Entwicklung

Forward 2.0-Workshop stärkt neue Ära der Fussball-Entwicklung in Asien

(FIFA.com)
Tashkent, Uzbekistan - Forward 2.0 workshop consolidates new era for football development in Asia
© FIFA.com
  • Neun Mitgliedsverbände aus West- und Zentralasien nahmen an dem Workshop teil
  • Tagesordnung: Herausforderungen und Resultate aus dem ersten Zyklus des Entwicklungsprogramms FIFA Forward
  • "FIFA Forward ist ein großartiges Mittel, den Fussball weltweit zu entwickeln, die Infrastruktur zu verbessern und neue Projekte zu starten"

Seit seiner Einrichtung im Jahr 2016 gewinnt das Entwicklungsprogramm FIFA Forward zur Professionalisierung der 211 FIFA-Mitgliedsverbände immer mehr an Fahrt. Das jüngste von einem FIFA-Mitgliedsverband ausgerichtete Seminar fand Anfang Dezember 2018 in der usbekischen Hauptstadt Tashkent statt.

Neun Fussballverbände aus West- und Zentralasien nahmen daran teil, nämlich Afghanistan, Irak, Kirgisistan, Palästina, Syrien, Tadschikistan, Turkmenistan, die VAE und Usbekistan. Neben einer Reihe internationaler Experten für Fussball-Entwicklung, die mit ihren Beiträgen zum Gelingen des Workshops beitrugen, waren auch Vertreter der Division Mitgliedsverbände und des Regionalbüros bei der Veranstaltung vertreten.

Auf der Tagesordnung: Wichtige Herausforderungen und Resultate aus dem ersten Zyklus des Entwicklungsprogramms FIFA Forward und neue Regulierungen bei Forward 2.0, Präsentationen mit wertvollen Informationen zu Themen wie Good Governance und finanzielle Aspekte. Zudem bot der Workshop den teilnehmenden Verbänden die Möglichkeit, sich direkt an die FIFA-Vertreter zu wenden und all ihre Fragen zu formulieren.

Es gab auch eine Arbeitssitzung zum Thema Strategien für den Frauenfussball, die verdeutlichte, wie wichtig dieser Aspekt in den vergangenen Jahren geworden ist. Zusammen mit anderen Experten präsentierte der ehemalige Präsident des isländischen Fussballverbandes Geir Thorsteinsson (Mitglied der Kommission der FIFA-Mitgliedsverbände) ein erfolgreiches Entwicklungsprojekt in seinem Land.

Zwei Fallstudien der Fussballverbände von Palästina und Tadschikistan zeigten ebenfalls, welche Fortschritte in Zusammenarbeit mit der FIFA erzielt werden konnten. Schließlich fanden zahlreiche bilaterale Gespräche statt und ermöglichten den Teilnehmern einen intensiven Informationsaustausch und die Weitergabe ihres Wissens. Ähnliche Workshops zur Förderung des Fussballs rund um den Globus werden auch 2019 ausgerichtet.

Einige Zitate der Mitgliedsverbände

Sardor Rahmatullayev (Generalsekretär des usbekischen Fussballverbandes):
"Es ist kein Geheimnis, dass die FIFA ihren Mitgliedsverbänden bei verschiedensten Aufgaben hilft. Das Entwicklungsprogramm FIFA Forward zielt auf finanzielle Unterstützung für die Verbände ab. Das Programm ist ein großartiges Mittel, den Fussball weltweit zu entwickeln, die Infrastruktur zu verbessern und neue Projekte zu starten. Ich hoffe, dass der FIFA Forward-Workshop in Tashkent für die Teilnehmer sehr nützlich war. In diesen zwei Tagen haben die Teilnehmer viel über die bisherigen Errungenschaften des Programms FIFA Forward erfahren und Antworten auf viele ihrer Fragen erhalten."

Davlatmand Islomov (Generalsekretär des tadschikischen Fussballverbandes):
"Das Entwicklungsprogramm FIFA Forward ist für die Förderung des Fussballs in Tadschikistan von zentraler Bedeutung. Der Verband hat dank der FIFA in den vergangenen Jahren mehrere Projekte zur Verbesserung der Infrastruktur, zur Förderung des Breitensports sowie des Nachwuchsfussballs und der Wettbewerbe umsetzen können. Wir freuen uns auf die zweite Auflage dieses Programms und viele weiter Projekte. und wir hoffen, dass dies dazu beiträgt, dass der Fussball in Tadschikistan ein neues Niveau erreicht. Der Workshop in Tashkent war sehr wichtig für das Verständnis der Änderungen im Reglement. Auch die zahlreichen Gespräche mit Vertretern anderer Verbände und der FIFA waren sehr hilfreich."

Suleiman Abu Afifeh (Projektmanager des palästinensischen Fussballverbandes):
"Dieses Seminar war eine wertvolle Gelegenheit für unseren Verband, unsere Erfahrungen mit anderen Verbänden auszutauschen. Der palästinensische Fussballverband hat bereits sehr vom Forward-Programm profitiert. Wir haben nahezu alle Mittel aus dem aktuellen Programm eingesetzt, um unsere vorrangigen Ziele zu erreichen. Wir freuen uns auf die Fortsetzung der engen Zusammenarbeit mit der FIFA im nächsten Zyklus, um weitere Ziele und Projekte umzusetzen."

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