der Geschichte der FIFA-Gaming-Turniere. Insgesamt wurden mehr als USD 400.000 USD vergeben, von denen der Champion USD 250.000 erhielt.

3. Favoriten knicken ein
Die jeweils topgesetzten Michael 'Megabit' Bittner und Nicolas 'nicolas99fc' Villalba hatten am ersten Wettkampftag all ihre Spiele gewonnen und damit ein beeindruckendes Ausrufezeichen gesetzt. Doch nachdem sie am ersten Tag nicht zu bremsen waren, schieden der Deutsche und der Argentinier am zweiten Tag im Viertelfinale aus. 'Megabit' zog auf der Xbox gegen den späteren Sieger 'MsDossary' den Kürzeren während Nicolas auf der PlayStation gegen Marcus 'Marcuzo' Jorgensen aus Dänemark das Nachsehen hatte.

4. Der Fluch des Titelverteidigers wirkt weiter
Seit der Einführung des FIFA eWorld Cup (früher FIFA Interactive World Cup, FIWC) ist es noch keinem Champion gelungen, den Titel erfolgreich zu verteidigen, was die enorme Konkurrenz bei dem Turnier unterstreicht. Dieses Mal versuchte Spencer 'Gorilla' Ealing, der Sieger von 2017, seinen Titel in London zu verteidigen, doch er scheiterte im Viertelfinale an Kurt 'kurt0411' Fenech.

5. Deutsche weiterhin glücklos
Nicht weniger als acht Gamer aus Deutschland erreichten das diesjährige Grand Final in London, weitaus mehr als aus jedem anderen Land. Darunter waren nicht nur 'Megabit' und der sehr erfahrene Kai 'deto' Wollin, sondern noch zahlreiche weitere. Entsprechend groß hatte man die Chancen der Deutschen eingeschätzt. Doch letztlich schaffte es keiner von Ihnen über das Viertelfinale hinaus.

6. Globale Berichterstattung
English, Spanisch, Deutsch und Chinesisch - der FIFA eWorld Cup wurde per Livestream in vier Sprachen übertragen, wobei Kommentatorenteams während der drei Tage fundierte Analysen und Reaktionen präsentierten. Auch auf sämtlichen sozialen Medien konnten die Fans das Turnier verfolgen, auf FIFA.com ebenso wie auf Facebook, Instagram, Twitter und YouTube.

7. Anti-Doping-Kontrollen Erstmals in der Turniergeschichte wurden für die 32 Spieler beim Grand Final Anti-Doping-Maßnahmen eingeführt. In Übereinstimmung mit dem Welt-Antidoping-Kodex wurden die Spieler hierfür sowohl nach dem Zufallsprinzip als auch gezielt ausgewählt.

8. Integritäts-Standards  
Zudem setzte die Integritätsabteilung der FIFA erstmals Maßnahmen zur Sicherstellung der Integrität um. So wurden die Wettmärkte rund um die Welt vor und während der Partien intensiv auf mögliche Manipulationen überwacht, um Manipulationsversuche oder andere Vorkommnisse und Verdachtsmomente aufzudecken.

9. Erste Eindrücke von FIFA 19
Vor dem Finale am Samstag konnten die Fans im "The O2" bereits eine exklusive Vorschau auf FIFA 19 genießen, das im nächsten Monat auf den Markt kommt. Neue Features wie Division Rivals, Player Picks and dynamische Taktiken wurden enthüllt, ebenso wie einige der Icons der neuen Auflage.

10. eSports weiter im Aufwind
Das FIFA-Gaming hat in den letzten Jahren eine enorme Entwicklung erlebt, die sich auch weiterhin fortsetzt, was durch Live-Übertragung in vier Sprachen, erhöhte Preisgelder und Rekord-Zuschauerzahlen eindrucksvoll belegt wird. Mehr als 20 Millionen Gamer nahmen an der Qualifikation für den FIFA eWorld Cup teil. Beim Grand Final im Londoner "The O2" – einem der bekanntesten Musik- und Veranstaltungsorte der Welt – war eine riesige Zuschauermenge zugegen, die die Action live verfolgte.

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