FIFA eWorld Cup 2019™

FIFA eWorld Cup 2019™

FIFA eNations Cup

eFootballer erstmals als Repräsentanten ihrer Länder

Dani 'Dani' Hagebeuk of Netherlands celebrates with team mate Bob 'Bob95' van Uden
© Getty Images
  • Der FIFA eNations Cup war ein bedeutender Meilenstein in der Geschichte des eFootball
  • Erstmals waren die eFootballer als offizielle Repräsentanten ihrer Länder am Start
  • Die Gamer diskutieren darüber, wie viel ihnen das bedeutet

Der FIFA eNations Cup 2019 war ein bedeutender Meilenstein in der Geschichte des eFootballs. Erstmals waren die Gamer als offizielle Repräsentanten ihrer Länder am Start.

Zwanzig Nationalteams waren mit Unterstützung ihrer jeweiligen nationalen Verbände in London dabei, um den ersten Turniersieger zu ermitteln. Am Ende konnte Frankreich den Titelgewinn bejubeln.

FIFA.com sprach mit einigen Teilnehmern um zu erfahren, was es ihnen bedeutet, erstmals auf der globalen Fussballbühne offiziell für ihr Land anzutreten.

Ehre und Prestige

'Megabit' (Deutschland)

"Das ist eine riesige Ehre. Davon hätte ich vor zwei Jahren noch nicht einmal zu träumen gewagt. Für mich ist dies das größte Turnier neben dem FIFA eWorld Cup. Es geht um Ehre und Prestige, und darum, das Land stolz zu machen. Für mich ist es eine große Ehre, dass ich aus so vielen deutschen Profi-Gamern ausgewählt wurde."

'Marcuzo' (Dänemark)

"Als offizieller Vertreter Dänemarks dabei zu sein, ist ein Highlight meiner Karriere. Ich habe in meiner Karriere schon einige großartige Dinge erreicht. Ich spiele für Manchester City, ich habe den FIFA eClub World Cup gewonnen, ich war beim eWorld Cup im vergangenen Jahr unter den letzten Vier – doch das hier nimmt wirklich eine sehr wichtige Sonderstellung ein."

Marcus Jorgensen of Denmark poses
© Getty Images

'Shiaan120' (Südafrika)

"Früher haben wir eigentlich nur für uns selbst gespielt. Aber jetzt geht es bei diesem eNations Cup um unser Land. Das Gefühl, für Südafrika anzutreten, ist fantastisch."

'Dani' (Niederlande)

"Ich bin jetzt zum zweiten Mal für die Niederlande angetreten. Das erste Mal war bei einem Einzelspiel. Das hier ist das erste Mal bei einem echten großen Turnier. Es ist fantastisch, beim ersten eNations Cup dabei zu sein und als Xbox-Nummer-1 der Niederlande anzutreten."

Zusätzliche Verantwortung

'F2Tekkz' (England)

"Als ich in der ePremier League für Liverpool antrat, ist mir erst bei der Veranstaltung selbst wirklich klar geworden, was läuft. Das war schon ein bisschen beängstigend! Genau so ist es jetzt mit England. Man empfindet einfach die Verpflichtung, das Land nicht im Stich zu lassen."

'I5IZidane10' (Spanien)

"Bei diesem Turnier ist alles ganz anders. Es ist nicht das Gleiche, ob man für sich selbst spielt oder sein Land repräsentiert und alles, was dazu gehört. Man repräsentiert alle FIFA-Gamer in Spanien und sie alle hoffen, dass es gut läuft. Das ist natürlich ein ziemlich großer Druck, aber es ist auch motivierend."

Kilian Pita of Spain (L) poses with Jesus Garnacho Navas of Spain during the FIFA eNations Cup 2019 
© Getty Images

'Yagocai' (Argentinien)

"Ich habe versucht, nicht viel daran zu denken, aber ich wusste, dass viele tausend Fans hinter uns standen. Dafür bin ich sehr dankbar. Das ist eines der bedeutendsten Dinge, die ich bisher erreicht habe. Hoffentlich kann ich das schon bald wieder machen, denn das war eine fantastische Erfahrung."

'Marcus Gomes' (Australien)

"Das eigene Land zu vertreten, bedeutet natürlich eine zusätzliche Verantwortung. Ich habe ja schon oft für meinen Klub gespielt. Aber was es für einen Druck bedeutet, dass alles, was ich tue, in den Sozialen Medien der Socceroos und Matildas erscheint, das war mir noch nicht klar. Das ist so, als würde man in die Nationalmannschaft berufen. Für mich ist das also in gewisser Weise das erste Länderspiel."

Offizielle Unterstützung der Mitgliedsverbände

'Sn1pguy' (Finnland)

"Das ist eine große Ehre. Ich weiß, dass das alle sagen. Aber es stimmt ja auch und es ist großartig, das die nationalen Verbände jetzt neben dem realen Fussball nun mit FIFA auch den virtuellen Fussball aufgenommen haben. Alle bisherigen Turniere waren auch ernsthafte Angelegenheiten. Aber dass nun die Verbände der Länder beteiligt sind und wir als Nationalmannschaften antreten, macht das ganze natürlich sehr viel offizieller."

'Honeybadger' (Neuseeland)

"Dieses Jahr ist es wirklich etwas ganz Besonderes. Ich hatte ja schon bei Turnieren im vergangenen Jahr ein bisschen das Gefühl, für Neuseeland anzutreten. Aber der diesjährige eNations Cup setzt dem die Krone auf. Neuseeland hat sich sehr engagiert, ein eigenes Qualifikationsturnier ausgerichtet und uns mit Nationaltrikots ausgestattet."

Campbell Knowles of New Zealand (L) and Henry Blackmore of New Zealand pose
© Getty Images

'MakezCR' (Finnland)

"Mit der Unterstützung der nationalen Verbände ist das Turnier für uns natürlich eine Riesensache. Alles ist jetzt richtig hochoffiziell. Alle träumen davon, für die Nationalmannschaft zu spielen. Als ich jünger war, habe ich aktiv Fussball gespielt. Und natürlich habe ich davon geträumt, für Finnland zu spielen. Auf dem realen Spielfeld ist es dazu nicht gekommen. Aber ich bin dankbar, dass es nun beim virtuellen Fussball passiert ist."

'GGGodfather-' (USA)

"Dass ich einer der ersten eSports-Gamer bin, die offiziell die USA repräsentieren, ist eine große Sache für mich. Alles fühlt sich dank der Unterstützung der US Soccer Federation ganz besonders offiziell an. Es ist etwas ganz anderes, Teil dieser Organisation zu sein. Früher habe ich als U.S.-Amerikaner gespielt, jetzt repräsentiere ich US Soccer. Ich werde genau wie ein echter Athlet behandelt. Alle unterstützen uns sehr intensiv."

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