FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft Portugal 2015

FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft Portugal 2015

9 Juli - 19 Juli

FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft 2015

Mexiko an der Spitze - Costa Rica zurück auf der Weltbühne

Mexico players celebrater after defeating Costa Rica in the final to win the CONCACAF Beach Soccer Tournament in El Salvador
© Others

Mexiko hat sein Ziel von der erneuten Teilnahme an der FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft mit Bravour erreicht und sich den Titel der CONCACAF Beach-Soccer-Meisterschaft gesichert. So konnte das Team die Enttäuschung von der verpassten Teilnahme am Weltturnier 2013 in Tahiti endgültig hinter sich lassen und ist 2015 in Portugal zum vierten Mal in der Geschichte beim höchsten Turnier dieser Sportart vertreten.

Den zweiten Platz beim Qualifikationsturnier der Region belegte Costa Rica und ist damit ebenfalls in Espinho dabei. Die Ticos kehren seit ihrem Debüt 2009 in Dubai zum ersten Mal auf die Weltbühne zurück.

Der Qualifikationswettbewerb, an dem zum ersten Mal 16 Teams teilnahmen (darunter acht Debütanten), wurde in El Salvador ausgetragen. Der Gastgeber war als Titelanwärter ins Rennen gegangen, belegte jedoch am Ende nur den dritten Platz und ist damit zum ersten Mal seit 2007 nicht bei der WM-Endrunde vertreten. Damit wird keines der beiden CONCACAF-Teams, die in Tahiti präsent waren, in Portugal dabei sein. Die USA belegten nämlich am Ende Platz vier und sind damit ebenfalls nicht qualifiziert. Nachfolgend fasst FIFA.com die Höhepunkte der Qualifikation für Sie zusammen.

Von vorne bis hinten
Mexiko hatte zwar nur vier Spieler im Team, die bereits Erfahrung in der WM-Qualifikation vorweisen konnten, ließ unter der Führung von Ramón Raya jedoch nichts anbrennen und sicherte sich zum dritten Mal den kontinentalen Titel. Dabei konnten die Mexikaner einerseits auf einen variantenreichen Angriff zählen und stellten mit 33 Treffern die drittbeste Offensive des Turniers. Erstaunlich ist, dass sich unter den besten zehn Torschützen des Turniers dennoch kein Mexikaner befand. Auf der anderen Seite stellte Mexiko mit gerade einmal neun Gegentreffern in sechs Partien die beste Abwehr des Turniers.

Im Auftaktspiel gegen die Turks- und Caicos-Inseln (8:3) musste man noch drei Gegentreffer hinnehmen, später kam dann in der ersten Runde bei den Siegen gegen Guadalupe (8:1) und Trinidad und Tobago (4:0) nur noch ein einziger hinzu. Gegen Trinidad wurde das Team zum ersten Mal wirklich geprüft. Nach einem 5:2-Sieg gegen ein ausgesprochen mutig agierendes Guatemala im Viertelfinale wurde den Mexikanern im Halbfinalklassiker gegen die USA alles abverlangt. Mit einem 4:3-Erfolg sicherten sie sich schließlich das Ticket für Portugal.

Im Finale gegen Costa Rica kam dann eine weitere Stärke der Mexikaner zum Tragen: die gute Chancenausnutzung. Ein spätes Tor im ersten Drittel und ein frühes im zweiten brachten Mexiko auf den richtigen Weg. Das Duell endete mit einem 4:0-Sieg und brachte dem Team die Krone zurück, die es vor zwei Jahren bei der Halbfinal-Niederlage gegen El Salvador verloren hatte.

Defensiv und mental stark
Costa Rica war zwar als Anwärter auf einen WM-Startplatz ins Rennen gegangen, hatte es trotz der hohen Auftaktsiege gegen die Jungferninseln (12:1) und Kanada (9:5) aber keinesfalls leicht. Erst beim knappen 4:3-Erfolg gegen Guatemala, mit dem der Gruppensieg perfekt gemacht wurde, kam die herausragende Eigenschaft des Teams von Franklin Zúñiga richtig zum Tragen: die ausgesprochen starke Defensive.

Über taktische Ordnung, Einsatz und die hervorragende Einstellung der Spieler gelang den Ticos dann im Viertelfinale ein Sieg gegen das aufstrebende Trinidad und Tobago (2:1). Diese Tugenden zeigte das Team auch im Halbfinale gegen El Salvador (2:1). Gegen einen Gegner, der im Durchschnitt gut sieben Treffer pro Partie zu verbuchen hatte und zudem vor eigenem Publikum spielte, sicherte man sich einen knappen Sieg und das Ticket für Portugal. Auch die Finalniederlage gegen Mexiko konnte die hervorragende Turnierleistung Costa Ricas nicht mehr überschatten.

Spieler im FokusTurniersieger Mexiko konnte mit Torhüter Miguel Estrada und Verteidiger Francisco Cati einmal mehr auf den wertvollen Beitrag von zwei Routiniers zählen, die 2007 bereits mit Mexiko Vize-Weltmeister geworden waren. Estrada wurde als bester Torhüter des Turniers ausgezeichnet. Für die Offensivstärke sorgten bei den Mexikanern hingegen die Neulinge im Kader. Die beiden Pivots Diego Rodríguez (25 Jahre, sieben Treffer) und Ramón Maldonado (27/6) sowie der Flügelstürmer David González (22/6) erzielten gemeinsam 19 der insgesamt 33 Wettbewerbstore für El Tri. Maldonado wurde außerdem zum besten Spieler des Turniers gewählt.

Bei Costa Rica verließ man sich derweil mit dem 29-jährigen Greivin Pacheco auf einen einzigen Führungsspieler in der Offensive. Mit elf Treffern war er drittbester Torschütze des Qualifikationsturniers. Pacheco, der bereits an der WM 2009 teilnahm, traf nicht nur bei fünf von sechs Spielen seines Teams ins Schwarze (in zwei Partien erzielte er gleich vier Treffer), sondern zeichnete auch für das entscheidende Tor gegen El Salvador verantwortlich. Bei den Ticos wussten außerdem der Torhüter Bladimir Adanis, Verteidiger Andrés Villegas, Flügelspieler Jason Campos und Stürmer William León zu überzeugen.

Auch der Salvadorianer Frank Velásquez, mit 15 Treffern Torschützenkönig des Turniers, der Bahamaer Lesly St. Fleur und der Trinidader Kevon Woodly boten herausragende Leistungen, auch wenn sie sich mit ihren Teams nicht für die WM qualifizieren konnten.

*Statistik *10 – Die zehn Feldspieler, die Costa Rica mit nach El Salvador nahm, erzielten im Turnierverlauf jeweils mindestens ein Tor. Trotzdem stellten die Ticos mit ihren insgesamt 29 Treffern von den acht Teams, die sechs Spiele bestritten, lediglich den fünftbesten Angriff. Noch torgefährlicher waren El Salvador (43), Guatemala (34), Mexiko (33) und Jamaika (32).

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