Was für eine Karriere, seit Vincent Aboubakar nach einer vielversprechenden Saison bei Cotonsport Garoua im Alter von gerade 18 Jahren in den 23er-Kader von Paul Le Guen für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010 berufen wurde! In Südafrika hinterließ er mit zwei starken und mutigen Auftritten einen bleibenden Eindruck. In der Folge schaffte er den Sprung nach Europa, wo er bei Valenciennes unterschrieb und sich drei Jahre lang weiterentwickelte. 

Nach seinem Wechsel zum FC Lorient fügte Aboubakar seinen Qualitäten als schneller und mannschaftsdienlicher Stürmer die Effizienz hinzu. Seine erste Saison in der Bretagne beendete er als Vize-Torschützenkönig der Ligue 1. Seine Premiere auf der weltweiten Bühne in Brasilien 2014 sollte ihn noch weiter voranbringen, doch leider scheiterte das Team nach drei Niederlagen sang- und klanglos in der Gruppenphase. Er fing sich schnell wieder und unterschrieb beim FC Porto, wo er unter anderem in der UEFA Champions League brillierte. 

Dennoch entschied er sich im Sommer 2016 auf der Suche nach mehr Einsatzzeit zu einem Wechsel auf Leihbasis zu Beşiktaş. Den Höhepunkt seiner Karriere erlebte er beim Afrika-Cup 2017, als er in der letzten Minute des Endspiels gegen Ägypten den Siegtreffer erzielte: ein spektakulärer Lupfer über seinen Verteidiger mit anschließender Direktabnahme.