Der FIFA Konföderationen-Pokal 2013 fand in Gastgeber Brasilien einen würdigen Sieger. FIFA.com hat für Sie die besten Zitate des Turniers zusammengestellt. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen! 

"Ich bin nach Tahiti gegangen, um dort Fussball zu spielen und davon zu leben. Aber ich erkannte, dass sich alles noch auf Amateurniveau abspielt und habe daher angefangen, als Reiseleiter zu arbeiten. Das Unternehmen, für das ich arbeite, weiß natürlich, dass ich Fussballer bin. Wenn also eine wichtige Persönlichkeit aus der Welt des Fussballs kommt, dann übernehme ich die Begrüßung und Betreuung. Auf diese Weise habe ich schon Mourinho, Cassano, Buffon und Ronaldo kennen gelernt, und 2007 auch Torres. Ich bin zum Flughafen gefahren, um Torres und seine Frau Olalla abzuholen. Von dort sind sie weiter nach Bora Bora. Eigentlich sollten sie nach Papeete zurückkehren, doch dann musste Torres sehr schnell abreisen, um seinen Vertrag in Liverpool zu unterschreiben. Nach dem Spiel zwischen Tahiti und Spanien bin ich zur spanischen Kabine gegangen und habe Vicente Del Bosque gebeten, mich mit Torres sprechen zu lassen. Er wusste, dass ich da war und hat mich auch erkannt! Ich war sehr glücklich darüber und wir haben die Trikots getauscht."
Efrain Araneda, Tahitis in Chile geborener Reservespieler nach der Partie gegen Spanien

"Ich kann sagen, dass mir die japanische Küche am besten gefällt. Es ist die beste der Welt! Und auch die jungen Mädchen sind hübscher, kleiner und schlanker. Halt, das hätte ich so nicht sagen sollen! Denn auch die niederländischen Mädchen sind äußerst hübsch!"
Mike Havenaar, der in seiner niederländischen Familie in Japan aufwuchs, zu einigen Unterschieden zwischen den beiden Ländern

"Andres ist aus einer anderen Welt. Oft sieht es so aus, als würde er gegen Kinder spielen – so leicht kommt er an seinen Gegnern vorbei. Wenn Iniesta im gegnerischen Team ist, hat man es nicht leicht. Er macht es dir wirklich schwer. Wenn man ihm auch nur einen Zentimeter Raum lässt, kann er so ziemlich alles anstellen. Aber wenn er dein Teamkamerad ist, dann kannst du zuschauen und genießen, wie er unglaubliche Dinge macht und sie ganz leicht aussehen lässt. Erst vor ein paar Tagen habe ich zu Valdes gesagt, dass ich gern einmal für ein einziges Spiel Iniesta wäre. Er ist einfach unglaublich."
Javi Martinez

"Die Leidenschaft ist im Fussball sehr viel intensiver. Das glaube ich tatsächlich. Wenn man hier am Stadion ist und sieht, wie die Fans hierher strömen, dann merkt man schnell, was das für sie bedeutet. Sie wollen zeigen, dass sie hier sind, um ihr Team zu vertreten – und in diesem Fall ihr Land. Das sieht man in der NBA nur manchmal, etwa in den Playoffs oder den Finalrunden. Im Fussball ist das anders. Er ist für viele eine wahre Religion. Da ich in Italien aufgewachsen bin, konnte ich mich sehr früh mit eigenen Augen davon überzeugen, wie intensiv diese Leidenschaft gelebt wird. Und eines ist ganz klar: Es unterscheidet sich von allem anderen."
Kobe Bryant, legendärer NBA-Spieler, zu der verschiedenen Atmosphäre bei Fussball- und Basketballspielen

"Am Ende muss wohl noch Prandelli gegen Del Bosque antreten!"
Mikael Sylvestre, nachdem Italiener und Spanier im Elfmeterschießen ihre ersten fünf Schüsse alle verwandelt hatten

"Das Spiel lief ab wie dieser Film von Woody Allen, Match Point, in dem alles davon abhängt, auf welche Seite der Ball fällt: Die letzte Chance von Cavani, bei der Julio César vollkommen chancenlos war, wurde knapp vergeben. Dadurch war unser Schicksal besiegelt."
Oscar Tabarez nach der 1:2-Niederlage Uruguays gegen Brasilien

"Bernard! Fred! Hulk! Was ist bloß aus den glanzvollen Namen im brasilianischen Fussball geworden?"
Gary Lineker, der sich an WM-Turniere erinnert, als auf Seiten der Brasilianer Spieler mit so exotischen Namen wie Bismarck, Josimar, Socrates und Zico standen, über zwei traditionelle englische Namen und den einer Comicfigur im Team von Luiz Felipe Scolari

"Ich war tief bewegt und hatte Tränen in den Augen. Normalerweise schauen wir bei den großen Wettbewerben nur am Fernseher zu. Aber heute haben wir aktiv mitgemischt. Ganz Tahiti hat zugesehen. Unser Präsident hat uns eine Botschaft geschickt und wegen des Spiels eine Kabinettssitzung unterbrochen."
Eddy Etaeta beschreibt gegenüber FIFA.com seine Gefühle, als vor dem Spiel gegen Nigeria die Nationalhymne von Turnierdebütant Tahiti gespielt wurde

"Ich stehe unter großem Druck seitens der Medien, aber Sie brauchen sich keine Sorgen um mich zu machen: Ich verstehe kein Japanisch und lese daher auch nicht die Zeitungen."
Alberto Zaccheroni

"Ich bin nicht zum Elfmeter angetreten, weil ich ehrlich gesagt kein gutes Gefühl hatte. Daher habe ich zu Bonucci gesagt, 'Leonardo, Du gehst', denn ich war sicher, dass er treffen würde. Leider ist das Elfmeterschießen aber immer ein Lotteriespiel."
Emanuele Giaccherini verrät, dass eigentlich er den siebten Elfmeter für Italien schießen sollte und erläutert beneidenswert ehrlich, warum er nicht antrat