Eine ganz starke Saison bei Hoffenheim hat Kerem Demirbay überraschend in den deutschen Kader für den FIFA Konföderationen-Pokal Russland 2017 befördert.

Der offensive Mittelfeldspieler konnte bereits 2015/16 in der zweiten Liga bei Fortuna Düsseldorf mit vielen Toren und Vorlagen überzeugen und setzte dies nahtlos bei seinem neuen Klub Hoffenheim fort – ein Weg, der ihn in der kommenden Saison bis in die UEFA Champions League führen könnte.

Der 23-Jährige, der zu seinen Jugendvereinen Borussia Dortmund und Schalke 04 zählt, wechselte 2013 zum HSV, konnte dort aber nie richtig Fuß fassen und wurde an die Zweitligisten Kaiserslautern und Düsseldorf ausgeliehen, bevor er vergangenen Sommer von Hoffenheim gekauft wurde.

Zwar gehörte er zu Deutschlands Kader bei der U-21-Europameisterschaft 2015, kam dort aber nicht zum Einsatz. Für die A-Nationalmannschaft ist er nun zum ersten Mal nominiert. "Kerem hat sich in seinem ersten kompletten Jahr in der Bundesliga weiterentwickelt und die Erwartungen, die wir an ihn hatten, übertroffen", sagte TSG-Sportdirektor Alexander Rosen: "Wir glauben, dass noch größeres Potenzial in ihm steckt. Dass er nun erstmalig für die deutsche Nationalmannschaft berufen wurde, ist eine Auszeichnung seiner und unserer Arbeit."