Wenige Stunden vor dem Anpfiff der ersten Partie beim FIFA Konföderationen-Pokal Brasilien 2013 fasst FIFA.com die besten Zitate rund um das Festival der Meister zusammen.

"Dank dieses Turniers wurde Saudiarabiens Fussball weltweit bekannt. Auch wenn im Vorfeld kaum jemand mit uns gerechnet hatte, nach unserem ersten 3:0-Auftaktsieg über die USA waren wir plötzlich in aller Munde."
Sami Al Jaber (legendärer Ex-Nationalspieler Saudiarabiens, über die Turnierauflagen 1992, 1995 und 1997. Die ersten beiden Auflagen wurden dabei unter der Bezeichnung "King Fahd Cup" in Saudiarabien ausgetragen.)

"Wenn ich das Zusammenspiel meiner Teamkollegen sah, habe ich großes Vergnügen empfunden. Und ich sagte mir, dass die Mannschaft, die gegen uns gewinnen will, vor einer sehr hohen Hürde stehen würde."
Sergio Goycochea (Argentiniens Torhüter während des Turniers 1992 in Saudiarabien, bei dem seine Mannschaft Turniersieger wurde)

"Ungewöhnlich war, dass damals alle teilnehmenden Mannschaften in Riyadh im gleichen Hotel wohnten. So kam es, dass sich die Akteure zwischen den einzelnen Spielen darüber unterhielten. Das war eine sehr eigenartige Atmosphäre."
Brian Laudrup (im Rückblick auf das Turnier 1995, das er mit Dänemark gewann)

"Bei diesem Turnier waren wir als Mannschaft enger zusammengeschweißt als je zuvor. Wir haben uns sogar alle den Kopf rasieren lassen!"
Ronaldo (über den Triumph der Seleção beim FIFA Konföderationen-Pokal 1997)

"Im Finale haben uns die Brasilianer förmlich ausgetanzt. Sie haben ein echtes Spektakel geboten."
Harry Kewell (australischer Nationalstürmer, über die Niederlage seiner Mannschaft im Finale 1997 gegen Brasilien)

"Noch bevor wir den Rasen des Azteken-Stadions betraten, hörten wir einen ohrenbetäubenden Lärm. Es war so laut, dass man im Stadiontunnel sein eigenes Wort nicht verstand. Und als wir dann auf dem Platz waren, konnten wir diese unglaubliche Atmosphäre, die für uns unvorstellbar war, hautnah spüren."
John Harkes (Ex-Nationalspieler und Mittelfeldakteur der USA, über das Halbfinalspiel seines Teams in Mexiko 1999 gegen El Tri)

"Es war das erste Mal, dass wir auf heimischen Territorium die Gelegenheit hatten, uns mit solch unglaublich starken Mannschaften zu messen. Unsere Fans waren super und haben uns mit ihrer Begeisterung regelrecht angesteckt. Das hat uns enorm motiviert."
Hidetoshi Nakata (japanischer Ex-Nationalspieler, über das im eigenen Land ausgetragene Turnier 2001)

"Wie soll man sich so etwas erklären? Erst gewinnen wir unser Auftaktspiel gegen Brasilien, dann verliert Marc-Vivien Foé auf derart tragische Weise sein Leben. Ich bin schon viele Jahre im Fussball tätig, aber so etwas habe ich noch nie erleben müssen. Nach dem Spiel war ich außerstande, meinen Spielern zu helfen, weil ich selbst Hilfe brauchte."
Winfried Schäfer (Trainer Kameruns, zum plötzlichen Tod von Marc Vivien Foé in Frankreich 2003)

"Wir werden sie schlagen, davon bin ich überzeugt. Und zwar bei der Weltmeisterschaft."
Oliver Kahn über Argentinien und Brasilien, denen die DFB-Elf 2005 in Deutschland den Vortritt lassen musste)

"Das wird natürlich ein ganz besonderes Spiel. Denn es handelt sich schließlich um das Finale, in dem unser Gegner obendrein Argentinien heißt!"
Zé Roberto (am Tag vor dem Finale 2005 in Deutschland 2005, das die Seleção dann für sich entschied)

"Das ist nur eine Art Betriebsunfall. So ist es halt im Fussball. Deshalb sollte man meiner Mannschaft keine Vorwürfe machen. Denn diesem Team gehört die Zukunft. Wir sind mit uns im Reinen und können daher selbst mit dieser Niederlage leben."
Vicente Del Bosque (Trainer Spaniens, nachdem seine Mannschaft im Halbfinale von Südafrika 2009 gegen die USA ausgeschieden war und bevor er mit Spanien sowohl bei der FIFA WM 2010 wie auch bei der UEFA EURO 2012 den Titel holte)

"Ich hatte geglaubt, in meinem Leben schon alles gesehen zu haben. Doch weit gefehlt! Meine Spieler und ich selbst sind mächtig stolz, dass wir das Glück hatten, ihm einmal so nahe zu sein."
Joel Santana (brasilianischer Trainer der "Bafana Bafana", nachdem Nelson Mandela während des Turniers 2009 in Südafrika das gastgebende Team besucht hatte)

"Ich bin sehr, sehr, sehr glücklich…"
Bora Milutinovic (Trainer Iraks, nach der knappen 0:1-Niederlage seiner Mannschaft gegen Spanien in Südafrika 2009)

"Wir reisen nach Brasilien, um dort unser Land zu vertreten und ein gutes Turnier zu spielen. Und nicht etwa, um uns mit Sergio Ramos, David Villa oder Diego Forlán fotografieren zu lassen."
Marama Vahirua (Stürmer, Tahiti)

"Wir haben vor, den FIFA Konföderationen-Pokal zu gewinnen. Wir wollen der Welt zeigen, aus welchem Holz wir geschnitzt sind. Ich persönlich wünsche mir, dass den Leuten der Name Nagatomo einfällt, wenn von Linksverteidigern von Weltklasse-Niveau die Rede ist."
Yuto Nagatomo (Linksverteidiger der japanischen Nationalmannschaft, im Vorfeld von Brasilien 2013)

"Brasilien hat schon außerhalb seines Territoriums stets unter dem Zwang gestanden, zu gewinnen. Wie es damit steht, wenn es vor heimischem Publikum spielt, kann sich jeder selbst ausmalen…"
Cafu (brasilianischer Ex-Nationalspieler, zum bevorstehenden Turnier in Brasilien)