FIFA Forward

Mongolei erstmals Gastgeber eines FIFA-Forward-Workshops

(FIFA.com)
Mongolia Forward Workshop
© FIFA.com
  • Die Mongolei war Gastgeber eines FIFA-Forward-Workshops in Ulaanbaatar
  • Elf Mitgliedsverbände aus Ost- und Südostasien waren vertreten
  • Teil einer Reihe von weltweiten Workshops im Rahmen des FIFA-Forward-Programms

Elf Mitgliedsverbände aus Ost- und Südostasien nahmen am jüngsten FIFA-Forward-Workshop am 29. und 30. Juli teil, der erstmals in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar stattfand.

Es war die erste vom mongolischen Fussballverband (MFF) ausgerichtete FIFA-Veranstaltung seit ihrer Gründung im Jahr 1959, und die beiden Tage waren angefüllt mit produktiven Tätigkeiten, die einmal mehr verdeutlichten, welche Vorteile die Mittel aus dem FIFA-Forward-Programm den Mitgliedsverbänden bringen.

Der Workshop, dessen einzelne Sitzungen sich über die beiden Tage verteilten, beinhaltete unter anderem Gespräche über den ersten Zyklus des Entwicklungsprogramms FIFA Forward sowie über seine Zukunft im nächsten Vierjahres-Planungszeitraums von 2019 bis 2022. Geir Thorsteinsson, selbst ehemaliger Präsident des isländischen Verbands, stellte dabei eine Fallstudie über den isländischen Fussballverband und seinen Einsatz der Mittel aus dem FIFA-Forward-Programm vor. Gesprochen wurde außerdem über den Frauenfussball und die korrekte Beantragung von FIFA-Forward-Mitteln.

"Im Namen der gesamten mongolischen Fussballfamilie möchte ich der FIFA dafür danken, dass sie sich entschieden hat, eine so prestigeträchtige Veranstaltung in unserem Land abzuhalten", betonte MFF-Präsident Ganbaatar Amgalanbaatar. "Ich bin zudem froh darüber, dass der FIFA-Workshop wichtige Informationen zum Entwicklungsprogramm FIFA Forward geliefert hat, denn es hat der Entwicklung des Fussballs auf der ganzen Welt fraglos gut getan, auch dem in der Mongolei."

"Dank der finanziellen Hilfe für den mongolischen Fussballverband konnten wir beispielsweise unsere Nationalmannschaften in neun Altersklassen unterstützen, darunter auch den Frauenfussball und Futsal. Gerade der Frauenfussball nimmt in unserer strategischen Ausrichtung einen wichtigen Platz ein. Schließen möchte ich damit sagen, dass MFF und FIFA ein Team mit einem gemeinsamen Ziel sind."

Die FIFA war in der Mongolei vertreten durch Sanjeevan Balasingam (FIFA-Direktor für die regionalen Mitgliedsverbände in Asien und Ozeanien) und sein Team: Lavin Vignesh, FIFA Regional Development Manager (Südost- und Ostasien) und Niko Nhouvannasak, Project Coordinator FIFA Regional Office, Kuala Lumpur und Sonam Jigmi, AFC Member Association Development Officer. Daniel O'Toole (Financial-Governance-Programm der FIFA), Juerg Nepfer, (FIFA-Leiter der Technischen Entwicklungsdienste) sowie Geir Thorsteinsson (ehemaliger Präsident des isländischen Fussball-Verbands).

Teilnehmende Mitgliedsverbände

  • China VR
  • Guam
  • Hongkong
  • Japan
  • Korea Republik
  • Korea DVR
  • Macao
  • Mongolei
  • Philippinen
  • Thailand
  • Vietnam

Die Teilnehmer empfanden den Workshop als nützlich und begrüßten ausdrücklich die Möglichkeit, die Vorteile des FIFA-Forward-Programms diskutieren zu können.

"Der Fussballverband von Hongkong hat in den letzten Jahren von dieser neuen FIFA-Initiative – dem Entwicklungsprogramm Forward – enorm profitiert", findet etwa Vincent Yuen, Generalsekretär des dortigen Verbands. "Die Workshops sind dabei nicht nur eine willkommene Gelegenheit, das Programm zusammen mit der FIFA und anderen Mitgliedsverbänden zu überprüfen, sie informieren darüber hinaus auch über erweiterte und verbesserte Auflagen des Programms. Der Workshop insgesamt ist erhellend und der Austausch informativ. Ich kann der FIFA gar nicht genug dafür danken."

Der Workshop machte deutlich, wie wichtig die strategische Planung für die Mitgliedsverbände ist, zumal die besagten Pläne vorrangig in den Vertrag über die vereinbarten Ziele (Contract of Agreed Objectives, CAO) aufgenommen werden sollen. Diese Zielvereinbarungen werden gemeinsam mit der FIFA für den nächsten Abschnitt des Entwicklungsprogramms FIFA Forward von 2019 bis 2022 unterzeichnet.

Entsprechend gab es während des Workshops auch bilaterale Treffen zwischen den elf Mitgliedsverbänden, auf denen die Zielvereinbarungen für den Zeitraum 2019 bis 2022 ausgearbeitet wurden.

"Anknüpfend an die Forward-Workshops von 2017 haben wir uns darüber ausgetauscht, welche Erfahrungen die verschiedenen Mitgliedsverbände gemacht haben und wie sie vorgegangen sind", erläutert etwa Sean An vom koreanischen Verband. "Insbesondere die Fallstudie des isländischen Fussballverbands hat dabei sehr anschaulich verdeutlicht, wie FIFA Forward zum Grundstein für etwas sehr Nachhaltiges werden kann."

Der Workshop in der Mongolei gehört zu einer Reihe von weltweiten Workshops, die von der FIFA-Abteilung für Mitgliedsverbände organisiert werden, damit die 211 Mitgliedsverbände stets auf dem neuesten Stand des FIFA-Forward-Programms bleiben.

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