FIFA Konföderationen-Pokal 2017

Vorschau: Portugal - Chile

(FIFA.com)
Martin Rodriguez of Chile celebrates scoring his sides first goal
© Getty Images
  • Turnierdebütanten streben Finalteilnahme am 2. Juli an
  • Pepe ist aufgrund einer Gelbsperre nicht dabei
  • Portugal und Chile bislang mit den wenigsten Gegentreffern

Der Europameister und der zweimalige Südamerikameister treffen am Mittwoch, 21.00 Uhr (Ortszeit) in der Kasan-Arena aufeinander. Auf dem Spiel steht das erste Ticket für das Endspiel des FIFA Konföderationen-Pokals Russland 2017.

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Analyse Team-Reporter FIFA.com
Marco Monteiro, Team-Reporter Portugal
Portugal kehrt in das Stadion zurück, in dem das Team sein Auftaktspiel gegen Mexiko bestritten hat (2:2). Chile hat gegen Australien ein physisch sehr anstrengendes Spiel hinter sich, und die Portugiesen hoffen nun darauf, dass die üblicherweise sehr explosiven Chilenen etwas weniger energiegeladen auftreten werden. Das Team von Fernando Santos hatte einen Tag länger Pause, doch der Trainer hat gegen Neuseeland keine seiner Offensivkräfte geschont. Das könnte sich möglicherweise rächen. Schließlich haben Cristiano Ronaldo, João Moutinho, André Gomes, Bernardo Silva und Co. eine lange Saison hinter sich. Außerdem ist Pepe ist aufgrund einer Gelbsperre nicht dabei. Welches Team sie auch immer gegen die Roja aufbieten, es wird entscheidend sein, den Chilenen nicht zu viel Respekt entgegenzubringen, ihr Kombinationsspiel zu unterbinden und sie nicht zu ihrem Rhythmus kommen zu lassen.

Diego Zandrino, Team-Reporter Chile
In gewisser Weise haben die Chilenen ihr Leistungstief bereits vor dem Halbfinale gehabt, und das könnte unter Umständen auch positiv sein. Sie werden aufmerksamer denn je sein und bemüht, die Fehler zu korrigieren, die in der letzten Partie zu Ballverlusten und mangelndem Spielfluss geführt haben. Außerdem dürfte es entscheidend sein, ob sich die Schlüsselspieler rechtzeitig zum Halbfinale gegen die Portugiesen von den physischen Strapazen erholen können. Portugal dürfte sicherlich eine größere Herausforderung darstellen als die bisherigen Gegner. Die Spieler der *Roja *mögen vielleicht schwere Beine haben, doch mental ist das Team auf jeden Fall auf der Höhe und in der Lage, es mit diesem Gegner aufzunehmen.

*Was man wissen muss
*

1 Portugal und Chile haben sich bereits drei Mal gegenübergestanden, doch der Roja ist noch kein einziger Sieg gegen die Europäer gelungen. Die Statistik weist zwei Siege für Portugal und ein Remis aus.

2 Mit zwei Toren und einer Vorlage führt Cristiano Ronaldo die Torjägerliste des Wettbewerbs an. Außerdem verfügt Portugal gemeinsam mit Deutschland über den besten Angriff des Turniers. Chile hat hingegen von allen vier Mannschaften, die noch im Wettbewerb sind, die wenigsten Tore erzielt, jedoch gemeinsam mit der Seleção das Quinas auch die wenigsten Treffer kassiert (zwei).

3 Der portugiesische Nationalspieler Luis Miguel Afonso Fernandes, bekannt unter dem Spitznamen Pizzi, gestand, dass er anlässlich der Partie gern den chilenischen Nationaltrainer Juan Antonio Pizzi begrüßen würde und offenbarte uns den Grund dafür: "Als ich ein Kind war, spielte er für Barcelona und befand sich in absoluter Hochform. Da ich auch viele Tore erzielte, hat man begonnen, mich Pizzi zu nennen. Ich würde ihn gern begrüßen, aber im Finale soll dann bitte der portugiesische Pizzi stehen."

Mögliche Aufstellungen:
Portugal: Rui Patrício; Raphael Guerreiro, Bruno Alves, José Fonte, Cedric; André Gomes, William Carvalho, Adrien Silva, Gelson Martins, Cristiano Ronaldo, Nani 

Chile: Claudio Bravo; Mauricio Isla, Gary Medel, Gonzalo Jara, Jean Beausejour; Pablo Hernández, Marcelo Díaz, Charles Aránguiz, Arturo Vidal; Eduardo Vargas und Alexis Sánchez

Wo man die Spiele sehen kann

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