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Fussballmedizin lernt von anderen Sportarten bei Konferenz in London

(FIFA.com)
Football medicine learns from other sports at conference in London
© FIFA.com
  • In London fand die größte Jahreskonferenz der Fussballmedizin statt
  • Titel: "Football Medicine Meets the Universe of Sport“
  • Dauer: 3 Tage, 2506 Delegierte

Vom 27. bis 29. April 2019 fand in London unter dem Titel "Football Medicine Meets the Universe of Sport“ die größte Jahreskonferenz der Fussballmedizin statt.

Im berühmten Wembley-Stadion versammelten sich mehr als 2500 medizinische Fachleute aus rund 85 Ländern, um von anderen Sportarten zu lernen sowie Wissen und Standards auszutauschen, um die Gesundheit, die sportliche Entwicklung und das lebenslange Wohlbefinden von Athleten zu verbessern.

Es war die 28. Ausgabe dieser Konferenz, die von der Isokinetic Medical Group, einer international anerkannten Kapazität in der Sportmedizin und bei der Rehabilitation, und einem medizinischen FIFA-Zentrum geleitet wird.

The Konferenz in Zahlen

  • 3 Tage
  • 2.506 Delegierte
  • mindestens 85 Länder vertreten

"Die Sitzung zu Fussballmedizinstrategien ist für jeden, der sich für Fussballmedizin interessiert, ein Muss", erklärte Mark Fulcher, Chefredakteur des medizinischen Netzwerks der FIFA. "Es war großartig, sich mit Ärzten aus aller Welt zu vernetzen, die für Teams wie die All Blacks, die Brooklyn Nets und die Cleveland Indians tätig sind. Der Fussball kann von anderen Sportarten und -teams viel lernen und ihnen sein Wissen weitergeben."

Auf dem Konferenzprogramm standen mehrere 15-minütige Referate von Experten zu verschiedensten Themen wie Prävention und Rehabilitation, Ernährungsmethoden sowie Behandlung häufiger fussballbezogener Verletzungen und Erkrankungen. Ganz besonderes im Fokus standen der Frauenfussball, zu dem etwa der Mangel an Studien zu Spielerinnen und die Unterschiede bei Verletzungsmustern Thema waren. Zwei medizinische FIFA-Zentren präsentierten dazu erste Daten von Studien zu Elitespielerinnen.

Dr. Michel D’Hooghe, Vorsitzender der medizinischen Kommission der FIFA, und Mark Fulcher nahmen an der Eröffnung der Konferenz teil. Die FIFA betrieb zusammen mit der Isokinetic Medical Group zudem einen Stand und führte zwei Workshops für die medizinischen FIFAZentren und über das medizinische Netzwerk der FIFA durch. Das Team des medizinischen Netzwerks der FIFA zeichnete mit einigen Konferenzrednern und medizinischen Experten, wie Liesel Geertseema, Roald Bahr und Tim Gabbett, ferner neue Inhalte auf. Die neuen Videos sind auf https://www.fifamedicinediploma.com/ zu finden.

Wenn Sie mehr über die Konferenz erfahren möchten, werden Sie am besten Mitglied der „FIFA Medical Network Isokinetic Conference“-Gruppe, oder konsultieren Sie die Konferenzwebsite oder die neusten Twitter-Posts unter dem Hashtag #FFMED auf @FIFAMedical.