FIFA Klub-Weltmeisterschaft Marokko 2013

11 Dezember - 21 Dezember

FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2013

Neuer: Qualität setzt sich durch

© Getty Images

Der FC Bayern München hat die FIFA Klub-Weltmeisterschaft Marokko 2013 gewonnen. Im Finale in Marrakesch wurde der Gastgeber Raja Casablanca mit 2:0 besiegt. Auch im zweiten Spiel konnte Manuel Neuer im Tor des FC Bayern somit ohne Gegentor bleiben.

Der deutsche Nationaltorwart ist der große Rückhalt seiner Mannschaft. Dank seiner starken Defensive um die Innenverteidiger Jerome Boateng, Dante oder auch Daniel van Buyten wird er zwar nicht oft geprüft, wenn er aber gebraucht wird, dann ist er da.

So wie auch im Endspiel, als er mehrmals alleine gegen einen gegnerischen Spieler parieren musste. Aber weder Mouhssine Iajour per Kopf aus kurzer Distanz, noch Vivien Mabide, der plötzlich alleine vor dem 27-Jährigen stand, konnten ihn überwinden. "Dafür bin ich da, dass wir die Null halten", sagte er nach dem Abpfiff im Interview mit FIFA.com.

Auch für den gebürtigen Gelsenkirchener ging mit dem Finale ein äußerst erfolgreiches Jahr 2013 zu Ende. FIFA.com sprach mit ihm noch vor seinem Urlaub über das Finale, eine besondere Kopfbedeckung und die nächste FIFA Fussball-Weltmeisterschaft.

Manuel, Sie sind FIFA Klub-Weltmeister, wie fühlt sich das an?
Sehr gut, wir haben uns sehr gefreut, das Ding endlich für Bayern geholt zu haben. Es war das letzte Spiel des Jahres, und wir sind sehr froh, dass wir noch einmal erfolgreich waren. Wir haben alles erreicht in diesem Jahr, und das wird man auch nie vergessen.

Wie fanden Sie die Atmosphäre im Stadion?
Super. Es war sehr gut, dass wir gegen Raja gespielt haben. Sie haben eine Menge Leute mitgebracht, und es war fast ausverkauft. Das war ein wirkliches Endspiel.

Wie war Ihr Eindruck von Raja Casablanca?
Ich denke, dadurch, dass wir früh in Führung gegangen sind, war es sehr schwer für sie. Wir konnten dann den Ball gut in den eigenen Reihen halten, haben kaum Fehlpässe gespielt und auch in der ersten Halbzeit kaum Chancen zugelassen. Dadurch hatten sie es sehr schwer, sie haben aber nie aufgegeben. In der zweiten Hälfte haben wir es solide runtergespielt und verdient gewonnen.

Waren Sie überrascht, dass sie im zweiten Durchgang doch etwas mehr zu tun hatten?
Dafür bin ich da, dass wir die Null halten. Diese paar Situationen waren unnötig, aber wir haben es geschafft, kein Tor zuzulassen. Es ist natürlich noch schöner, wenn man ohne Gegentor gewinnt.

Sie hatten nach der Pokalübergabe einen weißen, marokkanischen Hut auf. Wo hatten Sie den her?
Der war von einem gemeinsamen Freund von Rafinha und mir. Er ist aus Brasilien und extra als Glücksbringer hier nach Marokko angereist. Er hat den Hut auf dem Basar gekauft und ihn mir dann zugeworfen, da habe ich ihn aufgesetzt. Den bekommt er nachher aber wieder, das ist sein Souvenir. 

Das war der eine WM-Titel, folgt der nächste 2014 in Brasilien?
Wir wünschen uns natürlich, dass wir dort auch erfolgreich spielen werden. Es ist nicht einfach, die Südamerikaner sind Mitfavoriten. Man braucht da sicherlich dann auch etwas Glück. Aber normalerweise setzt sich die Qualität durch.

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