Der 26-jährige Leonardo Valencia hat sich zu einem offensiven Mittelfeldspieler entwickelt, der sowohl auf dem Flügel, in der Zentrale oder als hängende Spitze agieren kann und stets einen Weg zum Tor findet.

Er ragte beim China Cup im vergangenen Januar heraus, als Chile den Titel gewann und Valencia eine Leistung ablieferte, die Juan Pizzi überzeugte. Der Coach setzte ihn auf die Kaderliste für den Konföderationen-Pokal, um dort Erfahrung zu sammeln.

Pizzi hat schon lange ein Auge auf Valencia geworfen, den er in der Qualifikationspartie für Russland 2018 gegen Ecuador in La Roja debütieren ließ.

Leo wurde bei Universidad de Chile ausgebildet, begann seine Profikarriere aber 2008 bei Deportes Melipilla. Anschließend überzeugte er bei Union La Calera mit guten Leistungen, bevor er sich in der Saison 2014/15 bei Palestino etablierte.

Später trug er auf Leihbasis ausgerechnet bei Universidad de Chile, wo er 2012 gehen musste, zum Gewinn von zwei Titeln bei. Er kehrte zu Palestino zurück, wo er sich mit seinen Leistungen für die Nationalmannschaft empfahl.