FIFA Klub-Weltmeisterschaft Katar 2019™

FIFA Klub-Weltmeisterschaft Katar 2019™

11 Dezember - 21 Dezember

FIFA Klub-WM 2019

Die Augen der Fussballwelt auf Doha

Naby Keita of Liverpool celebrates with teammates after scoring his team's first goal
© Getty Images
  • Die Entscheidung bei der FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2019 steht bevor
  • Liverpool und Flamengo stehen sich im mit Spannung erwarteten Finale in Doha gegenüber
  • Monterrey und Al Hilal spielen um Platz drei

Am Samstag geht die FIFA Klub-Weltmeisterschaft Katar 2019™ mit dem Finale zwischen dem FC Liverpool und Flamengo Rio de Janeiro zu Ende. Der Gewinner der UEFA Champions League setzte sich im spannenden Halbfinale knapp gegen den mexikanischen Vertreter Monterrey durch. Copa-Libertadores-Gewinner Flamengo buchte seinen Platz im Finale mit einem Sieg nach Rückstand gegen Al Hilal. Die Partie zwischen dem europäischen und dem südamerikanischen Vertreter zieht am Samstagabend alle Augen auf sich.

Vor dem Finale wird im selben Stadion das Spiel um Platz drei zwischen Al Hilal aus Saudiarabien und Monterrey aus Mexiko ausgetragen. Auch diese Partie dürfte sehr interessant werden. Schließlich hatte das Team von Al Hilal gegen ES Tunis eine herausragende Leistung gezeigt und auch in der ersten Halbzeit des Halbfinales gegen Flamengo geglänzt. Die Mexikaner indes zeigten ihre Stärke im Halbfinale gegen den FC Liverpool, dem sie sich erst in der Nachspielzeit geschlagen geben mussten.

Die Spiele

Spiel um Platz drei

Monterrey - Al Hilal

21. Dezember, Khalifa International Stadium, 17:30 Uhr (Ortszeit)

Finale

Liverpool - Flamengo

21. Dezember, Khalifa International Stadium, 20:30 Uhr (Ortszeit)

Gut zu wissen

Neuauflage des Finales von 1981

Es ist nicht das erste Aufeinandertreffen von Liverpool und Flamengo als Vertreter ihres jeweiligen Kontinents. Schon im Endspiel des Interkontinental-Pokals 1981 waren die beiden Teams gegeneinander angetreten. Damals setzte sich Fla vor 62.000 Fans im Nationalstadion in Tokio mit 3:0 gegen den englischen Traditionsklub durch. Somit wäre ein Sieg aus Sicht der Reds ganz besonders süß. Er würde nicht nur eine gelungene Revanche für die Niederlage von 1981 bedeuten, sondern dem Team gleichzeitig den ersten Titelgewinn bei einer FIFA Klub-Weltmeisterschaft bescheren. Denn auch das Finale von 2005 verlor der FC Liverpool gegen einen brasilianischen Gegner, nämlich den FC São Paulo.

Vertrautes Rückgrat

Beide Klubs hoffen darauf, in Bestformation zum Finale antreten zu können. Bei Liverpool würde dies die Rückkehr von Roberto Firmino, Trent Alexander-Arnold und Sadio Mané in die Startelf bedeuten. Möglicherweise kann auch Virgil van Dijk ins Team zurückkehren, der seit der Ankunft in Doha nicht am Training teilnehmen konnte. Dies wäre sicher eine Stärkung der Abwehr der Reds, die in der Partie gegen Monterrey streckenweise nicht ganz sattelfest wirkte.

Spieler im Fokus

Rogelio Funes (Monterrey)

Funes ist ein überaus talentierter Stürmer alter Schule und treibt den gegnerischen Verteidigern wieder und wieder Sorgenfalten auf die Stirn. Man braucht nur die Liverpooler zu fragen, gegen die er sein zweites Tor in Katar erzielte, als er im Halbfinale goldrichtig stand und aus kurzer Distanz vollenden konnte. Es war bereits sein 100. Treffer für Monterrey. Man sollte ihn auf jeden Fall im Auge behalten, denn mit weiteren Toren im Spiel um Platz drei könnte er auch noch das Rennen um die Torjägerkrone gewinnen.

Bruno Henrique (Flamengo Rio de Janeiro)

Die Defensive Liverpools wird von der stark besetzten Angriffsreihe Flamengos ganz sicher enorm unter Druck gesetzt, insbesondere da sich Bruno Henrique derzeit in Topform befindet. Der Brasilianer traf in der zweiten Halbzeit der Partie gegen Al Hilal per Kopf und war zudem maßgeblich am dritten Tor beteiligt, als Ali Albulayhi unter Druck den Ball ins eigene Netz beförderte. Dank seiner Schnelligkeit und starken Technik kann sich Bruno Henrique häufig seiner Bewachung entziehen und gute Positionen besetzen. Wenn er dann angespielt wird, entfaltet er seine volle Torgefahr und nutzt nicht selten seine Kopfballstärke.

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