Klub-Weltmeisterschaft VAE 2010 FCWC

Klub-Weltmeisterschaft VAE 2010 FCWC

8 Dezember - 18 Dezember

FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2010

Blatter: "Ein großes Kompliment"

FIFA president Joseph S. Blatter speaks to the media
© Getty Images

FIFA-Präsident Joseph S. Blatter nahm am heutigen Vormittag im Vorfeld des Endspiels der FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2010 an einer großen Pressekonferenz im Zayed Sports City Stadium in Abu Dhabi teil. FIFA.com fasst einige der wichtigsten Themen zusammen.

Über die FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2010 und den Finalisten TP Mazembe Englebert *
*Morgen wird eine neue Seite in der Geschichte des Fussballs geschrieben, wenn erstmals ein afrikanisches Team im Finale der FIFA Klub-Weltmeisterschaft steht. Dass TP Mazembe in diesem Endspiel gegen den berühmten FC Internazionale Milano, den Gewinner der UEFA Champions League, antritt, ist ein wirklich großes Ereignis. Außerdem muss ich dem Fussballverband der Vereinigten Arabischen Emirate ein großes Lob und Kompliment für diese zweite Ausrichtung der FIFA Klub-Weltmeisterschaft aussprechen. Wie schon im vergangenen Jahr haben sie es sehr gut gemacht. Es gibt nichts zu kritisieren und wir können den örtlichen Veranstaltern angesichts der wunderbaren Gastfreundschaft und der erstklassigen Einrichtungen nur ein großes Kompliment aussprechen.

Über seinen Tipp zum Ausgang des Endspiels der FIFA Klub-Weltmeisterschaft*
*Diese Frage kann ich nicht anders beantworten als so: Die Mannschaft, die die meisten Tore schießt, gewinnt! Auf der einen Seite steht das Team von Inter Mailand mit seiner großen Erfahrung und so vielen Stars aus vielen verschiedenen Ländern. Auf der anderen Seite das Team von Mazembe, in dessen Startaufstellung zuletzt neun Spieler aus Kongo, einer aus Sambia und einer aus Kamerun standen. Ich bin sicher, dass beide Seiten guten Fussball mit vollem Einsatz spielen werden. Dann werden wir es ja sehen. Möge die bessere Mannschaft gewinnen.

Über die Rückkehr der FIFA Klub-Weltmeisterschaft nach Japan im Jahr 2011*
*Die Japaner sind absolute Organisationsprofis und haben schon alles ausgerichtet, die WM, die Olympischen Spiele, den Toyota Cup zwischen Teams aus Europa und Südamerika. Auch die FIFA Klub-Weltmeisterschaft haben sie zuvor schon auf perfekte Weise ausgerichtet. Nichtsdestoweniger haben die Organisatoren hier in den VAE die Messlatte sehr hoch gelegt und die Japaner sollten sich keinesfalls sagen 'Wir haben das schon gemacht und es wird leicht'. Doch Sie können Ihren Freunden in Japan versichern dass ich überzeugt bin, dass sie großartige Arbeit leisten werden.

Über die Möglichkeit, dass Katar weitere Länder in die Ausrichtung der FIFA WM 2022™ einbinden könnte *
*Nachdem ich gerade erst mehrere Länder in der Region besucht habe (Bahrain, Oman und Kuwait und natürlich Katar selbst) kann ich sagen, dass alle sehr glücklich und stolz sind, dass die WM in ihre Region, den Nahen Osten, kommt. Sie sind interessiert daran – ich würde sagen sogar etwas mehr als interessiert – Teil dieser Veranstaltung zu werden. Daneben kursiert rund um die Welt auch die von Franz Beckenbauer und Michel Platini geäußerte Idee, den Spielkalender 2022 so zu ändern, dass die WM-Spiele im Winter stattfinden. Zu beiden Fragen ist der aktuelle Stand der Vereinbarungen der, dass Katar die WM mit allen 64 Spielen ausrichten wird und dass die WM im Juni und Juli stattfinden wird. Natürlich kann man Änderungen vornehmen, doch alle entsprechenden Anfragen müssen vom Fussballverband von Katar kommen. Dann ist es Sache des FIFA-Exekutivkomitees, darüber zu entscheiden. Doch wenn Sie mich persönlich fragen, dann unterstütze ich definitiv die Idee, die WM 2022 im Winter auszurichten, wenn die klimatischen Bedingungen angemessen sind. Ich denke dabei nicht nur an die Fans sondern auch an die Spieler und ich denke, das sollte möglich sein. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.

Über die Vorbereitungen für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™
In Bezug auf 2014 ist es an der Zeit, ein bisschen aufs Tempo zu drücken, denn es sind noch drei Jahre und sechs Monate bis zum Turnier. Was die Stadien angeht wird gute Arbeit geleistet. In Fragen der Infrastruktur gibt es aber Zweifel. Aber ich erinnere mich noch gut daran, dass mir vor vier Jahren in Bezug auf Südafrika genau die gleiche Frage gestellt wurde: Was geschieht, wenn Stadien, Hotels und Flughäfen nicht fertig werden? Damals habe ich geantwortet, dass wir Plan B in einer Tasche und Plan C in der anderen Tasche haben, und dieses Mal ist es genauso: Plan B ist Brasilien und Plan C ist Brasilien. Sie werden es schaffen. Es ist einfach unvorstellbar, dass dieses so überaus fussballbegeisterte Land nicht alles in seiner Macht stehende tut, damit alles bereit ist. Wir haben Vertrauen und Zuversicht.

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