Die Juliausgabe der FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste ist hauptsächlich durch den FIFA Konföderationen-Pokal und die Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014™ beeinflusst worden.

Nicht nur der fulminante Turniersieg Brasiliens (9, plus 13) über Welt- und Europameister Spanien sichert der Seleção die Rückkehr in die Top 10, auch die makellose Leistung von fünf Siegen beim Konfödera­tionen-Pokal und der Sieg im Freundschaftsspiel gegen Frankreich kurz vor dem Turnier.

Spanien konnte sich dennoch an der Spitze behaupten und führt weiterhin vor Deutschland und neuerdings Kolumbien (3, plus 4), das mit guten Leistungen in der WM-Qualifikation seine beste Platzierung überhaupt erreicht hat und nun als bestes südamerikanisches Team in den Top 10 klassiert ist. Auch Belgien (10, plus 2) darf sich erstmals über eine Top-10-Platzierung freuen.

Die Teilnahme am FIFA Konföderationen-Pokal lohnte sich auch für die weiteren Halbfinalisten. Uruguay (12, plus 7) und Italien (6, plus 2) machten Boden gut, während die übrigen Teilnehmer Mexiko (20, minus 3), Nigeria (35, minus 4), Japan (37, minus 5) und Tahiti (154, minus 16) Verluste hinnehmen mussten.

Durch die laufende WM-Qualifikation und Freundschaftsspiele gewannen nicht weniger als sieben Mannschaften mehr als 20 Ränge: Kap Verde (49, plus 23), Schottland (50, plus 24), Österreich (54, plus 22), Guinea (61, plus 24), Armenien (66, plus 23), Senegal (74, plus 25) und Malta (133, plus 23).

Aufgrund der vielen Veränderungen erreichten auch Bosnien-Herzegowina (14, plus 1), Peru (19, plus 11), Albanien (37, plus 1), Kap Verde, die Dominikanische Republik (90, plus 4), Tadschikistan (106, plus 6) und Guam (176, plus 2) ihre beste Rangierung seit Bestehen der Weltrangliste.

Neben den 16 Partien im Rahmen des Konföderationen-Pokals wurden 89 WM-Qualifikationsspiele und 29 Freundschaftsspiele ausgetragen. Im laufenden Jahr wurden damit bereits 440 A-Länderspiele gewertet.

Die nächste FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste erscheint am 8. August 2013.

Zusammenfassung

Spitzenreiter

Spanien (unverändert)

Aufsteiger in die Top 10

Brasilien (9, plus 13)

Belgien (10, plus 2)

Absteiger aus den Top 10

England (15, minus 6)

Ecuador (18, minus 8)

Spiele insgesamt

134

Teams mit den meisten Spielen

Italien, Spanien, Uruguay (je 7 Spiele)

Größter Aufsteiger nach Punkten

Brasilien (plus 223 Punkte)

Größter Aufsteiger nach Rängen

Senegal (plus 25 Ränge)

Größter Verlierer nach Punkten

Zentralafrikanische Republik (minus 145 Punkte)

Größter Verlierer nach Rängen

Zentralafrikanische Republik (minus 30 Ränge)