Wenn man Mauricio Isla nach seiner Position fragt, gibt er das rechte Mittelfeld an. Er ist jedoch auch als rechter Verteidiger, zentraler oder defensiver Mittelfeldspieler einsetzbar.

Wo auch immer er zum Einsatz kommt, nutzt er seine offensive Einstellung und seine Schnelligkeit auch für Defensivaufgaben.

Isla kam im Alter von elf Jahren als Stürmer zu Universidad Católica und wurde später in der Nachwuchsabteilung des Klubs als Libero eingesetzt. Da es für ihn im Angriff keinen Platz gab, wechselte er in die Hintermannschaft und hatte Erfolg. Im Juniorenbereich wusste er bei der FIFA U-20-Weltmeisterschaft Kanada 2007 zu beeindrucken.

Nach dem dritten Platz auf der Weltbühne gab er sein Debüt in der A-Nationalmannschaft und wechselte nach Italien zu Udinese Calcio. Er beschloss, die Nationalmannschaft eine Weile ruhen zu lassen, um in Italien Fuß zu fassen, doch Marcelo Bielsa bewirkte eine Einstellungsänderung und holte ihn für die Mission Südafrika 2010 wieder ins Boot. Dort war er Stammspieler.

Auch in Jorge Sampaolis Amtszeit spielte er eine Schlüsselrolle und war in der Qualifikation für Brasilien 2014 der Spieler mit den zweitmeisten Spielminuten.

Dann stand er sowohl bei der WM als auch bei der Copa América 2015 bei jedem Spiel auf dem Platz und steuerte ein Tor zum historischen Titelgewinn bei.

Auch Juan Pizzi sprach ihm das Vertrauen aus. Isla spielte eine Schlüsselrolle beim Titelgewinn in der Copa América Centenario und ist in allen 14 Partien der Qualifikation für Russland 2018 zum Einsatz gekommen, immer als Außenverteidiger.