FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft Paraguay 2019

FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft Paraguay 2019

21 November - 1 Dezember

FIFA Beach-Soccer-WM 2019

Stilduelle und Torhüter im Blickpunkt

  • TSG zieht wertvolle Schlüsse aus der FIFA Beach-Soccer-WM 2019
  • Die unterschiedlichen Angriffsstile unter den interessantesten Analyseergebnissen
  • Rolle des Torhüters ist ein weiterer Aspekt

Die Technische Studiengruppe der FIFA (TSG) konnte viele wertvolle Schlüsse aus der FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft Paraguay 2019 ziehen, die sie wie üblich in einem umfassenden und detaillierten technischen Bericht zusammengefasst hat. Der Bericht ist bereits über FIFA.com abrufbar.

In Paraguay setzte sich die TSG aus folgenden Mitgliedern zusammen: Brent Rahim (Trinidad), Koordinator für die Beach-Soccer- und Futsal-Entwicklung bei der FIFA, Ramiro Amarelle (Spanien), ehemaliger spanischer Beach-Soccer-Nationalspieler, und Ross Ongaro (Kanada), Trainer und FIFA-Instruktor dieser Fussballvariante.

Unter den interessantesten Analyseergebnissen waren die unterschiedlichen Angriffsstile, die Weltmeister Portugal und Vizeweltmeister Italien anwandten, um die immer engagierter und körperbetonter agierenden Verteidigungslinien der Gegner zu überwinden.

Während die Portugiesen zu den wenigen Teams zählten, die das Spiel konsequent von hinten aufbauten und den Kampf um die Räume dank ihrer technisch versierten Spieler gewannen, versuchten die Italiener, den Ball so schnell wie möglich in die gegnerische Spielfeldhälfte zu befördern. Dabei waren es häufig die Torhüter, die schnelle Konter einleiteten und so die ungemein torgefährlichen Pivots mit Bällen fütterten.

Und die Rolle des Torhüters ist ein weiterer Aspekt, der im Bericht eingehend analysiert wird. Der Torwart gilt mittlerweile als wichtigster Spieler des Teams. Er bringt es auf mehr Ballberührungen als jeder andere und entscheidet oftmals über das Spielsystem und das Tempo der einzelnen Spielzüge.

In dem Bericht wird außerdem darauf eingegangen, wie die Trainer dem höheren Tempo und der steigenden Intensität des Spiels gerecht werden, indem sie durchschnittlich alle zwei bis drei Minuten Spielerwechsel vornehmen. Am aktivsten bei den Rotationen war Russland, das alle 90 Sekunden wechselte. Italien hatte mit Wechseln alle drei Minuten den niedrigsten Takt.

Im technischen Bericht wird darüber hinaus auf die große Bedeutung der Entwicklungsprogramme hingewiesen, die einen wichtigen Eckpfeiler für das Wachstum des Beach Soccer darstellen. Laden Sie den Bericht über diesen Link herunter.

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