FIFA Klub-Weltmeisterschaft Japan 2008

FIFA Klub-Weltmeisterschaft Japan 2008

11 Dezember - 21 Dezember

FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2008

United will ein Denkmal

Manchester United's head coach Sir Alex Ferguson and midfielder Darren Fletcher at a press conference in Yokohama on 16 December 2008
© Foto-net

Der internationalen Presse bei Manchester Uniteds erster Pressekonferenz im Rahmen der FIFA Klub-Weltmeisterschaft Japan 2008 sagte Trainer Sir Alex Ferguson, dass ein Turniersieg den legendären Status des englischen Spitzenklubs weiter untermauern würde.

Zwar haben die Red Devils 1999 den Interkontinental-Pokal gewonnen, der Triumph bei der reformierten und ausgeweiteten FIFA Klub-Weltmeisterschaft mit Vereinsvertretern aller Konföderationen fehlt dem englischen Meister allerdings noch. Und das, obwohl Trainerfuchs Ferguson glaubt, ein Sieg in Japan werde in den kommenden Jahren genauso hoch bewertet wie Meisterschaften und Europapokale.

"Dieses Turnier kann einen großen Prestigegewinn bedeuten", so Ferguson. "Deshalb sind wir hier, und deshalb wollen wir gewinnen. Immerhin könnten wir dann in 30 Jahren zurückblicken und sagen: Manchester United war Weltmeister 2008. Das sind die Ansprüche in diesem Verein, und deshalb ist es wichtig für uns, dieses Turnier zu gewinnen."

Ferguson, der von sich selbst sagt, seine wichtigste Qualität als Trainer sei ohne Zweifel die Erfahrung, wünscht sich sogar, jedes Jahr an einer FIFA Klub-Weltmeisterschaft teilnehmen zu können - zumal das Turnier seiner Meinung nach durch die Teilnahme aller sechs Kontinentalmeister deutlich aufgewertet worden ist.

"Gegen höchst unterschiedliche Gegner zu spielen, ist für sich genommen sicher schon mal nicht schlecht für uns, aber der große Anreiz besteht natürlich darin, Klub-Weltmeister zu werden", so Ferguson weiter. "Die Klub-Weltmeisterschaft können wir nämlich schon im Dezember gewinnen, nicht aber die Premier League."

"Wir sind als Gewinner der europäischen Königsklasse hier dabei, und wenn es nach mir geht, sind wir das auch im kommenden Jahr in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das Turnier ist ausgeweitet worden, aber das spiegelt letztlich nur wieder, dass andere Länder fussballerisch zugelegt haben. Wir haben [als Mannschaft aus Europa] wie die Südamerikaner ein Spiel mehr im Vergleich zum alten Wettbewerbsformat, aber das macht es noch prestigeträchtiger."

Schlafmangel kein Thema
Neben seinem Trainer saß der schottische Nationalspieler Darren Fletcher, der trotz des elfeinhalbstündigen Fluges vor kaum einem Tag gut erholt wirkte.

Der Mittelfeldspieler räumte ein, dass Gamba mit Blick auf die Vorbereitung auf das Halbfinale am Donnerstag möglicherweise im Vorteil sei, glaubt aber, dass seine Mannschaft Wille und Qualität genug für den Finaleinzug hat.

"Wir werden uns so gewissenhaft wie möglich auf das Spiel vorbereiten", so Fletcher. "Natürlich macht sich der Schlafmangel bemerkbar. Das würde wohl jedem unabhängig vom Beruf so gehen. Das wird uns beeinträchtigen, aber das ist Teil der Herausforderung."

"Wir haben nur ein paar Tage zum Akklimatisieren, und in dieser Hinsicht hat Gamba einen großen Vorteil. Hier muss der Geist über den Körper herrschen. Wir müssen den Schlafmangel einfach aus den Köpfen verdrängen, uns auf unser Spiel konzentrieren, und dann kommen wir hoffentlich über die Runden."

"Schließlich sind wir Profis, und die Jungs halten sich an die Vorgaben unserer Mediziner, um mit dem Zeitunterschied zurecht zu kommen. Letzte Nacht sind wir zum Beispiel bis zwei Uhr aufgeblieben und haben uns dann heute Morgen wieder ganz früh wecken lassen. Die medizinische Abteilung hat ihre Hausaufgeben gemacht, und sie bekommen uns bis zum Spiel schon hin."

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