FIFA eWorld Cup 2019™

FIFA eNations Cup

'Doolsta': "Wir bekommen fantastische Möglichkeiten"

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  • 'Doolsta' über seinen Weg zum internationalen eFootballer
  • Der Gamer von Philadelphia Union über die Szene in den USA
  • Zlatan, Meek Mill, sein FIFA-Wunschgegner und weitere Themen

Für 'Doolsta' war es eine denkwürdige EA SPORTS FIFA-Saison. Der Gamer von Philadelphia Union gewann das eMLS-Triple, also die League Series One, die League Series Two und den begehrten eMLS Cup. Nach seinem Erfolg beim eMLS Cup sicherte er sich das Recht, beim ersten FIFA eNations Cup™ für die USA anzutreten.

Los Angeles, Dallas, Atlanta – 'Doolsta' macht auf seinen Reisen als eFootballer Station im Trubel amerikanischer Großstädte. Was für ein Kontrast zu früher, denn vor wenigen Jahren lebte der Teenager noch mitten im Nirgendwo im ländlich-verschlafenen Irland.

"Ich habe 16 Jahre in einem kleinen Dorf namens Craughwell im County Galway gelebt", so 'Doolsta' in seinem unverkennbaren, breiten irischen Akzent. "Vor zweieinhalb Jahren musste meine Familie dann wegen der Arbeit meines Vaters nach Philadelphia umziehen.

Philadelphia Union veranstaltete damals ein Turnier, um Spieler für den eMLS Cup zu finden. Ich machte einfach mit und habe tatsächlich gewonnen. Im vergangenen Jahr lief es schon ganz gut im eMLS Cup. Dieses Jahr dann sogar noch besser: Ich habe alle drei Turniere gewonnen. Das war also ein wirklich gutes Jahr."

Beim eMLS Cup 2019 gab es ein packendes Finale zwischen dem fünffachen Grand-Final-Teilnehmer 'GGGodfather' und dem viel jüngeren 'Doolsta', der sich dennoch durchsetzen konnte. Nachdem die beiden Gamer im Kampf um den nationalen Titel noch Konkurrenten waren, wurden sie kurz darauf zu Teamkameraden im U.S.-Team, denn durch den Finaleinzug hatten sie sich gleichzeitig als Nationalspieler für den eNations Cup qualifiziert.

"Giuseppe ist ein guter Freund. Wir kommen prima miteinander aus", so 'Doolsta'. "Natürlich hat beim eMLS Cup jeder für sich versucht, zu gewinnen. Aber wir sind keine Rivalen oder so etwas. ['GGGodfather'](https://www.fifa.com/fifaeworldcup/news/gggodfather-i-couldn-t-have-imagined-this-in-2009 "undefined") ist schon so lange dabei und genießt einen legendären Ruf. Er hat enorm viel Erfahrung und ich habe definitiv eine ganze Menge von ihm gelernt."

Dass eFootballer heute führende Fussballklubs und sogar Nationalmannschaften repräsentieren, zeigt einmal mehr, wie sehr sich EA SPORTS FIFA in den letzten Jahren entwickelt hat. Von Saison zu Saison kommen für die Gamer immer neue Möglichkeiten und Chancen hinzu.

'Doolsta' genießt die Wettkämpfe in der amerikanischen Szene, bei denen er immer wieder auch mit bekannten Persönlichkeiten und Stars zusammentrifft.

"Die eFootball-Szene in den USA ist riesig. Es ist großartig, in der eMLS zu spielen. Man kann überall hin reisen. US Soccer leistet großartige Arbeit. Da die USA eines der größten Länder der Welt sind, ist es natürlich eine Riesensache, die Chance zu bekommen, unser Land zu repräsentieren."

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"In Los Angeles haben wir mit der eMLS Zlatan [Ibrahimovic] besucht. Ich hätte mir nie träumen lassen, das mal zu erleben. In Philadelphia habe ich FIFA gegen den bekannten Rapper Meek Mill gespielt. Wir bekommen fantastische Möglichkeiten und können die Welt sehen. Das ist unglaublich. Ich hätte nie gedacht, eine solche Chance zu bekommen."

'Doolsta' ist bei EA SPORTS FIFA schon gegen zahlreiche bekannte Stars aus der Welt der Musik, gegen Profifussballer und auch gegen führende Profis aus der Gaming-Szene angetreten. Wer wäre sein Wunschgegner, den er sich für eine Partie FIFA aussuchen würde, und warum?

"Vielleicht Roy Keane, bloß um zu sehen, wie wütend er werden kann!", so 'Doolsta' mit einem herzhaften Lachen. Schließlich ist der frühere Mittelfeldregisseur Keane in Irland eine echte Legende. "Ich hätte wahrscheinlich Angst, ihn zu besiegen. Er kann sehr einschüchternd sein. Ich müsste es gegen ihn wohl locker angehen lassen!"

Für 'Doolsta' ist die Reise nach dem langen Weg von den grünen Hügeln Galways in die Großstadt Philadelphia ganz sicher noch nicht zu Ende.

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