FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft Paraguay 2019

FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft Paraguay 2019

21 November - 1 Dezember

FIFA Beach-Soccer-WM 2019

Sieben hoffnungsvolle Anwärter wollen Brasilien entthronen

Players walk out of the tunnel prior
© Getty Images
  • Bei der FIFA Beach-Soccer-WM Paraguay 2019 steht die Viertelfinalrunde an
  • Brasilien weiterhin Topfavorit
  • FIFA.com präsentiert die Vorschau auf die vier Partien

TAGESVORSCHAU – Bei der FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft Paraguay 2019 beginnt die entscheidende Phase. Die Hälfte der Teams ist bereits beim Packen und auf dem Weg zum Flughafen in Asuncion. Acht Mannschaften sind noch im Rennen und stehen vor ihren Viertelfinalpartien.

Titelverteidiger Brasilien ist weiterhin das Maß der Dinge. Mit ihren nahezu perfekten Auftritten in der Gruppenphase haben die Schützlinge von Trainer Gilberto Sousa gezeigt, dass sie fest entschlossen sind, sich nicht entthronen zu lassen.

Viertelfinale

Brasilien – Russland (16:15 Uhr Ortszeit)

Senegal – Portugal (17:50 Uhr Ortszeit)

Italien – Schweiz (19:25 Uhr Ortszeit)

Japan – Uruguay (21:00 Uhr Ortszeit)

Head coach Gilberto Sousa of Brazil helps team captain Bruno Xavier to put on the captains arm badge 
© Getty Images

Brasilien – Russland

Die Viertelfinalrunde beginnt mit dem einzigen Duell zweier Ex-Weltmeister. Titelverteidiger Brasilien stürmte unaufhaltsam durch die Gruppenphase und schloss diese mit einem Kantersieg mit zehn Toren Vorsprung gegen Nigeria ab. Die Russen hingegen mussten bei ihrem dramatischen 5:3-Sieg gegen Belarus bis zum Schluss alles geben, um den Sprung ins Viertelfinale zu schaffen. Die Frage ist nun, ob sich die Schützlinge von Trainer Mikhail Likhachev mental und physisch weit genug erholen können, um Brasilien auf Augenhöhe herausfordern zu können.

Portugal gather for a team huddle
© Getty Images

Senegal – Portugal

Nach der Enttäuschung über die denkbar knappe 7:8-Auftaktniederlage gegen Russland ließen die Senegalesen die Köpfe nicht hängen, sondern zeigten zwei starke Partien gegen Belarus (7:2) und die Vereinigten Arabischen Emirate (3:1). Besonders interessant dürfte werden, ob es Torjäger Mamour Diagne (schon sechs Tore in Paraguay) gelingt, Portugals erfahrenen Torhüter Andrade zu überwinden, der in der Partie gegen Oman gerade erst wieder sein Extraklasse bewiesen hat. Portugal setzt zu großen Stücken auf die Beweglichkeit und das Verständnis der Zwillinge Be und Leo Martins. Die Defensive der Senegalesen unter der Regie des imposanten Torhüters Al Seyni Ndiaye dürfte Einiges zu tun bekommen.

Gabriele Gori, Emmanuele Zurlo and Dario Ramacciotti of Italy sing their national 
© Getty Images

Italien – Schweiz

Das rein europäische Viertelfinale zwischen den Nachbarn Italien und Schweiz dürfte eine sehr enge Angelegenheit werden. Italien gilt als leichter Favorit, und zwar in erster Linie wegen der herausragenden Form von Stürmer Gabriele Gori, der in Paraguay einen Schnitt von mehr als vier Toren pro Spiel vorweisen kann. Das erfahrene schweizerische Team unter Führung von Mo Jaeggy steht somit vor einer großen Herausforderung. Cheftrainer Angelo Schirinzi verlässt sich in der Offensive vor allem auf Noel Ott, Dejan Stankovic und Philipp Borer, die die Tore machen sollen. Im Mai 2019 trafen die beiden Teams im Playoff um Platz drei in der Qualifikation für die World Beach Games aufeinander. Dabei setzten sich die Italiener mit 6:4 durch. Man darf also auch dieses Mal wieder mit einer knappen Partie rechnen.

Japan – Uruguay

Beide Teams gelten im Rennen um den Titel eher als Außenseiter. Somit wäre bereits das Erreichen der Halbfinalrunde ein beachtlicher Erfolg. Japan und Uruguay sind in der Defensive sehr stark und überzeugen durch mannschaftliche Geschlossenheit. Zumindest auf dem Papier scheint somit ein Spiel mit vielen Toren eher unwahrscheinlich. Japan ist neben Titelverteidiger Brasilien das einzige Team, das in der Gruppenphase die volle Ausbeute von neun Punkten holte. Uruguay ist zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder bei einer WM dabei. Wenn sich das Team allerdings qualifiziert, kommt es meist auch weit, wie Kapitän Gaston Laduche unterstrich: "Es ist großartig, dass wir zu den letzten Acht gehören. Aber Uruguay ist auch früher noch nie nach der Gruppenphase ausgeschieden. Wir dürfen uns also nicht mit dem Erreichten zufrieden geben."

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