Enzo Roco Roco – das ist kein Schreibfehler, sondern der Doppelname, den er seit 2014 führt. Zuvor war er als Enzo Andía Roco bekannt, änderte den Namen dann jedoch zu Ehren seiner Mutter und seines Großvaters.

Der Innenverteidiger, der bei Universidad Católica ausgebildet wurde und dort mit 18 Jahren sein Debüt in der ersten Mannschaft gab, erhielt alsbald den Spitznamen Patrón (der Chef).

Der Mann mit der imposanten Statur ist kopfballstark und damit in beiden Strafräumen wertvoll. Außerdem überzeugt er beim Abfangen von Pässen und bei der Spieleröffnung.

Diese Qualitäten zeigte er als Kapitän der U-20-Auswahl bei der Südamerikameisterschaft 2009 sowie auf Vereinsebene in den Reihen von UC, FC Elche, Espanyol Barcelona und Cruz Azul.

Seinen Einstand in der A-Nationalmannschaft gab er 2012 unter Claudio Borghi anlässlich eines Freundschaftsspiels. In der Folge wurde er jedoch nur sporadisch nominiert.

Ähnlich war es unter Jorge Sampaoli, der ihn im Vorfeld der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014 in den Kader aufnahm, ihn jedoch anschließend nicht für das Turnier nominierte. Auch bei der Copa América 2015 war er nicht dabei.

Sampaolis Nachfolger Juan Pizzi nominierte ihn dann jedoch für die Copa América Centenario 2016, wo er in zwei Spielen zum Einsatz kam. Seither kämpft er um einen Stammplatz in der Abwehr.