Entwicklung des Fussballs

Seminar in Marrakesch zur Fussballentwicklung in Afrika

(FIFA.com)
FIFA President Ballter attends the FIFA Development Seminar
© FIFA.com

Die Zukunft der fussballerischen Entwicklung in Afrika ist auch während der FIFA Klub-Weltmeisterschaft in Marokko ein wichtiges Thema. Die Präsidenten, Generalsekretäre und Technischen Leiter aus insgesamt 27 afrikanischen Mitgliedsverbänden, nämlich Algerien, Äquatorial-Guinea, Benin, Burkina Faso, Burundi, Dschibuti, Elfenbeinküste, Gabun, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kap Verde, Komoren, Kongo, Kongo DR, Madagaskar, Mali, Marokko, Mauretanien, Niger, Ruanda, Sao Tome e Principe, Senegal, Togo, Tschad, Tunesien und Zentralafrikanische Republik, treffen sich von Donnerstag, 19. Dezember, bis Samstag, 21. Dezember, zu einem FIFA-Entwicklungsseminar in Marrakesch.

"Durch die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010 waren wir in der Lage, die Reichweite unserer Entwicklungsaktivitäten in Afrika deutlich auszuweiten, dank zusätzlicher Initiativen wie beispielsweise 'In Afrika mit Afrika gewinnen'. Diese Programme haben auf zahlreichen Gebieten zu deutlichen Verbesserungen geführt, beispielsweise Infrastruktur, Bildung/Aufklärung und technische Entwicklung. Insgesamt können wir festhalten, dass Afrika auch weiterhin von der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010 profitiert", so Thierry Regenass, FIFA-Direktor für Mitgliedsverbände und Entwicklung.

"Das Treffen in Marrakesch stellt für uns eine hervorragende Gelegenheit dar, die künftigen Prioritäten im Licht der neuen Entwicklungsrichtlinien der FIFA zu analysieren."

Die Veranstaltung in Marrakesch ist Teil eines umfassenden Konsultationsprozesses, der im September 2013 von der FIFA begonnen wurde und darauf abzielt, den Dialog mit den Mitgliedsverbänden über die Governance-Reformen und die wichtigsten zukünftigen Herausforderungen im Bereich der fussballerischen Entwicklung fortzuführen. Ein zweites FIFA-Entwicklungsseminar für afrikanische Mitgliedsverbände ist für Februar 2014 in Südafrika geplant. Insgesamt werden bis Mai 2014 elf solcher Seminare in allen Konföderationen stattfinden.

Seit 1999 hat die FIFA in Afrika insgesamt USD 476 Mio. investiert, vorrangig durch die Programme "Finanzielle Unterstützung" (FAP, USD 228 Mio.), "Goal" (USD 78 Mio.) und "In Afrika mit Afrika gewinnen" (USD 70 Mio.).

Marokko selbst liefert ein sehr positives Beispiel für die fussballerische Entwicklung. Hier haben insgesamt vier Goal-Projekte den Bau und die nachfolgende Modernisierung eines technischen Leistungszentrums in Rabat ermöglicht.

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