FIFA Konföderationen-Pokal

Alle Dopingtests beim FIFA Konföderationen-Pokal negativ

(FIFA.com)
A labratory technician works at the Doping Control Laboratory
© Getty Images

Wie die Analyse ergeben hat, waren alle für den FIFA Konföderationen-Pokal Russland 2017 durchgeführten Dopingkontrollen negativ.

Für Russland 2017 hat die FIFA das bislang grösste Anti-Doping-Programm für einen FIFA Konföderationen-Pokal durchgeführt, einschliesslich Blut- und Urintests vor dem und während des Turniers. Alle Spieler, die am Turnier teilnahmen, wurden unangekündigten Blut- und Urinkontrollen unterzogen. Nach jedem der insgesamt 16 Spiele wurden zudem zusätzlich zwei Spieler pro Team von einem FIFA-Dopingkontrolleur kontrolliert.

Insgesamt wurden 379 Tests durchgeführt und 854 Proben entnommen (362 Urin-, 248 Serums- und 244 Blutproben), wobei die Kontrollen vor dem Turnier zum Teil in Zusammenarbeit mit den Konföderationen und den nationalen Anti-Doping-Organisationen erfolgten. 239 Tests wurden direkt von der FIFA durchgeführt, 175 davon vor dem Turnier und 64 während des Turniers.

Alle entnommenen Proben wurden in WADA-akkreditierten Labors analysiert, die meisten davon – vor allem die während des Turniers gesammelten Proben – im Labor in Lausanne (Schweiz).

Die Ergebnisse der einzelnen Tests wurden zusammen mit den Befunden von früheren FIFA-Wettbewerben und anderen internationalen Wettbewerben wie der UEFA Champions League und nationalen Wettbewerben darüber hinaus in die biologischen Pässe der Spieler eingetragen. Die Athlete Passport Management Unit (APMU) hat die Daten aller teilnehmenden Spieler ausgewertet und dabei keinerlei Abweichungen festgestellt, die auf einen Missbrauch leistungsfördernder Wirkstoffe hinweisen könnten.

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